Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen! Rettungsfachpersonal.de ist das informative und aktuelle Forum für Fachpersonal im Rettungsdienst | Das Original!. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • Facebook aktivieren

Max

Gold-Mitglied

  • »Max« ist männlich
  • »Max« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 598

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)
Rettungssanitäter/-in Niveau HF (Schweiz)

Wohnort: Schweiz

Danksagungen: 236

  • Nachricht senden

1

02.05.2014, 13:49

Zu wenige Disponeten in der ILS Schweinfurt?

Arbeiten die Disponenten der Integrierten Leitstelle in Schweinfurt an der Belastungsgrenze?! Das behauptet zumindest ein "Whistleblower".

Bericht der Mainpost: KLICK
Grüsse

M

"Denkt daran, hinauf zu den Sternen zu blicken, anstatt hinab auf eure Füße."
(Stephen Hawking 1942 - 2018)

Manne

VIP-Mitglied

  • »Manne« ist männlich

Beiträge: 1 541

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)

Wohnort: Baden-Württemberg

Danksagungen: 133

  • Nachricht senden

2

02.05.2014, 17:55

Ach, das scheint es öfters zu geben ;-)
"...Was Sie brauchen haben Sie und was Sie nicht haben brauchen Sie auch nicht.."

Harris NRÜ

Ehren-Mitglied

  • »Harris NRÜ« ist männlich

Beiträge: 5 431

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: Sorgentelefon, Bürgerversteher, Pflasterkleber und Student

Danksagungen: 1944

  • Nachricht senden

3

02.05.2014, 21:03

Ich glaube, dass das eher ein allgemeines Problem in den Leitstellen ist, dass Reserven für eine schnelle Reaktion auf plötzliche größere Ereignisse (plötzlich viele Notrufe) nicht vorhanden sind. Gerade erst wieder erlebt, dass die normale Leitstellenbesatzung (Nacht, 8 Disponenten) trotz schneller Verstärkung vom Löschzug (2 zusätzlich innerhalb weniger Minuten) nicht ausreicht. Notrufe können ggf. nicht bedarfsgerecht abgefragt werden sowie die Einsatzlenkung (2 Dispo für je Feuerwehr und Rettungsdienst plus 1 Führung Leitstelle) kann eigentlich nicht vernachlässigt werden. Waren stressig die letzten 3 Stunden...

Das gilt natürlich auch für das Alltagsgeschäft!

Gruß

dispoman

Silber-Mitglied

  • »dispoman« ist männlich

Beiträge: 342

Qualifikation: Rettungsassistent

Wohnort: Baden-Württemberg

Beruf: Rettungsassistent

Danksagungen: 68

  • Nachricht senden

4

03.05.2014, 20:38

Der Personalengpass in den Leitstellen wird teilweise regelrecht provoziert.
Kleines Beispiel: In den im Kreis X noch getrennt arbeitenden Leitstellen von Rettungsdienst und Feuerwehr arbeiten nachts ab 20 Uhr 2 (RD) bzw. 1 (FW) Mitarbeiter. Wenn die ILS in Betrieb geht, wird die Personalstärke tagüber zwar erhöht (und ist kurzfristig verstärkbar) ab 23 Uhr sind aber insgesamt nur 2 Mitarbeiter im Dienst, somit einer weniger als bisher. Schnell greifbares Reservepersonal für ein kurzfristig erhöhtes Notrufaufkommen ist nachts nicht vorgesehen!
Diese Nachtbesetzung entspricht einem Gutachten, das darauf hinweist, das die bisherige Doppelbesetzung der Rettungsleitstelle nur aus Sicherheitsgründen erforderlich sei, nicht wegen des Einsatzaufkommens. Klarer Fall für die Kostenträger - mehr Personalstellen werden nicht bezahlt, denn das Problem Sicherheit ist ja durch die Doppelbesetzung beseitigt.

Taubenzüchter

Ehren-Mitglied

  • »Taubenzüchter« ist männlich

Beiträge: 1 947

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)

Wohnort: Baden-Württemberg

Beruf: NFS

Danksagungen: 378

  • Nachricht senden

5

04.05.2014, 10:34

Das sind doch alles nur gefühlte Spitzen....... :shok: :lol:

Zitat eines Gutachters.

Klingt nach der Eurodiskussion.

Andrechen

Ehren-Mitglied

  • »Andrechen« ist männlich

Beiträge: 2 056

Qualifikation: Rettungsassistent

Wohnort: Bayern

Beruf: Student

Danksagungen: 841

  • Nachricht senden

6

04.05.2014, 18:07

Der Personalengpass in den Leitstellen wird teilweise regelrecht provoziert.
Kleines Beispiel: In den im Kreis X noch getrennt arbeitenden Leitstellen von Rettungsdienst und Feuerwehr arbeiten nachts ab 20 Uhr 2 (RD) bzw. 1 (FW) Mitarbeiter. Wenn die ILS in Betrieb geht, wird die Personalstärke tagüber zwar erhöht (und ist kurzfristig verstärkbar) ab 23 Uhr sind aber insgesamt nur 2 Mitarbeiter im Dienst, somit einer weniger als bisher. Schnell greifbares Reservepersonal für ein kurzfristig erhöhtes Notrufaufkommen ist nachts nicht vorgesehen!
Diese Nachtbesetzung entspricht einem Gutachten, das darauf hinweist, das die bisherige Doppelbesetzung der Rettungsleitstelle nur aus Sicherheitsgründen erforderlich sei, nicht wegen des Einsatzaufkommens. Klarer Fall für die Kostenträger - mehr Personalstellen werden nicht bezahlt, denn das Problem Sicherheit ist ja durch die Doppelbesetzung beseitigt.



Wobei man wirklich sagen muss, dass in kleineren Leitstellen <500 TSD zwei Mann Nachts eigentlich reichen. Wenn es dann noch einen gut Organisierte Hintergrundbereitschaft gibt um Spitzen zu decken ist man gut.

Manne

VIP-Mitglied

  • »Manne« ist männlich

Beiträge: 1 541

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)

Wohnort: Baden-Württemberg

Danksagungen: 133

  • Nachricht senden

7

04.05.2014, 22:03

Zitat

Der Personalengpass in den Leitstellen wird teilweise regelrecht provoziert.
Kleines Beispiel: In den im Kreis X noch getrennt arbeitenden Leitstellen von Rettungsdienst und Feuerwehr arbeiten nachts ab 20 Uhr 2 (RD) bzw. 1 (FW) Mitarbeiter. Wenn die ILS in Betrieb geht, wird die Personalstärke tagüber zwar erhöht (und ist kurzfristig verstärkbar) ab 23 Uhr sind aber insgesamt nur 2 Mitarbeiter im Dienst, somit einer weniger als bisher. Schnell greifbares Reservepersonal für ein kurzfristig erhöhtes Notrufaufkommen ist nachts nicht vorgesehen!
Diese Nachtbesetzung entspricht einem Gutachten, das darauf hinweist, das die bisherige Doppelbesetzung der Rettungsleitstelle nur aus Sicherheitsgründen erforderlich sei, nicht wegen des Einsatzaufkommens. Klarer Fall für die Kostenträger - mehr Personalstellen werden nicht bezahlt, denn das Problem Sicherheit ist ja durch die Doppelbesetzung beseitigt.


Nicht wirklich, oder?
"...Was Sie brauchen haben Sie und was Sie nicht haben brauchen Sie auch nicht.."

dispoman

Silber-Mitglied

  • »dispoman« ist männlich

Beiträge: 342

Qualifikation: Rettungsassistent

Wohnort: Baden-Württemberg

Beruf: Rettungsassistent

Danksagungen: 68

  • Nachricht senden

8

04.05.2014, 22:53

@ Andrechen:
Kurze Ergänzung - Der Rettungsdienstbereich umfasst mehr als 500 TSD Einwohner, das Einsatzaufkommen im RD ist hoch und steigt (wie fast überall) kontinuierlich an. Bei einem größeren FW-Einsatz nachts ist nach den im getrennten Betrieb gemachten Erfahrungen ein Mitarbeiter damit gut ausgelastet, für den RD gilt das entsprechend, vor allem, wenn EA-Kräfte dazu alarmiert werden müssen. Eine gegenseitige Unterstützung ist dann trotz entsprechender Ausbildung nur sehr bedingt möglich. Und vor allem: Es soll keinen organisierten Hintergrunddienst geben. Bei Bedarf muss dienstfreies Personal alarmiert werden, das dann (nach entspr. Anfahrtszeit) von zuhause kommt. Andere ILS mit entsprechendem Einsatzaufkommen sind deutlich besser besetzt, deren Erfahrungen bzw. Begründungen dafür nutzt man aber offensichtlich nicht.

@ Manne - leider doch. Andere Lösung wären ja teurer und der Gutachter hat bis zum Beweis des Gegenteiles immer Recht!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Manne (05.05.2014)