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SanSold

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1

18.03.2008, 09:15

Notarzt stirbt bei Einsatz

Habe es eben durch Zufall selbst erfahren, der betroffene Arzt dürfte jedem der im Münchner Dunstkreis Rettungsdienst fährt gut bekannt sein!

http://www.tz-online.de/de/aktuelles/mue…kel__35358.html
[b] :rtw: "Rettungsdienst" sind die Typen, die zu einem kommen, wenn man etwas getan hat, wofür man eigentlich zu dämlich ist. :rtw:
[/b]

2

18.03.2008, 09:19

Scheiße!

Nils

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3

18.03.2008, 09:23

Zitat

Original von Ani
Scheiße!


Sowohl für den Arzt als auch für die zur Hilfe eilenden Kollegen.

4

18.03.2008, 09:28

Hab' selten bei einer Nachrichtenmeldung so eine Gänsehaut bekommen. Man muß sich das nur mal vorstellen. Ich hab' ähnliches Silvester erlebt, als die Schwägerin eines pensionierten Notarztes (der Kollege, für den ich eingestellt wurde) bei uns den Notruf wählte, weil er sich nicht gut fühlte und jetzt nicht mehr an's Telefon ging.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ani« (18.03.2008, 09:28)


SanSold

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5

18.03.2008, 09:30

Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie es ist für sich selbst diese Diagnose zu stellen......
[b] :rtw: "Rettungsdienst" sind die Typen, die zu einem kommen, wenn man etwas getan hat, wofür man eigentlich zu dämlich ist. :rtw:
[/b]

leidel

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18.03.2008, 10:48

8ojo, das ist echt heftig. Vor allem, wenn er "sich" noch erkannt hat und diese Diagnose stellen konnte....schlimm!

DoktorW

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18.03.2008, 11:26

Mir stellt es da echt die Nackenhaare. Auch wenn der Tod jetzt nur bedingt mit dem Einsatz zusammenhängt, finde ich es furchtbar, was sich da zugetragen hat.
Ich möchte niemals bei mir selbst eine weitreichende Diagnose stellen müssen...

Flexer

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18.03.2008, 15:01

ich finds auch sehr krass...

Punki

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10

19.03.2008, 00:31

Echt harter Tobak die Geschichte. Ziemlich krass sogar.

Nur stellt sich für mich die Frage, warum sich der Arzt nich behandeln ließ, bevor es zu der tragischen Aneurysmablutung kam? Warum war er überhaupt mit so einer Diagnose im Dienst?
That others may live...

11

19.03.2008, 07:11

@Punki

Es gibt drei Gründe dafür:

1. er wußte nichts von dem Aneurysma

2. er wollte es nicht operieren lassen

3. es war inoperabel

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19.03.2008, 09:37

Wenn er davon wußte, wirft das natürlich die Frage auf, warum er sich nicht geschont hat, sondern sich dem Streß ausgesetzt hat. Möglicherweise wollte er das Ganze bewußt verleugnen, also im Sinne von Ungeschehenmachen, wie die Psychologen sagen.

Aber das ist letzlich alles nur Spekulation und ändert an der Tragik der Situation nichts.
"Gib jedem Tag die Chance, der schönste in deinem Leben zu werden!" (Mark Twain)

13

19.03.2008, 09:41

@C+S

Würdest Du einen Beruf aufgeben, den Du liebst, nur weil Du ein Aortenaneurysma hast?

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14

19.03.2008, 09:51

Zitat

Original von Ani
@C+S

Würdest Du einen Beruf aufgeben, den Du liebst, nur weil Du ein Aortenaneurysma hast?


Nein, wahrscheinlich nicht! Das war es ja eigentlich auch, was ich oben meinte, ich hab´s vielleicht nur etwas mißverständlich formuliert: Er wollte vielleicht sein Leben und seinen Beruf normal weiterführen. Das ist zutiefst menschlich und für mich absolut nachvollziehbar!
Das natürlich immer unter der Vorraussetzung, er wußte von der Erkrankung!
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DoktorW

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15

19.03.2008, 10:15

laut SK Verlag wusste er wohl davon.

16

19.03.2008, 10:22

Vielleicht sollte man bei der Gelegenheit die medizinischen Lektoren des SK-Verlages darauf hinweisen, daß man nicht an einem Aortenaneurysma stirbt, sondern an dessen Perforation, bzw. Ruptur.

lumberjack

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17

19.03.2008, 10:30

Zitat

daß man nicht an einem Aortenaneurysma stirbt, sondern an dessen Perforation, bzw. Ruptur.



Aha, und ich dachte, dass ein normales Aortenaneurysma alleine schon durch die Verlegung der Lungenäste an der Aorta descendens den Tod relativ schnell herbeiführen kann.
Wer früher stirbt ist länger tot ?(

18

19.03.2008, 10:36

Meistens ist mit Aortenaneurysma ein BAA gemeint. Da ist die Lunge nicht betroffen. Die Hauptkomplikation ist die Ruptur und die OP. Gilt auch für das thorakale Aneurysma.

lumberjack

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19

19.03.2008, 10:43

Zitat

Die Hauptkomplikation ist die Ruptur und die OP


Das habe ich auch nicht bestritten. Deine o.a. Aussage ließ allerdings den Schluss zu, dass es keine andere Möglichkeit als eine Ruptur gäbe.

Zitat

Meistens ist mit Aortenaneurysma ein BAA gemeint. Da ist die Lunge nicht betroffen.


Ich habe auch nichts gegenteiliges behauptet. Allerdings ist die Art des Aneurysmatas ja nicht bekannt.
Wer früher stirbt ist länger tot ?(

Punki

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19.03.2008, 10:53

@Ani: Kanntest du den betroffenen Arzt persönlich? Wenn ja, dann tut's mir leid. Mir stellte sich halt nur die Frage (in den Artikeln stand es ja nicht eindeutig) warum er sich nicht geschohnt hat. So n Aneurysma ist bei einer bestimmten Größe ziemlich gefährlich wenn es ruptiert, dass muss ich dir ja nicht sagen.
Ich glaube ich könnte auch nicht einfach so aufhören, wenn mir so eine Diagnose gestellt wird, aber ich glaube, wenn er davon wusste, dann wusste er auch, dass es sehr schnell zu einer Ruptur kommen kann.
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