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Harris NRÜ

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1

20.01.2015, 23:47

[Region Hannover] Vorwürfe gegen Rettungsdienst

Zitat

Wedemark – Sie leisten rund um die Uhr Erste Hilfe. Jetzt rufen die Retter selbst um Hilfe!

Ex-Mitarbeiter des Rettungsdienstes RKT in der Wedemark erheben schwere Vorwürfe. Überlastung und Hygienemängel würden Gesundheit und Leben von Patienten gefährden.

Die schlimmsten Vorwürfe:

- Ruhezeiten würden nicht eingehalten, Sanitäter müssten teils 48 Stunden arbeiten, in Dienstplänen werde gemauschelt. Ursache für einen Rettungswagen-Crash: angeblich Übermüdung!

- Es gebe zu wenig Desinfektionsmittel, teure medizinische Materialien sollten sparsam verwendet werden.

- Der Chef verhindere eine Betriebsratsgründung.

„Unsinn“, sagt RKT-Geschäftsführer Detlev Albert Tute (60). „Ich habe selbst einen Betriebsrat vorgeschlagen, aber keiner wollte das machen. Die Dienstpläne sind okay. Beim Unfall war Nebel die Ursache. Und ich habe nur darauf hingewiesen, mit teuren Materialien sorgfältig umzugehen.“

Zuständig für die Rettungsdienste ist die Region, verantwortlich für die Einhaltung der Vorgaben das Rote Kreuz. Dies beschäftigt den RKT als Subunternehmer. Ein Regionssprecher: „Das DRK muss Sorge tragen, dass die Vereinbarungen eingehalten werden.“
Quelle: Bild online (Regionalteil Hannover) Bild online

Leider habe ich keine weiteren Informationen dazu gefunden. Die anderen großen Tageszeitungen, Neue Presse und Hannoversche Allgemeine Zeitung, haben dazu heute leider nichts geschrieben. Inhaltlich ist das gleiche Thema übrigens vor einigen Jahren schon mal hoch gekocht und dann wieder im Sande verlaufen. Finde dazu jedoch nichts mehr. Gefunden habe ich zum Thema "Tute" bzw. "RKT" im Forum aber das: Ein Witz Eigentlich auch übel...

Gruß

Johannes D.

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2

21.01.2015, 00:33

DBRD Mitgliedern liegt zumindest das elfseitige Schreiben, auf dem diese Nachricht basiert, vor. Sollte dies auch nur zur Hälfte der Wahrheit entsprechen, ist das schon sehr gruselig und definitiv ein Fall für die Aufsichtsbehörden und Justiz. Hoffen wir, dass dieser Fall verfolgt wird.
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Harris NRÜ

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3

21.01.2015, 07:14

Aha, das ist ja interessant. Damals, muss schon gut 10 Jahre her sein, kam über irgendwelche dubiosen Kanäle auch der Brandbrief, der eigentlich für die Kreisverwaltung bestimmt war, über alle möglichen Wege in Umlauf. Interessant waren die ganzen Punkte, damals auch schon über mehrere Seiten, auch damals schon.

Gruß

M1k3

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21.01.2015, 09:34

DBRD Mitgliedern liegt zumindest das elfseitige Schreiben, auf dem diese Nachricht basiert, vor. Sollte dies auch nur zur Hälfte der Wahrheit entsprechen, ist das schon sehr gruselig und definitiv ein Fall für die Aufsichtsbehörden und Justiz. Hoffen wir, dass dieser Fall verfolgt wird.
Mir nicht. :)
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Harris NRÜ

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21.01.2015, 11:50

Das wollte ich auch erst schreiben... :biggrin_1:

Mathias Duschl

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21.01.2015, 14:20

Unterstützt der DBRD jetzt Vorgehensweisen, wie die des "Arbeitskreis Zukunft im BRK Neustadt/Aisch", oder wie darf man das verstehen?

Dennis B.

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21.01.2015, 15:05

Inwiefern?
Das Dokument wurde dem DBRD neben diversen anderen Organisationen (in der Region Hannover) und Redaktionen zugeschickt.

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21.01.2015, 15:35

Ich kenne ja den Inhalt nicht, hab da aber so eine gewisse Vermutung wie der aussieht.

Was mich ein wenig verwundert (und darauf zielt eventuell auch Mathias Kommentar ab) ist die Tatsache, dass der DBRD dieses Schreiben - aus meiner Sicht - ungeprüft an seine Mitglieder weiterleitet.

Was ist denn, wenn sich herausstellt, dass der Inhalt (überwiegend) frei erfunden wurde?
Wie will denn der DBRD sicherstellen, dass der Ruf des Unternehmens in DBRD Kreisen nicht unnötig geschädigt wird (wurde) bzw. wiederhergestellt wird?

Das die BILD so einen Schmarrn gleich druckt ist wenig verwunderlich, dass ein seriöser Berufsverband allerdings (wenn auch intern) in diese Kerbe schlägt finde ich bedenklich.
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21.01.2015, 15:38

Ex-Mitarbeiter des Rettungsdienstes RKT in der Wedemark erheben schwere Vorwürfe.

(Hervorhebung durch mich)

Wer sagt denn, dass die Mitarbeiter nicht im Streit aus der Firma gegangen sind und jetzt einfach mal nachtreten?
Das wäre nun in der Geschichte der Arbeit auch nicht zum ersten Mal vorgekommen.
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Johannes D.

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21.01.2015, 15:39

Bisher wurde lediglich das eingegangene Schreiben Mitgliedern zur Verfügung gestellt mit der Bitte, dass sich jemand der Betroffen sei, beim DBRD melden möge. Da es ein intern zur Verfügung gestelltes Dokument ist, möchte ich darauf auch nicht detailiert eingehen, und bitte dafür um Verständnis. Es sei soviel gesagt, dass es zwar kein Glanzstück meisterhafter Diplomatie ist, allerdings sich doch erheblich (!) von Vorgängen wie dem genannten BRK Fall unterscheidet.

Interessierte DBRD Mitglieder sollten mal bei DBRD Intern schauen, genauere Hinweise, wie der Brief zu finden ist, gern per PN.

Guy: Der Inhalt der Bild Zeitung ist stark von der eigentlichen Quelle abgewandelt. Auch hervorgehobene Stellen sollten sehr kritisch betrachtet werden und nicht ungeprüft als wahr akzeptiert werden.
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21.01.2015, 15:42

Ich hab das schon verstanden, aber dennoch hat der DBRD mehr Mitglieder als 30 und von der gesamten Mitgliederschaft ist sicher nicht unbedingt der Großteil in der Lage, sich eine differenzierte Meinung zu so einem Schriftstück zu bilden.
Soll heißen, egal was die Intention der internen Weiterleitung gewesen ist, es wird sicher nicht dazu beitragen, dass der Ruf der Firma sich DBRD intern (und durch Mundpropaganda darüber hinaus) verbessert. Sollten solche Vorwürfe haltlos sein, wie komme ich also zurück zum Stand "prä-Brief"?
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21.01.2015, 15:51

Ich finde das Vorgehen ehrlich gesagt logisch und konsequent. Der Brief wendet sich an den gesamten Berufsverband und ist letztlich eine Bitte um Hilfe, die zumindest im Bereich der Rechtsvertretung für Mitglieder in den Aufgabenbereich fällt. Der DBRD ist ein Verband der häufiger in der Kritik stand, dass er zu viele (teils ehemalige) Führungskräfte aus privaten RDs in leitenden Positionen hat und daher die Neutralität in genau solchen Fragen nicht wahren würde. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der DBRD irgendeine Alternative zu diesem Vorgehen gehabt hat, ohne sich massiv angreifbar zu machen. Ich finde den Weg, einen Brief bei dem darauf hingewiesen wurde, dass der Inhalt nicht verifiziert ist, an Mitglieder zur Verfügung zu stellen und eine Basis zu suchen, um tätig werden zu können und konstruktiv mitzuarbeiten gut und richtig. Vor allem ist dieses Verhalten transparent. Ein Schaden am Ruf des Unternehmens bleibt so oder so bestehen und es war vorhersehbar, dass Teile des Inhalts öffentlich werden. Es gibt eine Empfängerliste in dem Schreiben und die Medien sind dort gut vertreten.
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21.01.2015, 15:54

Du willst aber hoffentlich jetzt nicht sagen, dass nur weil die Medien sowieso früher oder später mehr oder weniger viele Teile des Schreibens veröffentlich hätten, ein solches Verhalten auch einem Berufsverband zusteht?

Ich glaube persönlich auch nicht, dass dieses Schreiben an "alle Mitglieder des DBRD" adressiert gewesen ist, aber das nur nebenbei.
Hier kommen auch viele Briefe adressiert an Firma "Arbeitgeber" an und dennoch bekommt die nicht jeder im Unternehmen zu Gesicht. Zum Glück.


Gerade Briefe mit brisantem Inhalt sollte man doch vorsichtig handhaben, ansonsten beteiligt man sich unnötig an einer Rufschädigung.
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21.01.2015, 16:16

Nein, der DBRD hat ihn ja auch nicht veröffentlicht, sondern seinen Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Das ist ein erheblicher Unterschied. Und ein Berufsverband ist etwas anderes als eine Firma. Um in der Sache tätig werden zu können, braucht man zwangsweise einen direkten Kontakt. Ich halte das Vorgehen schlicht für legitim und notwendig, insbesondere durch die oben genannte Problematik.

Die Rufschädigung geschieht, aber da wird der Teil, den der Verband leistet, wirklich der am wenigsten Bedeutsame sein. Immerhin sind diese Informationen zumindest aus erster Hand und nicht durch die Medien aufgebauscht / verändert. Und ja, ich traue den meisten Menschen durchaus zu, mit solchen Quellen differenziert umzugehen.
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21.01.2015, 16:23

Nein, der DBRD hat ihn ja auch nicht veröffentlicht, sondern seinen Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Das ist ein erheblicher Unterschied. Und ein Berufsverband ist etwas anderes als eine Firma. Um in der Sache tätig werden zu können, braucht man zwangsweise einen direkten Kontakt. Ich halte das Vorgehen schlicht für legitim und notwendig, insbesondere durch die oben genannte Problematik.

Wer wird denn in der Sache tätig? Jedes DBRD Mitglied? Bildet sich jetzt ein großer Arbeitskreis?
Schreibt jeder der MItglieder jetzt einen Aufsatz zu dem Thema? Oder einen Brief?
Auch wenn ich einer Gewerkschaft einen Brief schreibe weil ich Missstände bei meinem AG erkenne wird diese den Brief nicht an alle Mitglieder weitergeben. Oder ist das auch "etwas anderes"?

Die Rufschädigung geschieht, aber da wird der Teil, den der Verband leistet, wirklich der am wenigsten Bedeutsame sein. Immerhin sind diese Informationen zumindest aus erster Hand und nicht durch die Medien aufgebauscht / verändert. Und ja, ich traue den meisten Menschen durchaus zu, mit solchen Quellen differenziert umzugehen.

Ist das wirklich der weniger bedeutsame Teil, wenn DER Berufsverband sich so einbringt? Wo kommen denn die potentiellen Fachkräfte her? Bzw. von wo holen die sich vielleicht Informationen?
Richtig, von einem Berufsverband - wenn es gut läuft zumindest.

Zum Thema "Differenzierung": :rolleyes2:
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21.01.2015, 16:36

Sie suchen halt Betroffene, um tätig werden zu können. Dazu muss nicht jeder einen Brief oder Aufsatz schreiben, aber sich eben die melden, die ggf. Betroffen sind. Und nein, beim DBRD kannst du dich in der Regel nicht über Arbeitgeber informieren, zumindest gibt es diesen Service bislang nicht. Es können unter bestimmten Voraussetzungen Stellenanzeigen auf der Homepage geschaltet werden, allerdings wird das kaum genutzt und spielt im Vergleich zu den relevanteren Stellenbörsen (oeffentlicher-dienst.info, feuerwehr.de, asb.de, drk.de, malteser.de, johanniter.de) wirklich nur eine minimale Rolle.

Zum Thema Differenzierung: Wenn der Berufsverband seinen Mitgliedern die Intelligenz so abspräche wie du es gerade tust, würde ich augenblicklich austreten.
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21.01.2015, 16:41

Sie suchen halt Betroffene, um tätig werden zu können. Dazu muss nicht jeder einen Brief oder Aufsatz schreiben, aber sich eben die melden, die ggf. Betroffen sind.

Und dafür ist es notwendig so einen zumindest mal einseitigen Brief allen Mitgliedern vollständig zugänglich zu machen?
Und nein, beim DBRD kannst du dich in der Regel nicht über Arbeitgeber informieren, zumindest gibt es diesen Service bislang nicht.

Nein, natürlich ruft niemand beim DBRD als Institution an, aber es gibt genug Menschen die jemanden kennen, der dort Mitglied ist - und ich denke, ich muss dir nicht erklären wie Mundpropaganda funktioniert.
Zum Thema Differenzierung: Wenn der Berufsverband seinen Mitgliedern die Intelligenz so abspräche wie du es gerade tust, würde ich augenblicklich austreten.

Ich spreche nicht "den Mitgliedern" die Intelligenz ab, wohl aber wird es (da auch so ein Berufsverband nur ein Schnitt durch die Arbeitnehmer in diesem Bereich ist) ganz sicher eine ausreichende Anzahl "BILD" Leser geben, die eben nicht differenzieren können. Es reicht auch wenn es nur 5% sind um - in Zeiten von facebook und Co - Unsinn zu verbreiten.
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21.01.2015, 17:21

Ich habe heute einen der betroffenden Mitarbeiter an einem Krankenhaus getroffen. Dieser sagte mir, dass an den Vorwürfen nichts dran wäre. Ich weiß natürlich nicht, ob und wie ehrlich der Kollege zu mir war, da wir uns persönlich nicht kannten.

Nur noch mal zum Verständnis? Haben alle DBRD-Mitglieder das Schreiben bekommen, oder halt nur eine ausgewählte Gruppe, quasi als Arbeitsgruppe um ein weiteres Vorgehen abzusprechen? Ich habe zu mindestens nicht bekommen.

Gruß

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21.01.2015, 17:33

Zitat


Nur noch mal zum Verständnis? Haben alle DBRD-Mitglieder das Schreiben bekommen, oder halt nur eine ausgewählte Gruppe, quasi als Arbeitsgruppe um ein weiteres Vorgehen abzusprechen? Ich habe zu mindestens nicht bekommen.

Gruß


Jedes DBRD-Mitglied, das in der Facebook Gruppe "DBRDintern" ist, kann das Schreiben aufrufen. Voraussetzung ist ein Facebook Account und die DBRD Mitgliedschaft.

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21.01.2015, 18:25

Ich habe heute einen der betroffenden Mitarbeiter an einem Krankenhaus getroffen. Dieser sagte mir, dass an den Vorwürfen nichts dran wäre. Ich weiß natürlich nicht, ob und wie ehrlich der Kollege zu mir war, da wir uns persönlich nicht kannten.

Genau DAS meinte ich.
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