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Flexer

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03.09.2009, 08:37

Rettungsdienst nimmt Kranken nicht mit

Mannheim...

Zitat

Eine Rettungswagenbesatzung hat einen Patienten wegen des Verdachts auf Schweinegrippe nicht transportiert, weil sie offenbar die Infektionsgefahr fürchtete. Seine Angehörigen mussten den Mann am Arbeitsplatz abholen und nach Hause bringen - wo sich der Verdacht dann aber nicht bestätigte. Während der zuständige Betriebsarzt die Retter scharf kritisiert, verteidigen ihre Vorgesetzten das Verhalten.


ganzer Text auf http://www.morgenweb.de/region/mannheim/…0004697215.html

ihm-al

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03.09.2009, 11:49

Ich kann - sofern der Mann bis auf einen beginnenden grippalen Infekt nicht weiter beeinträchtigt war - das Verhalten gut nachvollziehen.

Gesetzt dem Fall, der Patient hat das H1N1-Virus, was wäre denn der weitere Werdegang? Nach einem positiven Test beim Hausarzt würde der Mann 1 Woche zu Hause krankgeschrieben werden. Das der Betriebsarzt sich auf den Schlips getreten fühlt, dass man seiner Einweisung nicht ohne nachzufragen nachkommen will ist verständlich, allerdings hätte ich mich vor Ort ebenfalls auf eine Diskussion mit selbigem eingelassen.
Alle sagten: "Das geht nicht!". Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.

Tio

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03.09.2009, 11:58

Das der Betriebsarzt sich auf den Schlips getreten fühlt, dass man seiner Einweisung nicht ohne nachzufragen nachkommen will ist verständlich, allerdings hätte ich mich vor Ort ebenfalls auf eine Diskussion mit selbigem eingelassen.
Hab das gar ned gefunden in dem Text... ich meine die Einweisung.
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ihm-al

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03.09.2009, 12:10

Du hast recht, hab ich wohl reininterpretiert.
Im Text steht, der Werkschutz habe den Rettungsdienst angefordert.
Alle sagten: "Das geht nicht!". Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.

raphael-wiesbaden

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03.09.2009, 12:26

Die Versorgung internistisch erkrankter MitarbeiterInnen durch einen werksärztlichen Dienst wird allein oft dadurch erschwert, daß die erkrante Person mittels Fahrgemeinschaft oder als Selbstfahrer von weit-weit-weg in die Firma gekommen ist.

Damit steht entweder ein eigener PKW für die Heimfahrt zum HA gar nicht zur Verfügung bzw. der Wohnort liegt erheblich weit von der Arbeitsstelle entfernt; die Heimfahrt ist also durchaus eine (erhebliche) gesundheitliche Belastung.

Vereinzelt gibt es wohl Firmen, die als Folge derartiger Sachverhalte die Möglichkeit haben, einen Taxidienst gegen Rechnung zu bestellen.
Ich kenne eine Firma der Metallbranche, die sogar diese Fahrtkosten komplett selbst übernimmt.
Lediglich Fremdfirmen, die im Werksgelände arbeiten und durch den werksärztlichen Dienst mitversorgt werden, bekommen eine Rechnung.
Inwieweit diese Rechnung dann an den erkranten Mitarbeiter weitergereicht wird, weiss ich nicht.

Die Kostenübernahme ist noch nicht einmal eine barmherzige Leistung, sondern ganz einfach die Überlegung, wie die Motivation (und Leistung) eines erkrankten Mitarbeiters gefördert werden kann.
Ggf. reduzieren sich sogar die Lohnausfallkosten für den Betrieb, wenn der erkrankte Mitarbeiter zeitnah wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt.

Während meiner beruflichen Tätigkeit bekam ich mehrfach betriebsmedizinisch arbeitende Mediziner mit, die das ganze "nebenher" erledigten bzw. mit einer "Null-Bock-Haltung" keinerlei Interesse für die sinnvolle Verzahnung von ambulanter, stationärer und arbeitsmedizinischer Medizin hatten.
Dazu gehörten eben auch verbindliche Regelungen für Pförtner/Betriebssanitäter, wie denn zu verfahren sei, wenn die eigene Abteilung mal nicht besetzt ist.
raphael-wiesbaden

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Selig sind die geistig Armen - nur: kann der Himmel die ganzen Seligen auch wirklich aufnehmen ?

Rettungsmensch

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6

03.09.2009, 18:57

Hallo,

es stellt sich auch die Frage, wenn ein Arzt die Notwendigkeit eines Transportes sieht (in diesem Fall der Betriebsarzt), warum erkennt dieser dann nicht auch, dass für solch einen Patienten ein normaler KTW Transport vollkommen ausreichend wäre/ist?

Verschwendung der Resource RTW samt Besatzung.

Grüße

Jörg

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7

03.09.2009, 19:03


Verschwendung der Resource RTW samt Besatzung.


Nein. Mehrzwecksystem. Es gibt (quasi) keine KTW in Mannheim.

raphael-wiesbaden

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03.09.2009, 19:05

Wo steht denn geschrieben, daß der Betriebsarzt den Patienten wirklich gesehen hat?
Dann hätte ja die Möglichkeit bestanden, die Umstände zu klären bzw. sogar vorgesetzte Personen einzuschalten.
Aus dem veröffentlichten Artikel geht nur hervor, daß tagüber selbst durch den Betrieb eine Transportmöglichkeit bestehe.

Daraus folgert, daß die angeforderte Transportleistung eben nicht in den Tagesstunden erfolgte.
Dies wiederum lässt den Schluß zu, daß ein Betriebsarzt den erkrankten MA gar nicht gesehen hat.
Es heisst diesbezüglich in dem Artikel auch, daß die Patientenuntersuchung durch zwei Sanitäter erfolgt sei - da ist keinerlei Rede von einer ärztlichen Handlung.
raphael-wiesbaden

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9

03.09.2009, 19:39

Meines Wissen haben wir im Rettungsdienst eine Transportpflicht! Daher hätte die Besatzung den Erkrankten eigentlich transportieren müssen, oder aber für einen Transport sorgen müssen. Des Weiteren dürfte es keine Rolle spielen, ob der Arzt anwesend war oder nicht, letztendlich hat er die Anweisung des Transportes doch getroffen. So müsste dies wohl rechtlich aussehen, hier sind mal unsere Juristen wieder gefragt.

Allerdings, persönlich kann ich der Besatzung nur gratulieren und sagen, das Sie Hirn bewiesen haben. Eine wirkliche Indikation für einen RTW oder MZF sehe ich hier nicht, da eine reelle vitale Gefährdung schlicht wohl nicht vorlag, da ansonsten die Besatzung ohne "Wenn und Aber" den Patienten in ein geeignetes Krankenhaus transportiert hätte. Vielmehr ist dies eigentlich ein Paradebeispiel für ein Anspruchsdenken der Bevölkerung, die mittlerweile gerade in den Großstädten für jeden Sch...ß den Rettungsdienst alarmieren aus unterschiedlichen Gründen, wie kein Geld für´s Taxi, damit sie schneller in der Notaufnahme drankommen, etc..Sachlich gesehen hätte man ohne weiteres ohne überhaupt den RD zu rufen, ein Taxi verständigen können, oder aber ein Kollege hätte den Erkrankten schnell in ein KH gefahren. Früher ging es doch auch, bzw. die Landbevölkerung in meinem Einsatzgebiet zeigt dieses Verhalten immer noch zumindest teilweise.

Hinzu kommt hier noch, das oftmals die Ärzte gar nicht wissen was sie alarmieren sollen, da sie den Unterschied zwischen NAW, RTW oder KTW gar nicht kennen. Oftmals wissen sie selber nicht, warum sie den Transport nicht mit einem Taxi anweisen.

Jörg

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10

03.09.2009, 19:54

..., hier sind mal unsere Juristen wieder gefragt.


Seit wann glaubst du denen denn etwas?

8) J.

11

03.09.2009, 20:11

Seit wann glaubst du denen denn etwas?

...naja hin und wieder nehme ich mal an das sie was richtiges Schreiben :ironie:

..andersrum, gerade die Gesellschaft, die Klagefreudigkeit lassen doch mittlerweile solche Exzesse im Rettungsdienst zu. Jeder will auf der "sicheren Seite" sein, heute hatte ich da mal wieder ein Paradebeispiel:

Altenheim, Patientin stürzt in der Nacht. Bereitschaftsdoktor wird vom AH verständigt, der diagnostiziert bei der alten Patientin eine Prellung am rechten Unterarm. Verschreibt Tramadol! Die Patientin verträgt es anscheinend gut und schläft auch gut, allerdings früh morgens schmerzt wieder ihr Arm. Der Frühdienst des Altenheim verständigt daraufhin den RD. Könnte ja sein, die Prellung schmerzt ja noch immer :(
Anstatt des morgendlichen Kaffee´s gehts zum Altenheim. Die Anamneseerhebung ergibt, das er Arm frei beweglich ist, kein Kraftunterschied, Prellmarken vom Sturz sind sichtbar, Schmerzen sind in etwa gleich wie nach dem Sturz, keine Fehlstellung etc. Der Frühdienst konnte die Therapie mit Tramal nicht fortsetzen, mangels Kompetenz. Also - fahrt ins 500 Meter entfernte KH und 2 Stunden später retour, mit der Diagnosestellung Prellung des Unterarms. Hurraa, alle sind auf der sicheren Seite und das für 1.000,- â???? (grml, soll Euro heißen :fie: ) oder mehr!

Hilope

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03.09.2009, 20:57

Wenn ich mich nicht irre, fallen unter die Indikationen von KTW-Transporten auch ansteckende und ekelerregende Krankheiten (stand zumindest so auf den alten Trapos). Von daher hätten die Kollegen den Patienten durchaus transportieren können. Der Patient ist nicht dafür verantwortlich zu machen, dass es in Mannheim das MZF-System gibt, und dass statt eines einfachen KTWs ein hochgerüsteter RTW vor der Tür steht.

Mr. Blaulicht

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13

03.09.2009, 21:58

Habe ich die Stelle, an der ein Transport durch einen Arzt angeordnet wurde, überlesen?

Im gegenteil: Es gibt eindeutige Richtlinien (zum Beispiel RKI), die besagen, dass solch ein Patient nach Hause gehört.

Ich verstehe also die Aufregung nicht.

Gruß, Christian

Tio

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03.09.2009, 23:40


Ich verstehe also die Aufregung nicht.


Ich auch nicht. Würde mich höchstens am Rande noch interessieren, wer für den Artikel in der Zeitung verantwortlich ist.
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raphael-wiesbaden

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15

04.09.2009, 08:47

Anstatt des morgendlichen Kaffee´s gehts zum Altenheim.


Sorry, dieser eine Satz disqualifiziert den ganzen Beitrag!

Natürlich ist die Anforderung des RD aus Sichtweise der RD-MA oft übertrieben.
Ebenso natürlich ist aber, daß zu den Dienstpflichten von RD-MA nicht der morgendliche Kaffee gehört; auch wenn er gut schmeckt und gut tut (ich habe ihn seinerzeit auch gerne genossen :kaffee:)
Mit diesem einen Satz wird quasi mitgeteilt, daß der RD doch eine schöne Sache ist - alleine die Arbeit stört.
raphael-wiesbaden

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16

04.09.2009, 09:31

Anstatt des morgendlichen Kaffee´s gehts zum Altenheim.
Sorry, dieser eine Satz disqualifiziert den ganzen Beitrag!
:kaffee:)
Mit diesem einen Satz wird quasi mitgeteilt, daß der RD doch eine schöne Sache ist - alleine die Arbeit stört.
...also bitte, beim Schichtwechsel wird bei uns immer zusammen Kaffee getrunken und das ist eine regelmäßig wiederkehrende Angelegenheit. Aber sicherlich kann man da etwas hereininterpretieren, gar kein Problem! Raphael, das ist einfach albern.

Schöner wäre es gewesen wenn zu dem ganzen Dilemma was geschrieben worden, denk ich mal.

raphael-wiesbaden

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04.09.2009, 09:57

Du magst recht haben, es war eine Interpretation dessen, was Du geschrieben hattest.
Ich kann mir auch vorstellen, daß andere Leser Deines Beitrages vielleicht so einen Nebengedanken haben.
Ja, ich kann mir sogar vorstellen, daß fachfremde, nicht mit den Gepflogenheiten des RD vertraute Personen, sich hier Gedanken und Interpretationen machen.

Ansonsten stehen weiter oben (bitte mal scrollen) bereits zwei weitere Beiträge von mir zu diesem Thema.
raphael-wiesbaden

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18

04.09.2009, 10:17

Diese Beiträge habe ich zur Kenntnis genommen.

Der Gründe für derartige Auswüchse, das mittlerweile auch der RD zu Bagatellerkrankungen gerufen wird, (bitte nicht falsch verstehen, sehr wohl geht es den erkrankten Personen sicher nicht gut) liegt doch vielmehr darin begründet:

a) Weitergabe der Verantwortung
b) Unselbstständigkeit
c) Wohlstandsdenken
d) Unkenntnis der einweisenden Ärzte, oder vemeintliche Patientenfreundlichkeit
e) mangelnde Kompetenz des RD

Rettungsdienst und Krankenhäusern stehen diesem Phänomen eigentlich machtlos gegenüber.

Hans

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05.09.2009, 07:55

Wutzehusten und Transport ( ironisch zu lesen )

ääääähhh Mütom
a und b und c lasse ich ja gelten aber....

bei d kommen mir Zweifel und bei e verstehe ich nicht den Zussammenhang!
Hilf mir diese Lücke zu füllen,

muchas gracias

Hans
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SeLa

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20

05.09.2009, 08:40

@Hans:

Zitat

bei d kommen mir Zweifel und bei e verstehe ich nicht den Zussammenhang!


Ich versuche es mal:



d: Es gibt wohl überall Ärzte die meinen das jeder Patient einen Krankenwagen braucht, ob es sich nun um Lieschen Müller handelt die kein Geld fürs Taxi hat, oder um Hans Mustermann der für seinen fieberhaften Infekt Besuch von einem RTW + Nef bekommt, weil Dr. Hausarzt meint es könnte auch ein Apoplex sein.



e: Solange es Mitarbeiter im Rettungsdienst gibt, die jede Form von Haarspliß, eingerissenen Fingernägeln, Schnittwunden durch eine Rasur, Husten-Schnupfen-Heiserkeit usw. ins Krankenhaus fahren wird das Anspruchsdenken der gemeinen Bevölkerung nur bestärkt.



@Mütom





Zitat

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Wie kommst du darauf?