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Harris NRÜ

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1

22.07.2016, 12:27

[Region Hannover] Tod von Kleinkind im Freibad Arnum - Polizei ermittelt

Zitat

Reanimation nach eineinhalb Stunden

Die Mutter hatte ihre Tochter am Donnerstagnachmittag beim Bademeister als vermisst gemeldet. Nachdem das Freibad geräumt worden war, fanden Einsatzkräfte der Polizei eineinhalb Stunden später das bewusstlose Mädchen in dem vier Meter tiefen Schacht. Es musste reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Kind starb in der Nacht im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.
Quelle: NDR (Stand 22.07.2016 10:45 Uhr); Text und Videobeitrag


Harris NRÜ

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22.07.2016, 12:30

Zitat

Kleinkind nach Sturz an Verletzungen gestorben

Das Kleinkind, das bei einem Unfall im Freibad Arnum am Donnerstagnachmittag lebensgefährlich verletzt wurde, ist in der Nacht zu Freitag gestorben. Das zwei Jahre alte Mädchen war in einen vier Meter tiefen Wasserschacht gefallen. Das Freibad wurde kurz nach dem Unfall geschlossen.

Tragisches Unglück im Freibad Arnum: Nach einem Unfall im Freibad Arnum am Donnerstagnachmittag ist ein zwei Jahre altes Mädchen in der Nacht zu Freitag gestorben. Das Kleinkind erlag den Verletzungen, die es sich bei einem Sturz in einen Schacht zugegzogen hatte. Nach Angaben der Polizei handelt es sich nicht um einen typischen Badeunfall. Vielmehr soll das Mädchen auf dem Gelände an der Hiddestorfer Straße seiner Mutter gegen 15 Uhr entwischt sein.

Die Mutter, der Bademeister und andere Freibadgäste suchten daraufhin das Mädchen. Gegen 17 Uhr wurde es gefunden – bewusstlos in einem etwa vier Meter tiefen Wasserschacht. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes holten das Kind aus dem Schacht. Ein Rettungswagen brachte das Mädchen unter Reanimationsbedingungen in die Medizinische Hochschule. Der Rettungshubschrauber, der ebenfalls am Freibad gelandet war, wurde nicht benötigt.
Quelle: HAZ (Stand: 22.07.2016 11:25 Uhr); Text und Fotos

Thor

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22.07.2016, 14:02

Zitat

Keine Sicherung über Wasserschacht?

Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, gehört der Schacht zum Wasser-Speichersystem des Bades. Normalerweise ist das Loch mit einem Gitter abgedeckt und stellt keine Gefahr dar. Warum die Sicherung am Donnerstag fehlte, ist unklar. "Die Ermittlungen laufen, deshalb können wir keine weiteren Auskünfte geben, sagt Mike Nowak von der Polizei Hannover n-tv.de. Er bestätigte allerdings, dass der Schacht, in dem das kleine Mädchen gefunden wurde, mit Wasser gefüllt war.

Einige Badegäse sollen vor Ort Vorwürfe gegenüber der Polizei erhoben haben, berichtete die "Bild"-Zeitung weiter. Offenbar wurde das Loch nur nachlässig kontrolliert.
Quelle: n-tv.de (http://www.n-tv.de/panorama/Zweijaehrige…le18250636.html )

Harris NRÜ

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23.07.2016, 11:38

Zitat

Den Ermittlern liegt inzwischen auch das vorläufige Ergebnis der Obduktion in der Rechtsmedizin vor. „Demnach ist der Tod durch Ertrinken eingetreten. Es gibt keine Anzeichen für ein Gewaltverbrechen“, sagt Staatsanwältin Kathrin Söfker. Der etwa vier Meter tiefe Schacht ist der Wasserspeicher des Freibades. Dort wird das Wasser aufgefangen, das in den beiden Becken des Bades überschwappt. Daher variiert der Wasserstand in dem Schacht ständig.

Der Speicher befindet sich unmittelbar am Hauptgebäude des Freibades an einer Liegewiese, auf der auch Strandkörbe stehen. Er ist in der Regel mit einer Metallplatte verschlossen. Zum Zeitpunkt des Unfalls soll er nach HAZ-Informationen allerdings zur Hälfte geöffnet gewesen sein. Unklar ist, warum – denn während des Badebetriebs muss niemand an den Schacht heran.

Wie konnte es zu dem Unglück kommen?

„Der Deckel war am Donnerstagmorgen geschlossen, ich selbst habe den Rundgang gemacht und nachgesehen“, sagt Jürgen Grambeck. Er ist der Geschäftsführer der Bäder GmbH, die das Arnumer Freibad seit elf Jahren betreibt. Jeden Morgen machen die Mitarbeiter seinen Angaben zufolge einen Rundgang über das Gelände. Sie kontrollierten, ob alles in Ordnung ist und ob Müll herumliegt, bevor sie die Badegäste einlassen. Während des regulären Betriebs konzentrierten sie sich dann auf die Besucher, sagt Grambeck. Völlig unklar ist, ob sich jemand einen schlechten Scherz erlaubt und den Deckel geöffnet hat. Zwei Tage zuvor waren Unbekannte nachts über den Zaun des Bades geklettert, hatten Gegenstände in die Becken geworfen und Sonnenschirme auf der Liegewiese verteilt.
Quelle: HAZ (Stand: 22.07.2016 18:14 Uhr); Text