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Dorsk

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23.07.2017, 13:45

www.johanniter.de: "Johanniter weltweit als erstes mobiles Nothilfeteam der WHO klassifiziert"

Zitat

Die Johanniter-Auslandshilfe hat ihre internationale Soforthilfe durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifizieren lassen und als erstes Team weltweit in der Kategorie „Emergency Medical Team 1 mobile“ (EMT 1 mobil) die Prüfung bestanden. Die Johanniter sind außerdem die erste Nichtregierungsorganisation, die den Klassifizierungsprozess erfolgreich durchlaufen hat.


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Matthias Wenzel

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23.07.2017, 14:28

Ist das nun die Konkurrenz zu den INSARAG Teams?


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Dorsk

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3

23.07.2017, 17:11

Ist das nun die Konkurrenz zu den INSARAG Teams?


Wenn ich das richtig verstehe: Nein.
In der "International Search and Rescue Advisory Group" (INSARAG) sind die Such- und Bergungsteams zusammengefaßt; damit haben die Johanniter als reines "Emergency Medical Team" nix am Hut.

Mich würde es ja interessieren ob die anderen HiOrgs (speziell ASB mit ihren "First Assistance Samaritan Teams" und die Malteser) entsprechend nachziehen werden; eine internationale Klassifizierung wird meines Erachtens immer wichtiger.

Harris NRÜ

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23.07.2017, 18:20

Wozu? Wir hatten in einem anderen Thread erst vor ein paar Tagen festhalten können, dass sich in der asymmetrischen Kriegsführung niemand für Schutzzeichen oder offizieller Herkunft (UN, WHO, etc.) interessiert, ggf. diese weichen Ziele sogar willkommen sind. So bleiben nur die wenigen Naturkatastrophen, denn der größte Teil der humanitären Katastrophen hat Kriege oder kriegerische Auseinandersetzungen als Gründe.

Dorsk

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23.07.2017, 19:01

Mit einer internationalen Klassifizierung ist klar:

Wieviele kommen, was bringen die mit, was können die.

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Matthias Wenzel

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23.07.2017, 19:01

Es gibt bei der Insarag aber auch Medical Teams?!


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Thor

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23.07.2017, 22:39

Es gibt bei der Insarag aber auch Medical Teams?!
Ja, diese sind Bestandteil der USAR Teams, können aber auch alleine in den Einsatz geschickt werden.

Monschi

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24.07.2017, 00:42

Die Frage ist für mich eher: was ab ich davon? Die Johanniter sind jetzt zertifiziert, gut. Das wir eine Menge Geld gekostet haben, und nun?

Maverick83

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24.07.2017, 07:47

Die Frage ist für mich eher: was ab ich davon? Die Johanniter sind jetzt zertifiziert, gut. Das wir eine Menge Geld gekostet haben, und nun?

Hast du den Artikel gelesen? Die Frage wird in dem verlinkten Artikel doch beantwortet?!

bodo#3

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24.07.2017, 08:35

Mich würde es ja interessieren ob die anderen HiOrgs (speziell ASB mit ihren "First Assistance Samaritan Teams" und die Malteser) entsprechend nachziehen werden; eine internationale Klassifizierung wird meines Erachtens immer wichtiger.

Mich würde interessieren, warum alle großen Organisationen ihr eigenes Dingen durchziehen und nicht einfach etwas zusammen machen? Da entstünden enorme ökonomische und fachliche Synergieeffekte.
Dann fällt mir wieder ein: geht ja nicht, dann kann man ja nicht sagen, dass man den größten habe. :unknown:

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Matthias Wenzel

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24.07.2017, 11:45

Im MHW sind quasi viele "Private" vernetzt, aber ja es könnte noch effektiver sein...


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ahnungsloser

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24.07.2017, 14:22

Mit einer internationalen Klassifizierung ist klar:
Wieviele kommen, was bringen die mit, was können die.
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Der Grundgedanke ist ok, evtl. habe ich es ja überlesen, reden wir von Haupt- oder Ehrenamtlichen Strukturen?
Im Ehrenamt lehrt uns die Erfahrung ist das Wunschdenken und führt oft zu Kompromissen.

Vor einigen Tagen Vorstellung einer Einsatzeinheit mitgemacht und nicht schlecht gestaunt, wie es einer HiOrg wieder mal gelungen ist, dass Konzept
einer Einsatzeinheit für sich neu zu erfinden in Bezug auf Fahrzeug und Material.

Die Frage ist für mich eher: was ab ich davon? Die Johanniter sind jetzt zertifiziert, gut. Das wir eine Menge Geld gekostet haben, und nun?

Hast du den Artikel gelesen? Die Frage wird in dem verlinkten Artikel doch beantwortet?!


Sollte die Antwort eine koordinierte Hilfe und erleichterte Einreise sein, zeigt uns die Entwicklung wie schnell über die sozialen Netzwerke
etwas gesteuert wird ohne das die Behörden oder sonstige Organisationen Einfluss nehmen können.
Und wenn 100 Willige für der Tür stehen und Hilfe anbieten, wird es immer einen Politiker geben, der die Hilfe annimmt.
Mit freundlichen Grüßen
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24.07.2017, 14:36

Vor einigen Tagen Vorstellung einer Einsatzeinheit mitgemacht und nicht schlecht gestaunt, wie es einer HiOrg wieder mal gelungen ist, dass Konzept
einer Einsatzeinheit für sich neu zu erfinden in Bezug auf Fahrzeug und Material.
Was war denn das genau für eine "neue" Einheit?

ihm-al

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24.07.2017, 15:27

Mit einer internationalen Klassifizierung ist klar:
Wieviele kommen, was bringen die mit, was können die.
Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk


Der Grundgedanke ist ok, evtl. habe ich es ja überlesen, reden wir von Haupt- oder Ehrenamtlichen Strukturen?
Im Ehrenamt lehrt uns die Erfahrung ist das Wunschdenken und führt oft zu Kompromissen.

Vor einigen Tagen Vorstellung einer Einsatzeinheit mitgemacht und nicht schlecht gestaunt, wie es einer HiOrg wieder mal gelungen ist, dass Konzept
einer Einsatzeinheit für sich neu zu erfinden in Bezug auf Fahrzeug und Material.

Die Frage ist für mich eher: was ab ich davon? Die Johanniter sind jetzt zertifiziert, gut. Das wir eine Menge Geld gekostet haben, und nun?

Hast du den Artikel gelesen? Die Frage wird in dem verlinkten Artikel doch beantwortet?!


Sollte die Antwort eine koordinierte Hilfe und erleichterte Einreise sein, zeigt uns die Entwicklung wie schnell über die sozialen Netzwerke
etwas gesteuert wird ohne das die Behörden oder sonstige Organisationen Einfluss nehmen können.
Und wenn 100 Willige für der Tür stehen und Hilfe anbieten, wird es immer einen Politiker geben, der die Hilfe annimmt.


Diese genannte Einheit scheint sich in die Strukturen der humanitären Hilfe der UN einzufügen. Dazu werden internationale Einheiten standardisiert, klassifiziert und dann vorgehalten. Die Anforderungen und Prüfungen um einen solchen Status zu bekommen sind hart. Dazu kann man gerne mal die INSARG-Guidelines studieren. Im Einsatzfall - z.B. einer Naturkatastrophe - schickt ein betroffenes Land ein request, also eine Anforderung, um Hilfe von den UN zu bekommen. Die entsenden dann bei ihnen gelistete Kräfte in den Einsatz. Eben so soll eine gewisse Qualität erreicht werden.
Alle sagten: "Das geht nicht!". Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.

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securo

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24.07.2017, 16:53

Dazu werden internationale Einheiten standardisiert, klassifiziert und dann vorgehalten. (...) Eben so soll eine gewisse Qualität erreicht werden.


Das ist natürlich ein Fortschritt, wenn es so umgesetzt wird. Beim Tsunami sind ja schlagartig Hinz und Kunz irgendwo in der Region aufgeschlagen, ohne Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten und Erfordernisse. Hauptsache Präsenz zeigen! Beim Erdbeben in Haiti ist es ähnlich gewesen.
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ihm-al

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24.07.2017, 17:57

Dazu werden internationale Einheiten standardisiert, klassifiziert und dann vorgehalten. (...) Eben so soll eine gewisse Qualität erreicht werden.


Das ist natürlich ein Fortschritt, wenn es so umgesetzt wird. Beim Tsunami sind ja schlagartig Hinz und Kunz irgendwo in der Region aufgeschlagen, ohne Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten und Erfordernisse. Hauptsache Präsenz zeigen! Beim Erdbeben in Haiti ist es ähnlich gewesen.

Die Spinner, die zu zweit mit einem gepackten Rucksack losfahren wird es immer geben. Allerdings gibt es da auch mittlerweile Betrebungen, diese direkt vor Ort in den nächsten Flieger zurück zu setzen.
Und natürlich wird auch die idealistische NGO ohne diesbezügliche Zertifizierung weiter zu Naturkatastrophen starten. Man will ja nur helfen. Und hat keine Ahnung worauf man sich einlässt...

Die Umsetzung läuft durch die UN und speziell die Standardisierung durch die International Search and Rescue Advisory Group schon seit 1991. Und die Prozesse und Strukuren stehen auch und wurden bereits angewandt. Wer aber natürlich mit einem Erste-Hilfe-Kasten in einen Flieger in einen Katastrophengebiet steigt, vorher noch nie etwas von GDACS gehört hat, ECHO für reflektierenden Schall hält und denkt, dass UNOCHA eine Variation von Boccia ist, der rennt auch am Flughafen am RDC vorbei und hat Angst davor das OSOCC aufzusuchen, weil das wie eine Krankheit klingt.
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Thor

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24.07.2017, 19:56

Eben so soll eine gewisse Qualität erreicht werden.
Die Qualität beinhaltet vor allem auch, dass die entsendeten Einheiten für einen gewissen Zeitraum vollkommen autark agieren könnne, und den vor Ort befindlichen Strukturen nicht noch zur Last fallen, weil sie z.B. keine medizinische Versorgung mitgebracht haben.

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24.07.2017, 20:31

Eben so soll eine gewisse Qualität erreicht werden.
Die Qualität beinhaltet vor allem auch, dass die entsendeten Einheiten für einen gewissen Zeitraum vollkommen autark agieren könnne, und den vor Ort befindlichen Strukturen nicht noch zur Last fallen, weil sie z.B. keine medizinische Versorgung mitgebracht haben.

Auch das ist Bestandteil der Anforderungen. Eine Google-Suche nach "INSARAG-Guidelines" hilft da sicher weiter.
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25.07.2017, 03:53

Und natürlich wird auch die idealistische NGO ohne diesbezügliche Zertifizierung weiter zu Naturkatastrophen starten. Man will ja nur helfen. Und hat keine Ahnung worauf man sich einlässt...


An dieser Stelle sei das Buch des zwischenzeitlich verstorbenen Dr. Richard Munz empfohlen: "Im Zentrum der Katastrophe".

Interviews mit Dr. Munz sind offenbar nur noch beim schweizer Radio in der Mediathek hinterlegt:

Interview (7 min.)
Interview (50 min.)

(Das die Sendungen auf Schweizerdeutsch beginnen, muss niemanden abschrecken, das Interview findet natürlich auf Hochdeutsch statt).
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25.07.2017, 12:59

Vor einigen Tagen Vorstellung einer Einsatzeinheit mitgemacht und nicht schlecht gestaunt, wie es einer HiOrg wieder mal gelungen ist, dass Konzept
einer Einsatzeinheit für sich neu zu erfinden in Bezug auf Fahrzeug und Material.
Was war denn das genau für eine "neue" Einheit?


Eigentlich wollten sie das HIER darstellen und wir mussten feststellen,
dass auf der Ortsebene jeder sein eigenes Fahrzeug entworfen hat und somit zwei neue halb ausgestattete Technikfahrzeuge vorhanden waren, zwei GW-San Eigenausbau ohne Angleichung an die Landesfahrzeuge, ein MTW der zum ELW wurde durch das anbringen eines Flipchart am Fahrzeugäußeren usw.

Hintergrund der ganzen Geschichte ist, dass diese Ortsvereine nicht in der Landesvergabe berücksichtigt wurden und unbedingt zeigen wollten, dass sie es besser können.
Aus meiner Sicht wurde hier viel Geld verbrannt, weil nicht auf die Anpassung der Landesausstattung geachtet wurde. Das hat zur Folge niemand anderes kann die Fahrzeuge "bespielen". Und das ist ja einer der Grundgedanken in BW gewesen, alles einheitlich und jeder kann überall ohne Probleme ergänzen.
Mit freundlichen Grüßen
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