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Daniel Grein

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28.10.2016, 14:59

Experten fordern die Politik in Bayern dringend dazu auf, Suchtkranken Naloxon zu erlauben

Der Gesundheitsausschuss in Bayern will die Zulassung von Naloxon als Nasenspray beschleunigen:

Zitat

Viele Suchtkranke sterben, weil die Mitkonsumenten bei einer Überdosis nicht den Notarzt rufen – aus Angst vor der Polizei. Naloxon ist ein Gegengift, das von Drogenabhängigen im Notfall wie ein Nasenspray benutzt werden kann. Doch obwohl es die Todesrate um 30 Prozent reduzieren könnte, ist die Abgabe an medizinische Laien in Bayern verboten. Eine Fehlentscheidung, meinen Experten.

Quelle und ausführlicher Text: http://www.bayerische-staatszeitung.de/s…ben-retten.html


Knüpfe dich nicht an Geringes, es zieht dich ab und hinab, fügt dir Geringeres zu.

pillenhaendler

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28.10.2016, 15:59

Vielleicht wäre es bis dahin schon mal ein guter Anfang, dem Rettungsdienstpersonal seine Schweigepflicht in Erinnerung zu rufen. Ich höre fast täglich am Funk Polizeinachforderungen "wegen Drogendelikten". Selbiges gilt übrigens auch für das Leitstellenpersonal.

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olleHoop

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28.10.2016, 16:23

Hier ist es Usus dass die Polizei Drogeneinsätze mit anfährt, und das ist mir auch ganz recht.

Dabei geht es mir nur um meine eigene Sicherheit, die Strafverfolgung interessiert mich nicht.

Andrechen

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28.10.2016, 16:49

Vielleicht wäre es bis dahin schon mal ein guter Anfang, dem Rettungsdienstpersonal seine Schweigepflicht in Erinnerung zu rufen. Ich höre fast täglich am Funk Polizeinachforderungen "wegen Drogendelikten". Selbiges gilt übrigens auch für das Leitstellenpersonal.

Sobald ich der Meinung bin, dass eine Eigensicherung nötig ist, wird weiterhin die Polizei alarmiert.

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Harris NRÜ (28.10.2016)

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28.10.2016, 16:52

Vielleicht wäre es bis dahin schon mal ein guter Anfang, dem Rettungsdienstpersonal seine Schweigepflicht in Erinnerung zu rufen. Ich höre fast täglich am Funk Polizeinachforderungen "wegen Drogendelikten". Selbiges gilt übrigens auch für das Leitstellenpersonal.

Sobald ich der Meinung bin, dass eine Eigensicherung nötig ist, wird weiterhin die Polizei alarmiert.
Wird die auch bei jeder Hilflosen Person alarmiert?
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pillenhaendler

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28.10.2016, 17:00

Es geht mir wohlgemerkt nicht um Eigensicherung, die steht außer Frage. Aber manche Kollegen rufen die Polizei definitiv nicht aus einer Bedrohungs- oder Gefährdungslage heraus, sondern rein zur strafrechtlichen Verfolgung. Und das die Leitstelle bei jedem Drogenverdacht automatisch die Polizei mitalarmiert halte ich zumindest auch für bedenklich.

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Jörg Holzmann

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28.10.2016, 17:10

Es geht mir wohlgemerkt nicht um Eigensicherung, die steht außer Frage. Aber manche Kollegen rufen die Polizei definitiv nicht aus einer Bedrohungs- oder Gefährdungslage heraus, sondern rein zur strafrechtlichen Verfolgung. Und das die Leitstelle bei jedem Drogenverdacht automatisch die Polizei mitalarmiert halte ich zumindest auch für bedenklich.


Ein alter Thread zum Thema: Pinneberg: Kommissar Zufall führt zu kleiner Cannabisplantage im Keller

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fakl

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28.10.2016, 17:17

Aber manche Kollegen rufen die Polizei definitiv nicht aus einer Bedrohungs- oder Gefährdungslage heraus, sondern rein zur strafrechtlichen Verfolgung.


Naja... wo man definitiv nicht rum kommt die Polizei zu rufen, ist beim Drogentoten.
Ansonsten hat man auch oft das Problem, dass die Patienten äußerst renitent sind.

Bei einer intubiert-beatmeten Intox gibt es keine Probleme.


Einmal habe ich den Fall erlebt, dass uns bei einem Drogentoten auf die Frage hin, was denn die Ursache ist, ein Senfglas voll mit Heroin gezeigt wurde.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben angeblich ausgekochte Fentanyl-Pflaster als Ursache...
Fragt sich nun, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn die Polizei gleich dabei gewesen wäre... Möchte nicht wissen, was mit dem Glas passiert ist...
"Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind." Albert Camus

M1k3

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28.10.2016, 17:24

Ansonsten hat man auch oft das Problem, dass die Patienten äußerst renitent sind.

Einmal habe ich den Fall erlebt, dass uns bei einem Drogentoten auf die Frage hin, was denn die Ursache ist, ein Senfglas voll mit Heroin gezeigt wurde.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben angeblich ausgekochte Fentanyl-Pflaster als Ursache...
Fragt sich nun, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn die Polizei gleich dabei gewesen wäre... Möchte nicht wissen, was mit dem Glas passiert ist...
Kannst du das belegen?
In meinem Praktikum in einem Konsumraum (Heroin iv und geraucht) kann ich sagen, dass alle Nutzer und Patienten friedlich und kooperativ waren. Auch von diversen Festivals als Sani kann ich von Kooperation reden.
Es gibt die agitierten, aggressiven Drogenintoxikationen. Aber das ist nicht oft, in meiner Wahrnehmung. Genau so wie C2 Intoxikierte gewalttätig sein können, es aber meistens nicht sind.

Für beide Patientengruppen würde ich keine Polizei pauschal dazu rufen.

Zu dem 2. Absatz: Es ist nicht unsere Aufgabe, gegen Gesetze zu verstoßen, um der Justiz ihre Aufgaben einfacher zu machen.
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fakl

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28.10.2016, 17:32

In meinem Praktikum in einem Konsumraum (Heroin iv und geraucht) kann ich sagen, dass alle Nutzer und Patienten friedlich und kooperativ waren.


Du hast die ja auch nicht "gegen ihren Willen" ins Krankenhaus mitgenommen... sondern sie haben ihren Rausch genossen...

Das ist der feine Unterschied.

Zu dem 2. Absatz: Es ist nicht unsere Aufgabe, gegen Gesetze zu verstoßen, um der Justiz ihre Aufgaben einfacher zu machen.


Da wir in einem Rechtsstaat leben mache ich mir persönlich wenig Sorgen, um unsere Justiz. Ich glaube, dass sie eine sehr gute Arbeit leisten.
Wenn du darin keinen fahlen Beigeschmack siehst, dass evtl. jemand die Drogen von einem Toten verkauft, dann ist das dein Empfinden.
Das entspricht nicht meiner Meinung, zumal bei einer "nicht natürlichen" Todesursache grundsätzlich immer die Polizei hinzugezogen werden muss.
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28.10.2016, 17:35

Woher weist du denn, was ich mit den Patienten gemacht habe?
Ich kann mich auch gar nicht an jeden einzelnen erinnern, das ist schon ein paar Jahre her.

Natürlich sind manche ins KH gekommen. Zum Beispiel die, mit einer zu langsamen AF, die Bewusstlos waren. Die waren aber auch sehr friedlich.

EDIT: Du sollst die Polizei ja auch gerne hinzuziehen, bei der ungeklärten Todesursache. Aber ab dann ist es eben deren Job, zu recherchieren.
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Blinky

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28.10.2016, 17:46

Ich habe ja nun ein gutes Jahr in einer größeren Stadt mit 3 Druckräumen im Beritt gearbeitet und fahre auch heute noch in unregelmäßigen Abständen dort.
Meine Wahrnehmung entspricht eher der von Mike, ich kann mich an keinen Einsatz im Zusammenhang mit Drogenkonsum erinnern, wo ich die Polizei vermisst hätte oder froh war, dass sie dabei ist.
Im Vergleich zu anderem Patientenklientel habe ich die Konsumenten - sowohl Patienten als auch Mitkonsumenten - eher als freundlich, dankbar und hilfsbereit erlebt. Auch jene, die wir gegen ihren Willen transportiert haben.

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28.10.2016, 18:02

Frag mal ITS-Pflegekräfte. Die lieben alle Drogenkonsumenten. Man prügelt sich regelrecht sie betreuen zu dürfen, um ihnen jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. :acute:
Einfach aufgrund ihrer tiefen Dankbarkeit gegenüber unseren Maßnahmen und ihrer nicht zu unterschätzenden Compliance.
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Jörg Holzmann

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28.10.2016, 18:07

:eyeroll:

fakl

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28.10.2016, 18:15

8-o
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fakl

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28.10.2016, 18:19

Aber um etwas mehr Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen.
Wir sprechen von Drogen im Allgemeinen (Amphetamine, LSD, Kokain, Badesalz) oder von Heroin im Speziellen?
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Rampart

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17

28.10.2016, 20:59

von allen Drogenintoxen sind mir die Heroinjungs und mädels noch am liebsten und ich habe auch tatsächlich noch nie diese dokumentierte Aggressivität erlebt nach Antagonisierung. Aggressiv sind fast alle bei C2, Kokain, LSD und Badesalze, dies ist zumindest mein Empfinden.

bodo#3

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29.10.2016, 00:57

Frag mal ITS-Pflegekräfte.

Na ja, die meisten gehen vor dem Frühstück und ich muss sagen, dass ich im RD ohne Polizei bislang auch wenig Erfahrungen mit renitenten Intoxikationen gemacht habe und tatsächlich die Polizei noch nicht vermisst habe. Im Gegenteil, ich mutmaße, dass die Anwesenheit der Polizei zu einer schnelleren Eskalation führt. Schlicht und einfach der Erfahrungen der Patienten und der drohenden Repression wegen.
In der Klinik sieht es - da muss ich fakl zustimmen - anders aus: liegt aber hauptsächlich daran, dass viele Kollegen meinen, der Entzug müsste auf der Intensivstation beginnen und ein kleines Machtspielchen begonnen wird, mit dem Ergebnis, dass der Patient nen Affen bekommt. Ich persönlich handhabe es so, dass die Opiatspritze/Substitutionssubstanz sehr locker sitzt. Der Patient ist ja nicht bei mir, weil er entziehen will, da können sich andere drum kümmern. Wenn er Suchtdruck hat, bekommt er was. Damit fahre ich ganz gut und die meisten sind dann recht geschmeidig und suchen zeitnah das Weite.

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Andrechen

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29.10.2016, 14:30

Vielleicht wäre es bis dahin schon mal ein guter Anfang, dem Rettungsdienstpersonal seine Schweigepflicht in Erinnerung zu rufen. Ich höre fast täglich am Funk Polizeinachforderungen "wegen Drogendelikten". Selbiges gilt übrigens auch für das Leitstellenpersonal.

Sobald ich der Meinung bin, dass eine Eigensicherung nötig ist, wird weiterhin die Polizei alarmiert.
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Nur, weil jemand einen Intox hat, bedeutet das nicht zwangsläufig eine Alarmierung für die Polizei. Es gibt dann eine Weitergabe, wenn ich einen Verdacht habe, dass eine Gefahr für die Besatzung besteht.

dens

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29.10.2016, 16:27

Wollen wir vielleicht zum Thema des Threads zurückkehren und uns dem Thema abwenden dass schon eingehend in dem genannten Thread diskutiert wurde?

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Daniel Grein (01.11.2016)