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Jörg Holzmann

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1

25.06.2013, 12:23

Stadt Mannheim plant Wiederaufbau eines Sirenennetzes zur Warnung der Bevölkerung bei Großschadenslagen

Zitat

"Mit Sirenensignalen will die Stadt die Mannheimer künftig bei Großbränden, Unglücksfällen und Katastrophen besser warnen. "Wir sind schon dabei, das aufzubauen", sagte Erster Bürgermeister Christian Specht auf "MM"-Anfrage. Geplant sei ein "flächendeckendes Frühwarnnetz", das noch dieses Jahr ausgeschrieben werden und "eher Ende 2014" in Betrieb gehen solle, so Specht. Der Großbrand in Ludwigshafen habe "wieder einmal gezeigt, wie wichtig ein Sirenennetz für den Schutz der Bevölkerung ist", fühlt Specht sich bestätigt."


Quelle und ausführlicher Bericht: http://www.morgenweb.de/mannheim/mannhei…arnen-1.1090704

Jörg Holzmann

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25.06.2013, 12:28

Kommentar dazu aus dem "Mannheimer Morgen": http://www.morgenweb.de/mannheim/mannhei…ussig-1.1090703

münchner82

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25.06.2013, 13:13

Die langwierigen und doch irgendwo brotlosen Bemühungen des BBK zeigen deutlich, dass ein Sirenenetz in seinen Vorteilen schlichtweg konkurrenzlos ist. Mit keinem anderen Mittel kann man bislang eine derart flächendeckende Warn- und Aufweckwirkung erzeugen. Daher begrüße ich den Schritt, er geht definitiv in die richtige Richtung.

Irgendwo/-wann hatte ich mal gelesen, dass die Wiedereinfühung eines flächendeckenden Sirenenwarnnetzes in Deutschland mit ca. 500 Millonen Euro zu Buche schlagen würde. Wenn man überlegt, was allein der Eurohawk an Geld in den Lokus gespült hat, wäre das eine durchaus erschwingliche Option.

hk-um

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25.06.2013, 14:53

Ich sitze in Österreich und hier gibt es immer noch die guten alten Sirenen, jeden Samstag 12.00 zu hören und einmal im Jahr glaube ich mit allen Signalen von Katastrophenalarm bis Entwarnung. In AFG wollten sie die Alarmierung mittels Sirene wegen der Lärmemission nicht :help:

Sargnagel

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25.06.2013, 15:07

Ich sitze in Österreich und hier gibt es immer noch die guten alten Sirenen...
Auch in Deutschland gibt es noch Städte/Regionen mit funktionierenden Sirenen. Ein gutes Beispiel in Baden-Württemberg ist hierbei Freiburg. Hier wurden öffentliche Sirenen nämlich nicht abgebaut und werden zur Warnung im Katastrophenfall weiterhin instand gehalten. Zweimal jährlich finden Sirenenproben statt.
Em Herrgott sei schönschte Gab`isch ond bleibt dr`Schwob :secret:

Eddy

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25.06.2013, 17:58

Hier in der netten kleinen Stadt hat man auch schon vor Jahren den Entschluss gefasst wieder Sirenen als Rückfallebene vorzuhalten. Scheint aber gar nicht mehr so viele Hersteller dafür zu geben. zwei mal pro Jahr rappeln die Dinger dann und als vor kurzem aus irgend einem Grund die Feuerwehr eines Stadtteiles per digitaler Alarmierung nicht zuverlässig zu erreichen war hat man dann nach guter alter Sitte wieder Sirenenalarm gegeben.

Eddy

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25.06.2013, 18:51

Irgendwo/-wann hatte ich mal gelesen, dass die Wiedereinfühung eines flächendeckenden Sirenenwarnnetzes in Deutschland mit ca. 500 Millonen Euro zu Buche schlagen würde. Wenn man überlegt, was allein der Eurohawk an Geld in den Lokus gespült hat, wäre das eine durchaus erschwingliche Option.

Vermutlich haben die Sirenenhersteller einfach keine Lobby oder die Falschen geschmiert. :cool_1:

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25.06.2013, 19:11

Ich sitze in Österreich und hier gibt es immer noch die guten alten Sirenen...
Auch in Deutschland gibt es noch Städte/Regionen mit funktionierenden Sirenen. Ein gutes Beispiel in Baden-Württemberg ist hierbei Freiburg. Hier wurden öffentliche Sirenen nämlich nicht abgebaut und werden zur Warnung im Katastrophenfall weiterhin instand gehalten. Zweimal jährlich finden Sirenenproben statt.
Zweimal jährlich? Im Sauerland kam es mir vor, als wäre es zweimal wöchentlich. Seit ich in Berlin lebe, ist endlich Ruhe.
~~~ Sokrates wählte den Schierlingsbecher ~~~

Victor

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25.06.2013, 19:34

Zweimal jährlich? Im Sauerland kam es mir vor, als wäre es zweimal wöchentlich. Seit ich in Berlin lebe, ist endlich Ruhe.
Das dürften die Höhepunkte der Woche in der Warte sein. :lol:

Harris NRÜ

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25.06.2013, 21:53

Ich sitze in Österreich und hier gibt es immer noch die guten alten Sirenen...
Auch in Deutschland gibt es noch Städte/Regionen mit funktionierenden Sirenen. Ein gutes Beispiel in Baden-Württemberg ist hierbei Freiburg. Hier wurden öffentliche Sirenen nämlich nicht abgebaut und werden zur Warnung im Katastrophenfall weiterhin instand gehalten. Zweimal jährlich finden Sirenenproben statt.
Zweimal jährlich? Im Sauerland kam es mir vor, als wäre es zweimal wöchentlich. Seit ich in Berlin lebe, ist endlich Ruhe.
Könnte es auch sein, dass es sich hier nicht um Sirenenproben bzw. Zivilschutzwarnungen sondern um eine Alarmierung Deiner örtlichen Feuerwehr handelt? Sirenen zur Feuerwehralarmierung sind nämlich doch noch recht verbreitet!

In meiner Ecke gibt es eine Ortsfeuerwehr (Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung), wo neben dem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ein Sonderfahrzeug zur Tierrettung stationiert ist. Dieser Gerätewagen-Tierrettung übernimmt die Aufgabe Tierrettung für das gesamte Gemeindegebiet. Da der städtische Bürger sich ja über jeden Piepmatz mit einer Verhaltensstörung Sorgen macht, zusätzlich bestimmte globale Ereignisse wie z.B. die Vogelgrippe zu einer Dekompensierung der üblichen Verhaltungsmuster der Bürger führt, konnte (und kann) es vorkommen, dass die Sirenen in dem kleinen Dorfe bis zu 10mal am Tag heulte. Es kam sogar einmal vor, dass eine ältere Bürgerin des Dorfes über Notruf anfragte, ob sie wieder aus ihren Keller kommen darf. Da diese kleine Ortsfeuerwehr so klein ist verfügt sie über keine FAE/DME, so dass nur eine Alarmierung über Sirene möglich ist. Aber die Einsatzzahlen einer solchen Dorffeuerwehr werden so mal eben von 4 Einsätzen pro Jahr auf 300 gepuscht. Das irgendwann niemand mehr Bock hat Vögel, Igel, Marder und anderes Viehzeug von der Straße zu sammeln sollte verständlich sein. Irgendwann kam niemand mehr...

Grundsätzlich finde ich die Idee der Stadt Mannheim sehr gut! Ich würde mir wünschen, dass ein solchen Zivilschutzwarnsystem bzw. Sirenen wieder bundesweit aufgebaut werden würde, vielleicht mit einer Ergänzung wie das "Katwarn"-System (Warn-SMS auf ein Handy).

Auch finde ich die Geschichten meiner älteren Leitstellenkollegen immer sehr amüsant, wenn diese von ihren vergangenen Zeiten berichten, wenn das Rote Telefon (es war wirklich Rot) des zuständigen Luftschutzwarnamtes geklingelt hat, der Auftrag vermittelt wurde und dann ABC- oder Luftalarm für den Landkreis und/oder einzelne Gemeinden ausgelöst wurde. Ich kann mich aus meiner Kindheit und Jugend noch gut an die vier Zivilschutzprobealarme pro Jahr, einmal im Quartal, erinnern. Ich kenne ihre Bedeutung heute noch sehr gut! Ich würde mir auch mal ein Loch in meinen Bauch freuen, wenn ich mal die Gelegenheit hätte Luftalarm auszulösen (natürlich nicht aus einem erstem Grund). Da juckt es irgendwie in den Fingern...

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harris NRÜ« (25.06.2013, 21:57)


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25.06.2013, 22:39

Weiß nicht ob es Zivilschutz, Ortsfeuerwehr oder der Wecker von irgendeinem dieser faschistoiden Schützenbrüdern war, ich hab immer gedacht, die Welt geht jetzt endlich unter... aber am Ende war es doch nur blinder Alarm. :mauer:
~~~ Sokrates wählte den Schierlingsbecher ~~~

Harris NRÜ

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26.06.2013, 01:25

Ah ok... :popcorn:

münchner82

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26.06.2013, 09:31

Ich würde mir wünschen, dass ein solchen Zivilschutzwarnsystem bzw. Sirenen wieder bundesweit aufgebaut werden würde, vielleicht mit einer Ergänzung wie das "Katwarn"-System (Warn-SMS auf ein Handy).
SMS sind immer problematisch, weil die Netzinfrastuktur einen derartigen Massenversand nicht stemmen kann. Das kann man im kleinen Rahmen schon an Sylvester betrachten, wenn SMS z. T. Stunden später kommen.

Ich bleibe dabei, die beste Kombination aus Aufweckwirkung und "Irgendwas stimmt nicht, lass mal Radio anmachen" bringen immer noch diese Schätzchen: http://www.youtube.com/watch?v=mXKf9U7YmoA.

raphael-wiesbaden

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26.06.2013, 10:05

Ich habe es soeben in einem anderen Beitrag bzgl. des Ereignisses in Ludwigshafen bereits gepostet:

Im Rhein-Main-Gebiet sind die Stadtteile und Gemeinden rund um den "Chemiepark Hoechst" seit vielen Jahren damit ausgerüstet.
Die BF Frankfurt hatte nach mehreren Störfällen darauf bestanden.
Inwieweit die vorhandenen Anlagen aufgrund von Grundlärm, Windrichtungen u.a. Faktoren auch wirklich flächendeckend gehört werden können, weiss ich nicht.
Dies betrifft auch die rationale Umsetzung des gehörten Sirenensignals.
Zwar wurden damals die Anwohner mit Info-Broschüren flächendeckend ausgestattet - aber es gibt ja auch Mieterwechsel bzw. Migranten mit mangelhafter Lesefähigkeit.
raphael-wiesbaden

Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Selig sind die geistig Armen - nur: kann der Himmel die ganzen Seligen auch wirklich aufnehmen ?

securo

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26.06.2013, 10:56

Inwieweit die vorhandenen Anlagen aufgrund von Grundlärm, Windrichtungen u.a. Faktoren auch wirklich flächendeckend gehört werden können, weiss ich nicht.


Das hängt natürlich vor allem von der Menge der Anlagen ab. Ich habe noch keinen Probesirenenalarm überhören können.
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Jörg Holzmann

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08.03.2015, 17:42

Mannheim: In Notfällen sollen Sirene und Handy warnen

Es entwickelt sich langsam, aber es entwickelt sich:

Zitat

"Noch in diesem Jahr sollen die ersten Geräte installiert werden, Ende 2016 dann alles fertig sein: Die Stadt knüpft wieder ein Sirenennetz, um die Bürger bei Großbränden, Unglücksfällen und Katastrophen besser warnen zu können. Aber nicht nur das: Gemeinsam mit der Stadt Ludwigshafen, die schon lange Sirenen hat, und der BASF führt Mannheim auch das System "Katwarn" ein, bei dem Warnungen und Verhaltenshinweise auf Handys übertragen werden. Am Mittwoch soll der Sicherheitsausschuss des Gemeinderats die Gelder dafür freigeben."


Quelle und ausführlicher Artikel: https://www.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/1.2142267

M1k3

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08.03.2015, 17:45

Und was soll die Bevölkerung machen, wenn die Sirene heult?
Under pressure, you don't rise to the occasion. You sink to your level of training.

Jörg Holzmann

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08.03.2015, 17:46

Und was soll die Bevölkerung machen, wenn die Sirene heult?


Das Radio anmachen? Ins Internet schauen? Sich informieren?

M1k3

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08.03.2015, 17:57

Weis der Bürger, das er das machen soll?

Ich sehe den Vorteil der Sirenen nur, wenn eine logische Konsequenz dem Ganzen folgt.
Früher:
Sirenenalarm -> In den Bunker rennen.
Jetzt:
Sirenenalarm -> Wikipedia -> 20 links durchgeklickt -> festgestellt das man weder Wasser, essen, noch Taschenlampen hat.... :-D
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Harris NRÜ (08.03.2015)

20

08.03.2015, 18:03

@M1k3

Unter den damaligen Sirenensignalen gab es eines, das besagte: Rundfunk einschalten. Das Procedere ist heute wie damals nicht besonders kompliziert. Deine Generation muss sich nur einfach an dieses Medium gewöhnen. Nach ein paar Probealarmen hat' man's dann drauf.
»Ani« hat folgendes Bild angehängt:
  • sirenensignale.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ani« (08.03.2015, 18:07)


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GuyFawkes (08.03.2015)