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GuyFawkes

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1

09.09.2014, 06:05

Mittelsachsen: Rettungsdienst geht an das DRK

freie presse

Zitat

Rund 70 Millionen Euro kosten die Transporte den Landkreis Mittelsachsen bis 2020. Die Summe hat auch Streit provoziert.

Freiberg. Der Rettungsdienst ist in großen Teilen des Landkreises für die nächsten fünf Jahre gesichert. So kommentierte Landrat Volker Uhlig (CDU) die Unterzeichnung der entsprechenden Verträge mit drei Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes. Erstmals hatten fünf Versorgungsgebiete entsprechend dem EU-Vergaberecht ausgeschrieben werden müssen.
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M1k3

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09.09.2014, 06:11

Müssen nicht.
Man hätte auch kommunalisieren können.


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GuyFawkes

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3

09.09.2014, 06:18

Seien wir mal ehrlich.
Die meisten Landkreise finden das doch bequem mit den Ausschreibungen.
Alle paar Jahre mal ein wenig Papier beschriften und schon ist der Drops gelutscht.
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M1k3

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09.09.2014, 06:51

Ist auch billiger. Das sagt unser Landkreis offen in der Presse.


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GuyFawkes

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5

09.09.2014, 07:10

Das kommt noch hinzu.

1. Billiger
2. Weniger Aufwand
3. Niemals Probleme mit Mitarbeitern (im Sinne von notwendigen disziplinarischen Maßnahmen etc.)

Die Profiteure einer Ausschreibung sind letztendlich nicht nur die Krankenkassen.
Sondern eigentlich auch die Hilfsorganisationen (so haben die wenigstens eine Chance im Rennen zu bleiben) und (wie gesagt) die Landkreise.
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09.09.2014, 10:58

Ich glaube nicht, dass es so einfach mit einer Ausschreibung getan ist. Bin mir nicht sicher, aber die Kosten einer Ausschreibung liegen bei ca. 120 000,- Euro (hatte ich mal zwischen Tür & Angel im Rahmen einer solchen Ausschreibung gehört). Sicher kein Pappenstil, auch wenn es die Kassen bezahlen.
Hauptproblem dürfte aber sicher die rechtssichere Gestaltung einer solchen Ausschreibung sein. Immerhin europaweit. Betrachtet man die obengenannten Summe von 70 Millionen Euro Auftragsvolumen, dann dürften Klagen unterlegener Anbieter bzgl. Formfehler ein immenses Loch in die Landkreiskasse reissen. Durchaus möglich, dass es bald Anbieter gibt, die genau auf diese Fehler hinarbeiten um dann hier groß Kasse zu machen. Wer weiß...

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Harris NRÜ (09.09.2014)

GuyFawkes

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09.09.2014, 11:01

Was ja aber nicht heißt, dass es für den Landkreis nicht u.U. einfacher ist auszuschreiben denn einen kompletten Eigenbetrieb Rettungsdienst aufzubauen und zu unterhalten, oder?
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09.09.2014, 11:44

Ist auch billiger. Das sagt unser Landkreis offen in der Presse.


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...mittelfristig geht es auch zu Lasten der Qualität und die Kostenersparnis müssen das Rettungspersonal, Bürger und Patienten ausbaden. Einfach nur erschreckend, wie die Politik mit einem Allgemeingut umgeht.

DaniRA

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09.09.2014, 11:55

Hi!
Alle (Wach-) Gebäude, die einer HiOrg in dem Landkreis gehörten, wurden an das Landratsamt vermietet. Also sind jetzt manche HiOrgs Vermieter im eigenen Haus. Das LRA schiebt den Rechtsstreit zu den beiden HiOrg die sich nun um ein Stück des Kuchens streiten. Im übrigen ist einer der Kläger im Umkreis von geschätzt mind. 60 km nicht mehr im öffentl. RD irgendwo eingebunden.
Mag man über Kommunalisierung denke was man will, einfacher gehts doch gar nicht für einen Landkreis als mit einer Ausschreibung. Ich persönlich sehe eher Vorteile bei einem kommunalen Betrieb(wenns richtig gemacht wird.) Und die KK können meckern wie sie wollen-wenn der Landkreis den RD stellt-dann macht er das. Und dann kostet es eben so und so viel-was sollte da eine KK dagegen schon tun??
Grüsse
Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen...
Genau so ist es übrigens wenn man doof ist...

El Mosquito

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10

09.09.2014, 12:19

Was die KK tun sollen: 1. Nicht zahen 2. Rechtsmittel anwenden.

Euch ist schon klar, dass der D nicht, dass einzige ist, was ausgeschrieben wird ( kommunale Fhz., Bauvorhaben, Schülerbeförderungen und andere Dienstleistungen). Da werden tatsächlich mancherorts Leute beschäftigt die vom Auschreiben etwas verstehen.

11

09.09.2014, 12:24

Das will ich gar nicht in Abrede stellen El Mosquito, allerdings Ausschreibungen auf ein Gesamtprodukt (hier Rettungsdienst eines Landkreises) halte ich für politisch unverantwortlich.

DaniRA

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09.09.2014, 14:36

Hi!
Ich persönlich sehe eher Vorteile bei einem kommunalen Betrieb(wenns richtig gemacht wird.) Und die KK können meckern wie sie wollen-wenn der Landkreis den RD stellt-dann macht er das. Und dann kostet es eben so und so viel-was sollte da eine KK dagegen schon tun??
Was die KK tun sollen: 1. Nicht zahen 2. Rechtsmittel anwenden.
ich hoffe wir reden vom selben.. ;-)
Ein Eigenbetrieb RD eines Landkreises dürfte nach Tarifvertrag zahlen, das ist z.B. hier in der Gegend deutlich besser als jeder Vertrag einer HiOrg.Also gut für MA.
Das wird ja in den Kosten mitverhandelt...Und gegen was kann oder könnte die KK da klagen? Da ich von den Sachen keine Ahnung habe-ist das auch ernst gemeint.
Und hier und da wurde im Forum auch schon die meinung vertreten,RD gehört als Daseinsfürsorge in staatliche Hand oder so..(wie Feuerwehr und Polizei,KatSch usw...)
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