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21

31.08.2010, 09:50

Was ich nicht ganz verstehe, zumindest laut dem mir gelinkten Bericht:
Die Hauptlast trägt der Bund, einen Beschluss des Deutschen Bundestages zu dem Projekt gab es allerdings nicht.
Zusätzlich flossen mal wieder etliche dubiose Spenden.
(Rhein-Main-Donaukanal lässt grüßen... :rolleyes: )

Wenn ich mir die Berichterstattung in z.B. der Tagesschau anschaue, dann wird das ganze Projekt auf den Bahnhof reduziert.
Die verdammt teure Strecke zwischen Ulm und Stuttgart wird da außen vorgelassen. (Viele Berge und viele Täler---> Viele Brücken und viele Tunnel...)

Maverick83

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22

31.08.2010, 11:46

Das würde aber eine weiterreichende Bürgerbeteiligung nicht unbedingt ausschließen. Siehe CH.


Ich sehe Schweiz und nun? Es ist entsetzlich einfach bei solchen Diskussionen auf die direktdemokratische Schweiz im allgemeinen zu verweisen aber schon deutlich komplizierter KONKRETE Vorteile zu bennen (unbestritten gibt es diese, aber ich würde gern wissen welchen du meinst).

Negativbeispiele gibts natürlich auch, da brauchen wir nicht mal über eine Grenze schauen, nur zurück.


Die Aussage die mit diesem Satz getroffen werden soll ist für mich nicht klar. Welche Negativbeispiele können wir beim zurück schauen sehen??

Es wäre im allgemeinen nicht schlecht, wenn unsere Volksvertreter den Bürgerwillen nicht ganz aus den Augen verlieren würden.


Was ist den DER BÜRGERWILLE? Außerdem Stuttgart 21

Zitat

geht auf einen Vorschlag des Verkehrswissenschaftlers Gerhard Heimerl von 1988 zurück und wurde 1994 der Öffentlichkeit vorgestellt.
. Seit 1994 gab es mehrere Wahlen in BaWü die jedoch von den Wählern nicht dazu genutzt wurden Parteien in die Regierung zu wählen die Stuttgart 21 verhindern. Somit waren andere Fragen wohl wichtiger als Stuttgart 21.

raphael-wiesbaden

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23

31.08.2010, 12:15

Nachdem Schmunzel gemeint hat, man könne den Blick über den Tellerrand einmal wagen:

welcher User hier war schon einmal ernsthaft interessiert an den öffentlich ausgelegten Unterlagen zu einem beliebigen Bauprojekt?
Das ist nämlich nach meiner Kenntnis der übliche Vorgang: es wird eine Planung angestrengt, diverse Gutachten eingeholt, im Vorfeld kommt es zu den ersten Abstimmungen und ggf. auch Protesten bei Bekanntwerden der Pläne und dann liegt der Kram aus.
Dies bedeutet, auch bei sehr kleinen Vorhaben, laufende Aktenordnermeter mit viel Fachchinesisch.
Dagegen kann der Bürger Einspruch erheben; er kann nicht einklagen, daß ihm zuliebe die Fachsprache von Architekten, Landschaftplanern, Verkehrsexperten, Natürschützern u.a.m. eingedeutscht und auf nur einige Seiten verkürzt wird, was in kurzer Zéit Zustimmung oder Ablehnung ermöglichen würde.
Die Zeit für die Einsichtnahme nimmt sich kaum einer.
Alle hoffen darauf, daß die Planung vernünftig ist und ohne Seilschaften und kriminelles Tun vonstatten geht (der U-Bahn-Bau von Köln lässt grüssen - "es iss noch immer jut jegange").

Wie bei jedem grösseren Projekt werden die Gegner der Planung sich mehr reinknien und es mit Hilfe der eigenen Fachleute auch schaffen, dem "Normalo" klar zu machen, daß die Kosten aus dem Ruder laufen, das Landschaftsbild nachhaltig verändert wird, liebgewordenes aufgegeben werden muß, die Umwelt doch stärker belastet wird und-und-und.

Dies war in der Vergangenheit stets so und dann auch die Ursache für starken Protest von Menschen, welche mit der eigentlichen politisch verantwortlichen Strömung grundsätzlich einverstanden waren und jetzt erleben mussten, daß es wg. irgendwelcher "Kompromisse" auf ihre Kosten gehen solllte (Bsp. WAA Wackersdorf).

Dies wiederum schafft die Medienwelt auf den Plan.
Auf einmal ist das da, was man öffentliches Interesse nennt - und, seien wir ehrlich: eine Menschengruppe mit Plakaten, Sprechchören u.a.m. ist nun einmal berichtenswerter wie die zehn laufenden Meter Planungsakten im Rathaus.
Wie immer bei derartigen Aktionen wird es die vernünftigen geben, nennen wir sie die REALOS, die durchaus bereit sind, einen Kompromiss auszuhandeln.
Die andere Gruppe sind die MASCHINENSTÜRMER, die hätten auch schon gegen die allererste Eisenbahn in Deutschland protestiert (liegt ja landschaftlich nicht so weit weg); ihnen geht es um das Grundsätzliche; sie haben mMn. eher dogmatische Ansichten.
Einer Untergruppe dieser Richtung wiederum sind die organisierten Protestler, also diejenigen, die auf Türme klettern und Spruchbänder aufhängen - und vermutlich selbst dafür noch eine Unfallversicherung ihres Vereins haben.
Anhängsel dieser Untergruppe ist dann die "schwarze Fraktion", also Personen die Gewalt als legitimes Mittel verstehen und "Stimmung" machen möchten.

Hilflos erleben jetzt solide BürgerInnen, die nur ihre Grundrechte wahrnehmen wollten, wie die Dinge aus dem Ruder laufen.
Sie erleben Gewalt in vielfältigster Form.
Sie sehen und hören gewählte Politiker, welche überhaupt keinen Bezug mehr zu ihrem legitimen Protest nehmen und sich thematisch nur noch mit der o.a. Gewaltgruppe auseinandersetzen.
Die friedlichen Demonstranten werden instrumentalisiert - von beiden Seiten.

Also, ich wundere mich nicht mehr über die immer geringer ausfallende Wahlbeteiligung in unserem Land.
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Schmunzel

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24

31.08.2010, 12:27

Dagegen kann der Bürger Einspruch erheben; er kann nicht einklagen, daß ihm zuliebe die Fachsprache von Architekten, Landschaftplanern, Verkehrsexperten, Natürschützern u.a.m. eingedeutscht und auf nur einige Seiten verkürzt wird, was in kurzer Zéit Zustimmung oder Ablehnung ermöglichen würde.


Das Leben ist nun einmal kompliziert. Nicht zufällig braucht es eine Menge Unterlagen, um ein Projekt darzustellen und die Grundlagen für eine Entscheidung zu treffen. Deshalb ist es ja auch so völlig unangebracht, erst die Mühe zu scheuen und dann mit einer Schwarz-Weiß-Brille durch die Gegend zu laufen. Das Leben kennt eine Menge Farben - wer mitreden will, muss halt auch mal Akten fressen.

Und übrigens sind solche Unterlagen meistens mit ein bisschen gutem Willen auch von Laien verstehbar.

Maverick83

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25

31.08.2010, 12:28


Also, ich wundere mich nicht mehr über die immer geringer ausfallende Wahlbeteiligung in unserem Land.


Ich schon, schließlich kann ich nur durch die Wahl einer kleinen Partei (graue Panther, ÖDP; Partei Bibiltreuer Christen) den großen einen Dnekzettel verpassen. Denn nur wenn ich wähle fehlt mein Stimme in deren Prozente. Dies zu verstehen bedeutet aber das man sich mit dem Ablauf von Wahlen beschäftigen müsste - was mittlerweile für die meisten wohl zu anstrengend ist. Ich glaube mich zu erinnern, dass die Gruppe der Nichtwähler bei der letzten Bundestagswahl die stärkste "Partei" waren. Außerdem hat man in der letzten Bundestagwahl auch gesehen, dass Prostestwähler welche sich organisieren von sich reden machen können. Die 2% für die Piratenpartei war ein beachtlicher Erfolg!

Nils

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26

31.08.2010, 12:59

Das würde aber eine weiterreichende Bürgerbeteiligung nicht unbedingt ausschließen. Siehe CH.


Ich sehe Schweiz und nun? Es ist entsetzlich einfach bei solchen Diskussionen auf die direktdemokratische Schweiz im allgemeinen zu verweisen aber schon deutlich komplizierter KONKRETE Vorteile zu bennen (unbestritten gibt es diese, aber ich würde gern wissen welchen du meinst).


Dazu gab es vor wenigen Wochen einen Beitrag in der ZEIT: Wie Schnaps - Volksentscheide sind kein Allheilmittel: Sie zementieren entweder den Status quo oder führen zum Wahnsinn. Die Erfahrungen zeigen offensichtlich, dass Volksentscheide im Ergebnis häufig unvernünftig, jedoch nur selten progressiv sind. Insofern scheint mir, wie dem Autor des Artikels, der parlamentarische Trott zumindest die Interessen besser offenzulegen als eine Stimmungsmache bei Volksentscheiden.

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27

31.08.2010, 13:12

Das Leben ist nicht einfach; 100%-ige Zustimmung!

Doch ich erinnere mich an den ehem. deut. Bundeskanzler H. Schmidt, der einmal beklagte, selbst er würde seine Strom(?)rechnung nicht mehr verstehen.
Selbst BürgerInnen, die sich in eine Sache hineinknien, z.B. bei einem privaten Bauantrag, kommen an ihre Grenzen, die nur mit bezahlter fachkundiger Hilfe überwindbar ist.
Für mich liegt das Dilemma darin, daß einerseits durchaus noch Vertrauen (oder sollte man es lieber Hoffnung nennen?) in die etablierten politischen Strukturen eines Gemeinwesens bei der wahlberechtigten Bevölkerung vorhanden ist.
Andererseits - und das merken wir im Gesundheitswesen ja tgl. - ist der Faktor EIGENVERANTWORTUNG und INTERESSE relativ bescheiden; erst bei Selbstbetroffenheit werden (angebliche) Versäumnisse dritter angeklagt.

Mit seinem Kreuz alle paar Jahre gibt der Bürger seine Vorabzusage zu etliche Projekte.
Ihm ist einerseits bewusst, daß es aufgrund von Koalitionen etc. durchaus zu Kompromissen kommen könnte, doch andererseits möchte er gerne glauben (wie bei einem guten Produktmarketing), daß die vorab gegebenen Zusagen auch eingehalten werden.
Darüber hinaus wird es auch einen gewissen Prozentsatz von StammwählerInnen geben, die ihr Kreuz grundsätzlich bei der gleichen Richtung machen - egal, wie gross die Wählerverar... ist.
Jeder, der die hess. Verhältnisse kennt, wird wissen, was ich meine.

Eine Protestwahl (wie die von Maverick83 angeführte Piratenpartei) ändert nichts.
Gerade diese Partei hat sich seitdem nicht wieder in's populäre Gespräch gebracht; die Konzentration auf wenige Themen für fachkundige Personen erreicht nicht die Personen, die notwendig wäre, um die 5%-Hürde zu überwinden und nimmt den Parteien die Stimmen weg, die noch halbwegs Oppositionsarbeit leisten könnten.

Die zunehmende Akzeptanz der GRÜNEN und ihre Stimmenzuwächse liegt in der Abkehr von dogmatischen Thesenpapieren und Ideen und in der Hinwendung zu immer mehr "breiten" Themen.
Verteidigungs- und Haushaltspolitik: kein Jutesackträger der 70-er-Jahre hätte wohl gedacht, daß seine Richtung einmal hierin Fachleute hat.
Natürlich haben auch die damals noch sehr grossen Parteien erkannt, daß Umweltpolitik zu wichtig ist, um sie Kernkraftgegnern allein zu überlassen...
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28

31.08.2010, 14:19

Eine Protestwahl (wie die von Maverick83 angeführte Piratenpartei) ändert nichts.
Gerade diese Partei hat sich seitdem nicht wieder in's populäre Gespräch gebracht; die Konzentration auf wenige Themen für fachkundige Personen erreicht nicht die Personen, die notwendig wäre, um die 5%-Hürde zu überwinden und nimmt den Parteien die Stimmen weg, die noch halbwegs Oppositionsarbeit leisten könnten.


Wenn ich "Oppositionsparteien" wähle sind das Parteien die in irgendeinem Länderparlament an der Regierung beteiligt sind. Und wie ich bereits schrieb, wenn die nichtwähler Prostestwähler wären, dann würde es einen riesen Unterschied machen. Während du dich nicht über sinkende Wahlebetiligungen wunderst, wundere ich mich nicht das dies nicht verstanden wird!

klakon

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29

31.08.2010, 14:56

Und nicht zuletzt finde ich es vollkommen in Ordnung, wenn Stuttgart als Landeshauptstadt versucht, echte Metropole zu werden - da gibt ein Durchgangsbahnhof deutlich mehr Punkte als ein Kopfbahnhof.

Aber ob die Relation Metropole/mehr Punkte - mind. 7 Mrd. Euro da noch stimmt wage ich zu bezweifeln. Vor allem in der stuttgarter Region, die ja nur so strotzt vor Metropolen :ironie:


Das klingt ja beinahe so, als wäre Baden-Württemberg wirtschaftlich am Boden. Wenn man schon so gerne Umfragen und Statistiken bemüht, kann man sich ja mal die Mühe machen, die wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Lage Ba-Wüs mit den 15 andere Ländern zu vergleichen

Nur weil ich vielleicht nicht der allerärmste bin muss ich aber auch nicht das Geld zum Fenster rauswerfen.

Es ist tatsächlich davon auszugehen, dass es teurer wird. Allein der Polizeieinsatz dieser Tage (Wochen?) wird sein Übriges dazu beitragen

Tropfen auf dem heissen Stein.

Was müssen dann Frankfurt/M., München, Leipzig oder auch London, Antwerpen und New York City für arme Provinzdörfer sein. Haben sie doch alle einen Kopfbahnhof.

Oha, und was ist mit Paris? Dort gibts ja sogar mehr als einen. Provinzkaff
"Glück ists wenn man sich dort kratzen kann wos einen juckt" - L. Hirsch
»Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind!« – Charles Bukowski

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30

31.08.2010, 15:24

Gut 30km von mir entfernt ist der Kopfbahnhof Frankfurt/Main, der selbst im Sprachgebrauch der Deutschen Bahn aufgrund seiner Lage und der Anzahl der Verkehrsverbindungen als Spitzenreiter genannt ist.
Da tauchten noch nie Überlegungen zur Veränderung auf.
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Taubenzüchter

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31

31.08.2010, 15:43

Gut 30km von mir entfernt ist der Kopfbahnhof Frankfurt/Main, der selbst im Sprachgebrauch der Deutschen Bahn aufgrund seiner Lage und der Anzahl der Verkehrsverbindungen als Spitzenreiter genannt ist.
Da tauchten noch nie Überlegungen zur Veränderung auf.
Rofl. Meinst Du die Bahn baut den Drogis vom Vorplatz noch ein Dach über den Kopf???? :pfeif:

Mr. Blaulicht

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31.08.2010, 15:48

Von Seiten der Politik und der Medien wird sich in vielen Punkten unseres tägl. Lebens leider nicht allzuviel Mühe gemacht, den Bürger aufzuklären.


Das ist eine Konsummentalität, die kaum angebracht ist, wenn die protestierenden Bürger gleichzeitig die Auffassung vertreten, die fragliche Angelegenheit sei von zentraler Bedeutung. Derartige Projekte werden rechtzeitig bekannt gemacht, so dass jeder sich mit ihnen beschäftigen kann. Es gibt dazu eine Reihe von Unterlagen, die zugänglich sind. Wer sich informieren will, kann das tun. Hinterhertragen - im Sinne einer Servicestelle für den Bürger - müssen weder Politik noch Verwaltung dem angeblich interessierten Souverän nichts.

Wie ich ja bereits sagte, es ist meine Meinung.
Interessant ist nur jedesmal, wer was wann und aus welchem Grund dem Bürger hinterherträgt. Und angesichts zahlreicher Manipulationsversuche - teilweise Öffentlichkeitsarbeit und/oder (Wahl-)Werbung genannt - fällt es mir persönlich schwer, von einer Demokratie mündiger, aufgeklärter Bürger zu sprechen - selbst wenn diese vereinzelt anstreben, sich vorher zu informieren.

Verfassungsrechtlich gesehen hast Du natürlich völlig recht. Und wie ich dieses Schau-Aufregen einstufe, habe ich ja schon geschrieben.

Irgendwie erinnert mich das ganze an den Anfang aus "Per Anhalter durch die Galaxis"...

Gruß, Christian

trident

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31.08.2010, 16:22

Zitat

Was müssen dann Frankfurt/M., München, Leipzig oder auch London, Antwerpen und New York City für arme Provinzdörfer sein. Haben sie doch alle einen Kopfbahnhof.


Wenn wir schon spitzfindig werden, dann wenigstens auf die Dimensionen achten, ok? London hat mehrere große Bahnhöfe, Flughäfen und die Themse für den Warentransport alleine im Stadtgebiet http://www.london-kurztrip.de/bahnhoefe/…efe-london.html. Manche sollen sogar Durchgangsbahnhöfe sein...

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raphael-wiesbaden

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31.08.2010, 17:41

Drogis

Gut 30km von mir entfernt ist der Kopfbahnhof Frankfurt/Main, der selbst im Sprachgebrauch der Deutschen Bahn aufgrund seiner Lage und der Anzahl der Verkehrsverbindungen als Spitzenreiter genannt ist.
Da tauchten noch nie Überlegungen zur Veränderung auf.
Rofl. Meinst Du die Bahn baut den Drogis vom Vorplatz noch ein Dach über den Kopf???? :pfeif:


Nein, aus mehreren Gründen:
seit den 80-er Jahren ist in Frankfurt/Main sehr viel passiert.

Das Bahnhofsviertel ist weitgehend von Drogenjunkies befreit; dies gilt auch für den Bahnhof selbst.
Zwar hat das Bahnhofsviertel immer noch einen Kriminalitätsschwerpunkt, doch die Drogenszene selbst ist rückläufig; stark "im Geschäft" ist weiterhin illegale Prostitution, KV, (Trick)Diebstahl/Raub.

Die eine Massnahme bestand in sehr viel Polizei, DB-Wachdienst, Ordnungsamt (Stadtpolizei).
Die andere grosse Massnahme, die mit einer CDU/GRÜNEN-Koalition zustande kam, war die Einrichtung eines "Druckraums", um die mit Drogenkonsum verbundene Kriminlatität einzudämmen.
Dies scheint zu gelingen.

Ich habe in der "wilden Zeit" drei Monate in der Notaufnahme einer Frankfurter Klinik in unmittelbarer Nähe zu Messeviertel und Hbf. gearbeitet.
Damals hat sich jeder zu Schichtbeginn eine Amp. Narcanti aufgezogen und zum Schichtende war das Zeug alle.
Ebenso verging eigentlich kein Tag, wo kein Drogenschmuggler eingeliefert wurde, auf dessen Rö.-Abdomenübersicht nicht viele kleine helle Bedutelchen sichtbar wurden und die spannende Wette begann, wer gewinnt: das Abführmittel mit dem Campingklo oder die Magensäure in Kombination mit nicht einwandfreien Lümmeltüten.
In diesen drei Monaten erlebte ich mehr Gewaltkriminalität als in vielen-vielen Jahren Landeshauptstadt.

Auch heute noch ist Frankfurt/Main aufgrund seiner zentralen Lage in Deutschland ein Kriminalitätsschwerpunkt.
Zieht man jedoch von den Gesamtzahlen den Airport ab (illegale Einreise, Diebstahl, Schmuggel usw.) dann ist Frankfurt heute nicht schlimmer wie andere verleichbare Städte.
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35

31.08.2010, 19:02

Alle Juden teilen einen bestimmten Bahnhof

Frage an die Kritiker: Was soll denn nun genau in Stuttgart passieren? Bahnhof aufbauen, weitermachen wie bisher?
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten. [Karl Valentin]

Medic5754

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36

31.08.2010, 19:30

@ trident:

Zum einen habe ich nicht davon gesprochen, dass die genannten Städte nur Kopfbahnhöfe hätten. Zum anderen hat Stuttgart übrigens auch nicht nur einen Kopfbahnhof.

sonnenfried

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37

31.08.2010, 20:35

bei sämtlichen Veranstaltungen die im und um den Bahnhof sind, haben die meisten RD schon immer zu tun gehabt um durch zu kommen. Wenn die Polizei mal rechtzeitig umgeleitet hat, hat man es gewußt. einige male sind wir auch mitten drin gestanden.
aber wie seit Jahren schon bekannt, scheint es der Polizei und den Veranstaltern nicht zu interessieren

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38

31.08.2010, 22:37

RE: Alle Juden teilen einen bestimmten Bahnhof

Frage an die Kritiker: Was soll denn nun genau in Stuttgart passieren? Bahnhof aufbauen, weitermachen wie bisher?


Stuttgart braucht keinen Bahnhof. Auf der Königstraße und auf dem Schlossplatz halten ab sofort wieder Postkutschen Richtung Ludwigsburg und Reutlingen. In der Wilhelma werden die Pferde gewechselt. Nach Ulm und München gibt es leider keine regelmäßigen Verbindungen mehr, weil die Gäule den Albaufstieg nicht packen. Aber wer will schon aufs Oktoberfest, wenn man sich auch aufm Cannstatter Wasn sein Hirn weglöten kann...

Macht endlich Schluss mit der Globalisierung - back to the roots (Aufm Wasn gibts aber gar kein Roots, nur Dinckelacker).

J. :thumbsup:

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01.09.2010, 07:26

Stuttgart braucht keinen Bahnhof

Für des ganz Geld könnscht jedem Stuggartter enn Daimler kaufe unn dann wär Ruh.
Sodele, dann wär des au geschwätzt.
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01.09.2010, 16:15

@Medi5754:
Mag ja auch alles sein. Nur London nehm ich halt persönlich :beer:
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