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Dorsk

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16.07.2018, 10:20

Spiegel Online: " Personalnotstand - Spahn fordert bis zu 3000 Euro im Monat für Pflegekräfte"

*klick*

Zumindest die Pflege hat ja anscheinend ihre politische Lobby gefunden.
Was wird denn so für den Personalnotstand im Rettungsdienst gefordert?

DaniRA

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16.07.2018, 10:28

Was wird denn so für den Personalnotstand im Rettungsdienst gefordert?

5000,- :-D

wäre ein Anfang ;-)
Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen...
Genau so ist es übrigens wenn man doof ist...

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Manne (16.07.2018)

Dorsk

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16.07.2018, 10:30

Was wird denn so für den Personalnotstand im Rettungsdienst gefordert?

5000,- :-D

wäre ein Anfang ;-)


Ab und zu gibt es ja entsprechende Stellengesuche in einer großen Facebook-Gruppe. :-D

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16.07.2018, 10:32

Die examinierte Krankenschwester bekommt bereits 3500 Euro Brutto nach TVöD P-8. Das ist ein wenig verwirrend, wenn die Politik Kranken- und Altenpflege immer so durcheinander wirft. Ich gehe mal davon aus, dass der Spahn nicht von Netto spricht sowie auch eher die Verhältnisse in den Pflegeheimen meint (zu mindestens was die Bezahlung betrifft). Personalnot haben beide Bereiche.

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16.07.2018, 10:35

Ab und zu gibt es ja entsprechende Stellengesuche in einer großen Facebook-Gruppe

aber nicht für den gemeinen Großstadtretter.. :hallo:

Grüße Dani
Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen...
Genau so ist es übrigens wenn man doof ist...

Dorsk

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16.07.2018, 10:36

Ich gehe mal davon aus, dass der Spahn nicht von Netto spricht sowie auch eher die Verhältnisse in den Pflegeheimen meint (zu mindestens was die Bezahlung betrifft).


Davon gehe ich auch aus.
Aber das hat natürlich schon eine gewisse Außenwirkung wenn ein Bundesminister "mal eben" sowas raushaut. Für den Rettungsdienst würde das keiner machen.

Harris NRÜ

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16.07.2018, 10:41

Das mag vielleicht auch an uns selbst liegen (fehlende bzw. noch sehr geringe Organisation = keine Lobby).

raphael-wiesbaden

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16.07.2018, 10:52

Ich gehe mal davon aus, dass der Spahn nicht von Netto spricht sowie auch eher die Verhältnisse in den Pflegeheimen meint (zu mindestens was die Bezahlung betrifft).


Davon gehe ich auch aus.
Aber das hat natürlich schon eine gewisse Außenwirkung wenn ein Bundesminister "mal eben" sowas raushaut. Für den Rettungsdienst würde das keiner machen.


Sorry, aber das ist doch heisse Luft des Herrn Spahn.

Brutto oder Netto?
Vollzeit (wieviele Wochenstunden?) oder Teilzeit (wieviele Wochenstunden?9
inkl. Schichtzulagen?
unabhänig von der Beschäftigungsdauer?
keine Unterscheidungen zw. unterschiedlichen Berufen/Qualiifikatioenen/Ausbildungszeiten?

Ich halte den RD durchaus (im Vgl. zur Krankenpflege) durchaus für gut organisiert.
Sowohl die personelle Situation in der Pflege wird in der Öffentlichkeit thematisiert als auch gewalttätige Übergriffe und unbesetzte Stellen/Personalsorgen im RD

Alles in allem für mich ein echter Morbus Spahn (ach ja, die WM ist vorbei und wir haben ein Sommerloch :pfeif: )
raphael-wiesbaden

Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Selig sind die geistig Armen - nur: kann der Himmel die ganzen Seligen auch wirklich aufnehmen ?

maxx

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16.07.2018, 14:06

Solange es im Rettungsdienst immer noch genug Leute gibt, sie sogar Geld dafür bezahlen würden, mal ein paar Schichten blaulicht fahren zu dürfen und die Anforderungen so gering sind (den Platz 2 in einem Rettungsteam gibts schon mit 13 Wochen Ausbildung und einem Führerschein...) braucht man nicht groß über Profi-Gehälter nachdenken.



Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

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16.07.2018, 15:31

Solange es im Rettungsdienst immer noch genug Leute gibt, sie sogar Geld dafür bezahlen würden, mal ein paar Schichten blaulicht fahren zu dürfen und die Anforderungen so gering sind (den Platz 2 in einem Rettungsteam gibts schon mit 13 Wochen Ausbildung und einem Führerschein...) braucht man nicht groß über Profi-Gehälter nachdenken.





Wieviel Wochen Ausbildung muss man machen um Feuerwehrmann zu sein?

GuyFawkes

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16.07.2018, 15:59

BF:
Grundausbildungslehrgang - B1 - 26 Wochen
(insgesamt im mittleren Dienst ca. 24 Monate inkl. Praktika und RettDst-Ausbildung)
The reason I talk to myself is because I’m the only one whose answers I accept. George Carlin

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Dennis B.

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16.07.2018, 16:25

Sorry, aber das ist doch heisse Luft des Herrn Spahn.

Brutto oder Netto?
Vollzeit (wieviele Wochenstunden?) oder Teilzeit (wieviele Wochenstunden?9
inkl. Schichtzulagen?
unabhänig von der Beschäftigungsdauer?
keine Unterscheidungen zw. unterschiedlichen Berufen/Qualiifikatioenen/Ausbildungszeiten?


Ach bitte. Ich bin auch nicht sein größter Fan, aber auf jedem Detail rumzureiten... Bei der Zielforderung von 3.000 Euro wird sicherlich nicht von der 25%-Teilzeitstelle gesprochen werden. Und dass Netto-Gehälter schwer zu definieren sind, sollte jedem bekannt sein, der sich mal mit den Steuerklassen und entsprechenden Steuersätzen auseinander gesetzt hat.

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Harris NRÜ

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16.07.2018, 18:06

BF:
Grundausbildungslehrgang - B1 - 26 Wochen
(insgesamt im mittleren Dienst ca. 24 Monate inkl. Praktika und RettDst-Ausbildung)
Ich glaube, dass eher die freiwillige Ausbildung gemeint war. Oder nicht? Aber da kommt auch einiges zusammen!

GuyFawkes

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16.07.2018, 18:08

Aber was hat dieses Thema mit der Ausbildung eines FFlers zu tun?
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Harris NRÜ

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16.07.2018, 19:17

Ist nur eine Vermutung: Es ging ihm um die Aussage, dass wenige Wochen Ausbildung reichen um mit Blaulicht fahren zu dürfen (RettSan Ausbildungsdauer im Vergleich FF-Ausbildung). So habe ich das verstanden. Zum Thema passt es gar nicht.

GuyFawkes

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16.07.2018, 19:35

Ah. Verstehe. Nix. :-D
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Harris NRÜ

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16.07.2018, 19:43

Egal. Einrücken!

thh

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17.07.2018, 00:03

BF:
Grundausbildungslehrgang - B1 - 26 Wochen
(insgesamt im mittleren Dienst ca. 24 Monate inkl. Praktika und RettDst-Ausbildung)
Ich glaube, dass eher die freiwillige Ausbildung gemeint war. Oder nicht? Aber da kommt auch einiges zusammen!


Klar. Bei der Feuerwehr dauert so etwas einfach länger ...

Falkenzucht

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19

17.07.2018, 08:19

Zitat

*klick*

Zumindest die Pflege hat ja anscheinend ihre politische Lobby gefunden.
Was wird denn so für den Personalnotstand im Rettungsdienst gefordert?


Die Tarifverträge geben es ja schon her. Altenpfleger bei der Caritas sind in P7. Es wäre also wichtig, das diese auch für private Anbieter gelten.
Und im RD gibt es mit P8 ja auch einen vernüftigen Lohn. Es gilt halt die Arbeitsbedingungen zu verbessern. In den Kliniken, Altenheimen und RD.

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maxx

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20

17.07.2018, 09:39



Klar. Bei der Feuerwehr dauert so etwas einfach länger ...
Bei uns dauert das auch länger.

Wenn du dich an deine Anfänge zurück erinnerst und mit deinem Stand heute vergleichst...

Ein guter RTW-RS ist eben mehr als das, was am Ende des RS-Kurses herauskommt. Was danach passiert ist aber heute Glücksache. Manche werden richtig gut, andere.... äh nicht.
Ich glaube, dass es definitiv Zeit ist, das 520-Stunden-Konzept zu verlassen.
Irgendwas in die Richtung: 1 Jahr für "RS-RTW" analog der Einjährigen Pflegehelferausbildung und vielleicht Abgespekte Konzepte für 2. Mann/Frau KTW. Das Ehrenamt könnte dan ja den SEG-Sanitäter mit 520-Stunden erfinden, damit es hier zu keiner Not kommt.

Also: Die Erfahrung und das gesammelte Know-how formalisieren uns Prüfen! Dann wäre es in jedem Fall keine Glucksache mehr, ob jemand nachher ein Teammitglied oder ein zusätzlicher Patient wird. Und man könnte den Rettungsdienst damit tatsächlich zu einem Profi-Business machen, weg von "jeder darf mal".
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.