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Daniel Grein

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26.02.2014, 15:48

Neue Rettungsdienst-App soll bei der Suche nach der geeigneten Zielklinik unterstützen

Mit einer neuen App für Smartphones, die am 25. Februar in Coesfeld vorgestellt wurde, unterstützen zukünftig das Universitätsklinikum Münster, das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Coesfelder Softwarespezialist opwoco die Helfer am Unfallort. Modellregion für die Testphase der Rettungsdienst-App wird das Münsterland. Schon im März startet eine Pilotphase mit der Feuerwehr Münster.

In der App werden alle wichtigen Informationen gebündelt und zentral zur Verfügung gestellt. So hilft die neue Mobilfunkanwendung dem Notarzt bei der Suche nach der nächstgelegenen geeigneten Klinik. Dazu wählt er eines von vier Behandlungsfeldern wie beispielsweise „Herzpatient“ oder „Knochenverletzung“ aus und bekommt dann alle Fachkliniken im Umkreis seines aktuellen Standortes angezeigt. Mit einem Klick gelangt er zur Leitstelle, die daraufhin in kürzester Zeit die Freigabe erteilt.


Quelle und ausführlicher Text: http://www.opwoco.de/ma-rika-rettungsdienst-app/


Knüpfe dich nicht an Geringes, es zieht dich ab und hinab, fügt dir Geringeres zu.

M1k3

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26.02.2014, 15:50

Klingt gut, aber warum testet man das in Münster? Die Zielhäuser dürften da ohne Mühe zu erkennen sein. Interessanter wäre das doch für Umliegende Kreise.
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Matthias Wenzel

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26.02.2014, 16:16

bin ich so ... was weiss ich, aber sollte man in seinem RDB nicht die KH kennen mit Chest-Pain Unit oder Stroke Unit, wer Grundversorger und Maximalversorger ist?
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M1k3

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26.02.2014, 16:36

Aber die Börsenärzte.....


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26.02.2014, 16:42

Aber das RTW-Team sollte die doch kennen. Na ja, vielleicht auch eine Möglichkeit für die Häuser, sich einfacher abzumelden. Dann muß man sich nicht immer das Gejammere vom Notarzt vor Ort anhören. ;-)

madde

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26.02.2014, 21:32

Sinnvoll wäre die tatsächliche Auslastung der Häuser im Moment zu wissen, lieber fahre ich mit einem nicht so dringenden Patienten, wenn ich die Wahl habe ein Haus weiter als 10 Minuten auf die Übergabe zu warten und zu wissen, dass es nochmal ne Stunde dauert, bis jemand zum Patienten kommt und dort noch Ressourcen bindet. Aber für solche Wunschfantasien gibt es wohl zu viele Widerstände...

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münchner82

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27.02.2014, 08:42

Du meinst sowas wie IVENA? :biggrin_1:

https://www.ivena-muenchen.de

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madde (27.02.2014)

madde

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27.02.2014, 09:05

Du meinst sowas wie IVENA? :biggrin_1:

https://www.ivena-muenchen.de
cool! Davon hatte ich noch nicht gehört. Hast du Erfahrungen damit?

ciao,

madde
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Alrik

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27.02.2014, 09:54

IVENA ist toll.
Wenn ich will, seh ich mit dem Handy am Einsatzort die Bettenkapazitäten der in Frage kommenden Häuser aufgeteilt nach Fachbereichen. Ne App ist eigentlich nicht vorgesehen (glaub ich....), aber die Leitstellenansicht ist öffentlich und kann also von jeder Einsatzkraft vor Ort eingesehen werden.
Ansonsten nutz das ja die Leitstelle: Einfach per Funk ein Bett bestellen mit PZC, die Leistellte bucht ein Bett aus, die Klinik wird darüber informiert und die Fahrt zur Klinik kann beginnen.
Verstehe von daher nicht, warum man das an anderer Stelle nochmal neu erfinden muss. Aber darin sind die Deutschen wohl Weltmeister.
Was ist, wenn das Ende nichts als ein böser Anfang ist...?

Harris NRÜ

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10

27.02.2014, 09:56

Du meinst sowas wie IVENA? :biggrin_1:

https://www.ivena-muenchen.de
Ist das so gewollt, dass externe User einfach so die Details, also interne Daten eines Systems, einsehen können?

Gruß

Alrik

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27.02.2014, 09:59

Da stehen doch keine Geheimnisse drin.
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Harris NRÜ

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27.02.2014, 10:02

Das ist ja eigentlich wurscht! Trotzdem würde ich den Zugriff nur auf autorisierte User beschränken.

Gruß

_BC_

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27.02.2014, 11:18

Ich sehe das auch nicht als problematisch an, denn erstens sind es keine geheimen Daten und zweitens wird der Laie eher weniger das System kennen bzw. auf die Idee kommen danach zu suchen.
Sollte es eine entsprechende Beschränkung geben wäre ich sehr stark dafür das die Rettungsmittel mit Smartphone und entsprechender Berechtigung ausgestattet werden oder jeder Rettungsdienstmitarbeiter seinen persönlichen Zugriffcode bekommt. Auch wenn eine entsprechende Anmeldung nur über die Leitstelle oder ähnliches Sturkturen möglich ist kann es für den Rettungsdienstler vor Ort durchaus interessant sein schon vorab einen Blick auf die aktuelle Situation zu haben, z.B. kann man so entscheiden ob es überhaupt Sinn macht eine Voranfrage beim entsprechenden KH zu machen.

Alrik

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27.02.2014, 12:24

Sollte ja eh die Leitstelle machen. Die ham ja nen echten PC aufm Tisch.
Was ist, wenn das Ende nichts als ein böser Anfang ist...?

_BC_

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15

27.02.2014, 12:39

Die Anmeldung ja, aber schauen ob es sich lohnt mit KH A überhaupt zu telefonieren oder ich nicht doch besser gleich in KH B oder C anrufe muss nicht unbedingt an die Lst. weitergereicht werden.

GuyFawkes

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27.02.2014, 12:51

Ich hatte vor Jahren mal ein Handbuch für Kliniken in meinem Umland geschrieben.
Da waren Adressen, Telefonnummern und Besonderheiten aufgeführt.

Hilfreich war es vor allem dann wenn man irgendwelche "exotischen Fälle" hatte, bei denen man vielleicht nicht sicher war welche Klinik das leisten kann.
Die Auswahl an Kliniken war eben auch verdammt groß. Wir hatten die Region Hannover mit ihren zig Kliniken vor der Nase, konnten aber auch schnell nach Bremen mit ebenfalls zig Kliniken fahren.
Das alles aus dem Kopf zu wissen war mir persönlich zu anstrengend. ;-)

Sowas als App ist schon geschmeidig.
The reason I talk to myself is because I’m the only one whose answers I accept. George Carlin

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_BC_ (27.02.2014)

Alrik

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27.02.2014, 14:09

Die Anmeldung ja, aber schauen ob es sich lohnt mit KH A überhaupt zu telefonieren oder ich nicht doch besser gleich in KH B oder C anrufe muss nicht unbedingt an die Lst. weitergereicht werden.

Erst buchen, dann telefonieren. ;-)
Was ist, wenn das Ende nichts als ein böser Anfang ist...?

_BC_

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27.02.2014, 14:29

Auch dafür sollte man ggf. erst mal wissen wo man überhaupt was buchen kann. ;) Beim Fußball schaust du doch auch erst ob du einen von dir gewünschten Sitzplatz bekommen kannst, bevor du irgendein Ticket hast und am Ende im falschen Fanblock landest oder?
Ich persönlich nutze es tlw. um zu schauen ob es entsprechende Kapazitäten bzw. technische Möglichkeiten gibt und lass dann nur mit den entsprechenden Daten (PZC + dazugehörige Infos) durch die Lst. anmelden, telefoniert wird nur dann, wenn es einen besonderen Sinn macht.

münchner82

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27.02.2014, 14:57

Hier in München buchen die Einsatzkräfte das Krankenhaus nicht selbst. Wir geben die benötigte Fachrichtung, Alter und Geschlecht (für Schockraum etc. kommt da noch etwas dazu) des Patienten an, und die Leitstelle reserviert über IVENA im passenden Krankenhaus; dort hängt in der Notaufnahme ein IVENA-Monitor und die Angestellten sehen dann, was für sie angemeldet ist. Selbstverständlich kann man auch noch Wünsche äußern, der Disponent prüft dann einfach, was möglich ist.

Im Anhang mal die Taschenkarte der BF zu IVENA (die ist öffentlich zugänglich).


@GuyFawkes

Das kenne ich, für Fahrerinfos, die auf unseren Fahrzeugen liegen, habe ich dafür eine Matrix gebastelt. Die Vor-Vorgängerversion kann man hier auf Seite 7 sehen: http://www.einsatztaktik.de/data/flrd/fahrerinfo.pdf. Quelle dafür ist der bayerische Krankenhausplan.
»münchner82« hat folgende Datei angehängt:

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_BC_

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27.02.2014, 15:01

Selbstverständlich kann man auch noch Wünsche äußern, der Disponent prüft dann einfach, was möglich ist.

Genau das mache ich mit dem öffentlichen Ivena Zugang sofern es geht selbst, denn so brauch ich nicht die Lst. unnötig bemühen bzw. diese nicht unnötig Rückfragen.