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Crash_51

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1

06.01.2013, 21:38

Märkische Oderzeitung MOZ - Rettungskräften fehlt oft Ortskenntnis

"Diedersdorf/Letschin (MOZ) Seit Jahresbeginn gibt es die Gemeinnützige Rettungsdienst GmbH Märkisch-Oderland als Tochter des Landkreises. Anfang 2013 übernimmt sie die 125 Rettungskräfte von Hilfsorganisationen im Kreis. Welche Probleme es noch immer gibt, erklärte Rettungsdienst-Chef Armin Viert im Amtsausschuss von Seelow-Land und im Letschiner Gemeinderat."

vollständiger Artikel

In eigener Sache: Als Angestellter des im Artikel genannten Rettungsdienstes weise ich auf die Leserkommentare hin, die doch sehr verdeutlichen wie die Gemüter momentan hochkochen. Der Geschäftsführer des Rettungsdienst MOL hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt.
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Dorsk

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07.01.2013, 08:43

First Responder wären keine Möglichkeit?

Maverick83

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07.01.2013, 09:39

Zitat

Der Geschäftsführer des Rettungsdienst MOL hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt.


In wie fern?

Crash_51

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4

07.01.2013, 10:25

EDIT:
@Dorsk: Gibt es nur sehr wenige. Will keiner im Kreis wirklich fördern.

@Maverick: In sofern, dass er öffentlich die Hauptschuld an der Nichteinhaltung der Hilfsfristen an den Mitarbeitern festmacht. Das stößt momentan enorm auf, weil im Zuge der Rekommunalisierung ein neues einheitliches Dienstplanmodell installiert wurde (Rollendienstplan), der die meisten MA zwischen mindestens drei Wachen pendeln lässt und niemand mehr längerfristig auf seiner angestammten Wache ist.
So kommt es nun auch vor, dass auf der im Artikel genannten Wache Letschin auch desöfteren jetzt Kollegen ohne gute Ortskenntnis sitzen.
Uns wurde von der GF erzählt, jeder bleibt dort wo er gerne bleiben möchte und muss nicht ständig pendeln!

Kann auch alles mal sein das eine Besatzung nicht ausreichend Ortskenntnis besitzt, aber dann benötigen diese vollständiges Kartenmaterial oder ein funktionierendes Navi.
Die sog. Medical-Pads die seit einigen Wochen bei uns eingesetzt werden, sind noch nicht wirklich Einsatztauglich stabil vom System und das integrierte Navi ist der letzte Rotz...

Wenn man nur den Artikel an sich betrachtet und dann die Kommentare liest wird man sich fragen was die Kommentatoren bloß haben, aber da liegt halt viel mehr dahinter und so langsam läuft das Fass nicht mehr über, sondern es sprudelt...


Gruß Crash
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Crash_51« (07.01.2013, 10:28)


5

07.01.2013, 10:26

First Responder wären keine Möglichkeit?


Damit erfüllt man (leider) nicht die gesetzlichen Vorgaben. Es gibt bis heute KEIN RD-Gesetz in Deutschland, welches das Eintreffen eines First Responder (oder ein Einsatzmittel mit nur einem professionellen Helfer besetzt) als Erfüllung der Hilfsfrist anerkennt.

Persönlich denke ich allerdings, dass die Probleme im dortigen System tiefer liegen und man diese nicht durch eine solche Maßnahme nachhaltig lösen kann.

6

07.01.2013, 10:27

Die sog. Medical-Pads die seit einigen Wochen bei uns eingesetzt werden, sind noch nicht wirklich Einsatztauglich stabil vom System und das integrierte Navi ist der letzte Rotz...


Von welchem Hersteller ist diese Lösung?

Rettungshund

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07.01.2013, 10:33

Damit erfüllt man (leider) nicht die gesetzlichen Vorgaben.


Wieso "leider"?

8

07.01.2013, 10:41

Wieso "leider"?


Das leider bezieht sich v.a. auf diesen Teil:

Zitat

(oder ein Einsatzmittel mit nur einem professionellen Helfer besetzt)


Jetzt zum "wieso leider": Weil es, richtig genutzt, die Möglichkeit eröffnen würde, Systeme effizienter und effektiver zu gestalten. ABER... wie der Artikel aus UK zeigt, kann es auch missbraucht werden.

Maverick83

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9

07.01.2013, 10:45

EDIT:
@Maverick: In sofern, dass er öffentlich die Hauptschuld an der Nichteinhaltung der Hilfsfristen an den Mitarbeitern festmacht. Das stößt momentan enorm auf, weil im Zuge der Rekommunalisierung ein neues einheitliches Dienstplanmodell installiert wurde (Rollendienstplan), der die meisten MA zwischen mindestens drei Wachen pendeln lässt und niemand mehr längerfristig auf seiner angestammten Wache ist.
So kommt es nun auch vor, dass auf der im Artikel genannten Wache Letschin auch desöfteren jetzt Kollegen ohne gute Ortskenntnis sitzen.
Uns wurde von der GF erzählt, jeder bleibt dort wo er gerne bleiben möchte und muss nicht ständig pendeln!

Kann auch alles mal sein das eine Besatzung nicht ausreichend Ortskenntnis besitzt, aber dann benötigen diese vollständiges Kartenmaterial oder ein funktionierendes Navi.
Die sog. Medical-Pads die seit einigen Wochen bei uns eingesetzt werden, sind noch nicht wirklich Einsatztauglich stabil vom System und das integrierte Navi ist der letzte Rotz...


Ich kann euch gut verstehen, dies ist sicherlich nicht das Gelbe vom Ei. Dieses Beispiel zeigt übrigens auch, das eine Rekommunalisierung nicht in jedem Fall die Beste Lösung sein muss.


Damit erfüllt man (leider) nicht die gesetzlichen Vorgaben.


Wieso "leider"?


Weil ein RA als FRP nach 4 Minuten mehr für den Outcome eines Patienten tun kann als ein RA und ein RH nach 15 Minuten.

Martinhorn

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10

07.01.2013, 10:56

Die sog. Medical-Pads die seit einigen Wochen bei uns eingesetzt werden, sind noch nicht wirklich Einsatztauglich stabil vom System und das integrierte Navi ist der letzte Rotz...


Von welchem Hersteller ist diese Lösung?


Tech2go...ich find die Dinger ganz gut, nur die Navi-funktion ist nicht so der Brüller.

Zum Artikel: In den Kommentaren wird alles gesagt.
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