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Harris NRÜ

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02.02.2013, 22:41

Spätestens wenn eine "echte ILS" kommt, braucht man den RS.
Was ja an sich schon wieder ein trauriges Bild vermittelt! Feuerwehrtechnisch mit prima Ausbildung, die rettungsdienstliche Qualifikation bei der Notrufabfrage jedoch nur als Mittelmaß vorhanden. Die medizinischen Hilfeersuchen nehmen in einer ILS den größten Teil der Notrufe ein. Daher halte ich es für erforderlich, dass die rettungsdienstliche Qualifikation (und Erfahrung) einen höheren Stellenwert haben muss als die feuerwehrtechnische Qualifikation! Und wenn jetzt einer mit Calltakern kommt, dann gibt es von meiner Berufsehre Kloppe! :aggressive:

Gruß

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Zoidberg (02.02.2013)

Harris NRÜ

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02.02.2013, 22:44

INVER-Was? Kenne ich nicht....
Ich vermute mal, dass damit das "Intensiv-Verlegungs-System" gemeint ist. Heißt das in Mannheim bzw. die Ecke da unten nicht so?

Gruß

Jörg

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63

02.02.2013, 22:50

INVER-Was? Kenne ich nicht....
Ich vermute mal, dass damit das "Intensiv-Verlegungs-System" gemeint ist. Heißt das in Mannheim bzw. die Ecke da unten nicht so?

Gruß


Fast. INuVER.

J.

raphael-wiesbaden

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64

02.02.2013, 22:58

INVER-Was? Kenne ich nicht....

Intensivverlegung
Was früher quasi jeder RTW erledigte, auf den irgendein Assistenzarzt der abgebenden Klinik mitfuhr (eigene RD-Erfahrung) ist doch heutzutage ein hochspezialisierter Transport mit sehr viel Gerätetechnik, die dafür auch speziell geschultes Personal benötigt.
raphael-wiesbaden

Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Selig sind die geistig Armen - nur: kann der Himmel die ganzen Seligen auch wirklich aufnehmen ?

Jörg

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65

02.02.2013, 23:00

INVER-Was? Kenne ich nicht....

Intensivverlegung
Was früher quasi jeder RTW erledigte, auf den irgendein Assistenzarzt der abgebenden Klinik mitfuhr (eigene RD-Erfahrung) ist doch heutzutage ein hochspezialisierter Transport mit sehr viel Gerätetechnik, die dafür auch speziell geschultes Personal benötigt.


Und es fährt immer noch irgendein Assistenzarzt mit und irgendein Rettungsassistent und irgendein RS.
Zumindest im zitierten INuVER-System...

J. :dance2:

Harris NRÜ

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66

02.02.2013, 23:15

Was früher quasi jeder RTW erledigte, auf den irgendein Assistenzarzt der abgebenden Klinik mitfuhr (eigene RD-Erfahrung) ist doch heutzutage ein hochspezialisierter Transport mit sehr viel Gerätetechnik, die dafür auch speziell geschultes Personal benötigt.
Das ist heutzutage aber nun auch wieder recht unterschiedlich! Es gibt Transporte, die den Namen Intensivverlegung nicht wirklich verdient haben, weil es quasi strukturbedingte ITW-Einsätze sind, um kleinen Landkreisen diese "Krankentransporte mit Arzt" abzunehmen. Oft haben solche Patienten nur ein EKG, eine Infusion / Perfusor laufen sowie atmen spontan. Dann gibt es wiederrum auch das andere "extreme" - die richtigen Intensivverlegungen...

Was das speziell geschulte Personal betrifft stimme ich Dir zu!

Gruß

Monkeyface

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02.02.2013, 23:27

Zitat von »Monkeyface«
Zitat von »Harris NRÜ«
Zitat von »Monkeyface«
zusätzliche Rettungsmittel besetzt (Spitzenbedarf)
Ist aber nicht mehr überall ohne weiteres möglich (technische oder taktische Reserve)!
Wenn das nicht geht finde ich das eine Sauerei! Grundsätzlich werden nun einmal die meisten Einsätze mit unmittelbarer Lebensgefahr im Rettungsdienst gefahren und als Bürger erwarte ich, dass ggf. auch komplette Feuerwachen platt gemacht werden um möglichst allen Notfallpatienten zeitnah zu helfen. Natürlich ist es dann nett wenn da zumindest teilweise was durch FF oder die Nachbarwache kompensiert wird ;).
Es gibt aber auch Feuerwehren, wo nicht auf jeder Feuerwache eine beliebige taktische Reserve, d.h. aufgerüstete und einsatzbereite RTW, vorhanden ist! Eine technische Reserve, d.h. ein leerer RTW, nützt einem nichts (falls dieser nicht auch gerade irgendwo im Dienst ist). Es ist also durchaus denkbar, dass man nicht eben einen Löschzug a.D. nehmen kann und dann auf einen Schlag 6 oder 7 RTW auf die Straße schicken kann...!
6 oder 7 RTW sicherlich nicht. Bei den mir bekannten Feuerwachen werden aber immerhin zwischen 1 oder 2 RTW als Springer besetzt, ich gehe davon aus, dass das auch eigentlich jede Feuerwache personell leisten kann. Warum man eine solche taktische Reserve nicht vorhält ist mir schleierhaft... Klar, natürlich wird das irgendwo auch die technische Reserve sein und wenn durch nen dummen Zufall reihenweise Fahrzeuge ausfallen geht das halt nicht mehr.



Zitat von »Monkeyface«
Zitat von »Harris NRÜ«

Das Personal fehlt dann aber auf dem Löschzug, was auch nicht so prima wäre. Die Funktionen sind dort auch nicht gerade üppig besetzt!
Besser der Löschzug fährt mit einem Mann weniger als der RTW gar nicht...
Was aber auch bedeuten kann, dass SER, Schutzziele, Hilfsfristen, etc. nicht mehr eingehalten werden können. Ein AGT-Trupp im Innenangriff ist sicher froh drum, wenn draußen ein Rettungstrupp bei Bedarf auf ihn wartet und nicht noch 8 Minuten auf der Anfahrt ist. Was wäre die Alternative? Brennen lassen? Man könnte genauso gut auf die HiOrgs sauer sein, weil nicht rund um die Uhr alle RTW und KTW besetzt sind. Vorhanden sind sie ja, daher erwarte ich als Bürger auch, dass diese Fahrzeuge rollen wenn ich sie brauche. Natürlich wäre es nett, wenn da zu mindestens teilweise die SEG/KatS-Einheiten das sofort kompensieren würden...
Naja, es geht ja nicht darum dass die drei Wochen unterbesetzt fahren. Wenn aber nachts um drei einer die Kotzerei kriegt, ist bei nem reinen RD-Standort der RTW auf 6 und das so lange bis man irgendwo einen Kollegen aufgetrieben hat der die Schicht übernehmen kann. Bei einer BF Wache bringt der Schichtführer halt kurz einem Kollegen in blau den RTW Melder und die Sache ist gegessen. Und nun ja, unterbesetzt sind zumindest die mir bekannten Wachen eher wegen kurzsichtiger Personalplanung... Außerdem hat die Feuerwehr im Vergleich zu HiOrgs i.d.R. viel mehr ehrenamtliches Personal viel schneller einsatzbereit das zur Not auch noch einspringen kann.

Zoidberg

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02.02.2013, 23:34

Bei den mir bekannten Feuerwachen werden aber immerhin zwischen 1 oder 2 RTW als Springer besetzt, ich gehe davon aus, dass das auch eigentlich jede Feuerwache personell leisten kann.
Das gilt nicht mal zwingend für die großen Berufsfeuerwehren, von kleineren BFs oder hauptamtlichen FFs gar nicht erst zu sprechen - dort ist man teilweise froh, wenn man den Löschzug einigermaßen vollständig besetzen kann.
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02.02.2013, 23:48

Bei den mir bekannten Feuerwachen werden aber immerhin zwischen 1 oder 2 RTW als Springer besetzt, ich gehe davon aus, dass das auch eigentlich jede Feuerwache personell leisten kann.
Das gilt nicht mal zwingend für die großen Berufsfeuerwehren, von kleineren BFs oder hauptamtlichen FFs gar nicht erst zu sprechen - dort ist man teilweise froh, wenn man den Löschzug einigermaßen vollständig besetzen kann.
Eine mir recht gut bekannte Wache besetzt täglich 8 Funktionen im Brandschutz und stellt trotzdem zwei Springer RTW. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, warum das nicht möglich sein soll!

Harris NRÜ

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02.02.2013, 23:49

ich gehe davon aus, dass das auch eigentlich jede Feuerwache personell leisten kann. Warum man eine solche taktische Reserve nicht vorhält ist mir schleierhaft...
Vielleicht weil die gesetzliche Vorgabe dazu fehlt? Wenn es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, jemand aber taktische Reserven zusätzlich zu den technischen Reserven vorhalten will, wie werden die Kostenträger, also die Krankenkassen, reagieren, wenn man dafür Geld von ihnen haben will?

Naja, es geht ja nicht darum dass die drei Wochen unterbesetzt fahren. Wenn aber nachts um drei einer die Kotzerei kriegt, ist bei nem reinen RD-Standort der RTW auf 6 und das so lange bis man irgendwo einen Kollegen aufgetrieben hat der die Schicht übernehmen kann. Bei einer BF Wache bringt der Schichtführer halt kurz einem Kollegen in blau den RTW Melder und die Sache ist gegessen. Und nun ja, unterbesetzt sind zumindest die mir bekannten Wachen eher wegen kurzsichtiger Personalplanung...
Keine Frage, es ist ein gängiges Verfahren, wenn ein RTW-Beamter ausfällt, dass dieser dann vom Löschzug aufgefüllt wird. Der Löschzug läuft dann minus und muss bei Bedarf durch ein zusätzliches Großfahrzeug "aufgefüllt" werden. Generell sollte man aber aufpassen, dass die Löschzüge nicht ständig unterbesetzt sind, was leider aber auch zum Alltag gehört.

Außerdem hat die Feuerwehr im Vergleich zu HiOrgs i.d.R. viel mehr ehrenamtliches Personal viel schneller einsatzbereit das zur Not auch noch einspringen kann.
Auch wenn die freiwilligen Feuerwehren heutzutage auch immer mehr über Personalnot klagen, haben diese im Vergleich zu den ehrenamtlichen Einheiten der HiOrgs i.d.R. etwas dazugelernt! Trotzdem kommt bei vielen freiwilligen Feuerwehren niemand mehr zum Gerätehaus sobald "Ölspur" oder ähnliches auf dem DME steht. Ähnlich sieht das mit den FF-Wachbesetzungen aus. Wer hat da nachts um 3 auch schon Bock drauf?

Gruß

Harris NRÜ

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02.02.2013, 23:52

Eine mir recht gut bekannte Wache besetzt täglich 8 Funktionen im Brandschutz und stellt trotzdem zwei Springer RTW. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, warum das nicht möglich sein soll!
Im Fall des Falles also mit vier Funktionen zum Wohnungsbrand...! Abrechnungswunsch der Kommune?

Gruß

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Zoidberg (03.02.2013)

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02.02.2013, 23:57

Eine mir recht gut bekannte Wache besetzt täglich 8 Funktionen im Brandschutz und stellt trotzdem zwei Springer RTW. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, warum das nicht möglich sein soll!
Im Fall des Falles also mit vier Funktionen zum Wohnungsbrand...! Abrechnungswunsch der Kommune?

Gruß
Der Fall des Falles ist statistisch wesentlich seltener zu erwarten als der andernfalls nicht versorgte Notfall. Womit man letztendlich mehr Menschen hilft dürfte klar sein... Aber natürlich ist die FF hier auch relativ schnell und der Fall das wirklich auch der zweite Reserve-RTW fährt tritt auch nicht jeden Tag ein.

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03.02.2013, 00:04

Eine mir recht gut bekannte Wache besetzt täglich 8 Funktionen im Brandschutz und stellt trotzdem zwei Springer RTW. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, warum das nicht möglich sein soll!
Im Fall des Falles also mit vier Funktionen zum Wohnungsbrand...! Abrechnungswunsch der Kommune?

Gruß
Der Fall des Falles ist statistisch wesentlich seltener zu erwarten als der andernfalls nicht versorgte Notfall. Womit man letztendlich mehr Menschen hilft dürfte klar sein... Aber natürlich ist die FF hier auch relativ schnell und der Fall das wirklich auch der zweite Reserve-RTW fährt tritt auch nicht jeden Tag ein.
Aber der erste Reserve-RTW fährt also öfters? Vielleicht stimmt was mit dem Bedarfsplan nicht? Oder steht hier ggf. auch der Abrechnungswunsch der Kommune dahinter, also das Geld in der Kommune bleiben soll und nicht ein fremder RTW das ganze abrechnen kann? Schnell helfen kann man ja auch mit einem Löschfahrzeug als First Responder! Politisch könnte man auch mehr Druck machen, wenn ständig ein Löschfahrzeug als First Responder gebunden ist!

Gruß

Harris NRÜ

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03.02.2013, 00:31

Nun gut, wir müssen das auch nicht bis zur Vergasung ausexerzieren. Jetzt hat bei mir erst einmal K.D.B. Priorität (Ka****, Duschen, Bett)!

Gute Nacht

raphael-wiesbaden

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03.02.2013, 12:09

Auch wenn die freiwilligen Feuerwehren heutzutage auch immer mehr über Personalnot klagen, haben diese im Vergleich zu den ehrenamtlichen Einheiten der HiOrgs i.d.R. etwas dazugelernt! Trotzdem kommt bei vielen freiwilligen Feuerwehren niemand mehr zum Gerätehaus sobald "Ölspur" oder ähnliches auf dem DME steht. Ähnlich sieht das mit den FF-Wachbesetzungen aus. Wer hat da nachts um 3 auch schon Bock drauf?




Wir mutieren hier so langsam zum Feuerwehr-Forum :-D

Ölspuren etc. sind Einsätze, die primär anders regelbar wäre - doch dies würde ja Geld kosten.
In HE wurden die Bereitschaftsdienste der Strassenmeistereien für die Bundes- und Landesstrassen weitgehend gestrichen.
Das macht sich prima im Haushaltsplan und unterstreicht die "konsequenten Sparbemühungen der Landesregierung; bla-bla..."
Ausrücken soll dann die FF, weil ...die machen es ja mutwillig.

Nächtliche Wachbesetzungen bei unserer BF kommen relativ häufig vor.
Jeweils drei FF-Einheiten stehen hier per Dienstplan zur Verfügung.
Da alle Vororte einen FF-Standort haben, ist die Belastung überschaubar.
Zwei der drei zu besetzenden FW-Wachen sind zudem von der Gesamteinsatzzahl gesehen durchaus "gross".
Hier ist also die Wahrscheinlichkeit eines realen Einsatzes gegeben, also kein Absitzen von Stunden in einem Aufenthaltsraum.[/quote]
raphael-wiesbaden

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »raphael-wiesbaden« (03.02.2013, 12:17)


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03.02.2013, 19:06

Wir mutieren hier so langsam zum Feuerwehr-Forum
Gar nicht wahr! Gibt gleich mit dem C-Rohr Kloppe... :biggrin_1:

Du hast da aber was beim Zitat durcheinander gebracht, denn das hab ich eigentlich geschrieben (ist aber eigentlich auch egal...).

Gruß

  • »Sebastian.Nitsche« ist männlich

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03.02.2013, 20:44

Zum Thema der Routine möchte ich anmerken das die Auslastung bei uns ca. 5 - 6 * 12h Dienst im Monat ausmachen (integriert in 9 * 24h Dienst Monat). Hier werden im Durchschnitt 8 Einsätze gefahren. Ich finde das sich +- 40 Rettungseinsätze im Monat nicht hinter so mancher Landrettungswache verstecken brauchen (bin lange selber auf einer gefahren... das war schön :rolleyes2: ). Weiterhin kommen dann noch Spitzenbedarfs- RTW, Schwergewichtigen- RTW, LNA-NEF und First Responder dazu. Das ganze dann noch mit monatlicher Fortbildung (Wachabteilungsintern parallel zur jährlichen Fortbildung) - ... bringt schon etwas Routine.
Ich Stimme aber zu, dass das Verhältnis nicht viel weiter auseinander gehen sollte um dann auch wirklich die Routine zu erhalten.

Welche Meinung wir bei uns auch haben ist: Es kann nicht sein, falls alle RD Rettungsmittel ausgebucht sind, das der Notfallpatient warten muss während auf der Feuerwache seelige Ruhe herrscht. Hier werden dann besagte First Responder Einsätze gefahren (auch wenns weh tut... "Notkompetenzniveau" aus HLF möglich :blush: ) oder Spitzenbedarfs-RTW in Dienst genommen. Sollte das aber zu häufig werden muss dann der Rettungsdienstbedarfsplan angepasst werden, da durch solche Maßnahmen schnell ein zu hohes Sichherheitsniveau vorgespielt wird und auch auf der anderen (blauen-) Seite Einsätze gefahren werden müssen.


Ausserdem freuen sich auf den zusätzlichen neuen RTW auch wieder neue Kollegen über eine Arbeitsstelle. -

P.S. Mir fällt gerade auf, das das vor dem Hintergrund des Beamtenrecht eine ganze spannende Frage ist!? Wir dürfen z.B. nicht unsere Wache streichen, da wir dann den Malermeister (der durch seine Steuern uns Feuerpatschen bezahlt) seine Arbeit wegnehmen. Das gleiche Prinzip ist ja dann auch mit RTW´s zu hinterfragen da die Bürger die Steuern für den Brandschutz bezahlen und die Kommune mal so 1-2 Euro mit RTW Einsätzen ausserhalb der Regel verdient. Freie RD Kollegen bekommen so keine Chance auf einen Job... Interpretiere ich da gerade zu viel rein?

Ach Verbeamtet einfach alle Retter und wir haben kein Problem mehr :prost:

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04.02.2013, 09:22

Spätestens wenn eine "echte ILS" kommt, braucht man den RS.
Was ja an sich schon wieder ein trauriges Bild vermittelt! Feuerwehrtechnisch mit prima Ausbildung, die rettungsdienstliche Qualifikation bei der Notrufabfrage jedoch nur als Mittelmaß vorhanden. Die medizinischen Hilfeersuchen nehmen in einer ILS den größten Teil der Notrufe ein. Daher halte ich es für erforderlich, dass die rettungsdienstliche Qualifikation (und Erfahrung) einen höheren Stellenwert haben muss als die feuerwehrtechnische Qualifikation! Und wenn jetzt einer mit Calltakern kommt, dann gibt es von meiner Berufsehre Kloppe! :aggressive:

Gruß
ich spring hier schnell ein und merke an, dass man in der Hamburger Leitstelle die jungen RettAss alle für ein paar Jahre zu "Calltakern" (bzw "Annehmern" ;) ) macht.

Ciao,

Madde
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04.02.2013, 16:01

ich spring hier schnell ein und merke an, dass man in der Hamburger Leitstelle die jungen RettAss alle für ein paar Jahre zu "Calltakern" (bzw "Annehmern" ;) ) macht.
Nun gut, ich gehe aber mal davon aus, dass es sich hier aber um die Leitstellenausbildung eines jungen Brandmeisters/RettAss handelt, oder? Das "böse" Wort Calltaker verbinde ich persönlich mit Systemen, die un- bzw. angelernte Annehmer beschäftigt, wo nur im Hintergrund qualifiziertes Personal vorhanden ist. Hat sicher alles Vor- und Nachteile, ich bevorzuge jedoch jetzige System, nur die eigentliche Leitstellenausbildung an sich ist deutlich verbesserungsbedürftig. Aber hier bewegt sich ja auch langsam was, hoffentlich dann auch bei der Eingruppierung (zu mindestens was Angestellte in Leitstellen angeht)...!

Gruß

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04.02.2013, 16:03

ich spring hier schnell ein und merke an, dass man in der Hamburger Leitstelle die jungen RettAss alle für ein paar Jahre zu "Calltakern" (bzw "Annehmern" ;) ) macht.
Nun gut, ich gehe aber mal davon aus, dass es sich hier aber um die Leitstellenausbildung eines jungen Brandmeisters/RettAss handelt, oder? Das "böse" Wort Calltaker verbinde ich persönlich mit Systemen, die un- bzw. angelernte Annehmer beschäftigt, wo nur im Hintergrund qualifiziertes Personal vorhanden ist. Hat sicher alles Vor- und Nachteile, ich bevorzuge jedoch jetzige System, nur die eigentliche Leitstellenausbildung an sich ist deutlich verbesserungsbedürftig. Aber hier bewegt sich ja auch langsam was, hoffentlich dann auch bei der Eingruppierung (zu mindestens was Angestellte in Leitstellen angeht)...!

Gruß
Die Arbeiten dort nach ProQA im Calltaker-Dispatcher System (eingedeutscht Annahme-Vergabe) und die neuen Calltaker führen konsequent nur die Notrufabfrage nach PQA durch.

Ciao,

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