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Hauke

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41

13.07.2019, 15:13

Oder schlicht fehlende Fachkompetenz der Gremien, die das entschieden haben. Da Anästhesisten für ein NEF erste Wahl sind, ist es zunächst naheliegend, dass das eben auch beim Tele-Notarzt der Fall ist.

Da das System neu ist, wird es immer Kinderkrankheiten geben und das können eventuell auch die vorgeschriebenen Qualifikationen sein. Da sollte die Praxis einfach zeigen, was sinnvoll ist und was nicht.


Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass es Leute gibt, die solche Dienste gerne machen. Die eben nicht mehr bei Wind und Wetter raus wollen, nicht mehr den Stress des Einsatzes haben wollen. Da ist so ein Konzept eine gute Alternative.

Vieles NfS / RS sitzen heute unter anderem aus solchen Gründen auf den Leitstellen.
“When I was a boy and I would see scary things in the news, my mother would say to me, "Look for the helpers. You will always find people who are helping.”

• Fred Rogers

Harris NRÜ

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42

13.07.2019, 18:50

Vieles NfS / RS sitzen heute unter anderem aus solchen Gründen auf den Leitstellen.
Diese Entscheidung hatte (bei mir und vielen anderen) eher die Gründe, dass die Arbeitsverhältnisse vor 20 Jahren so extrem schlecht waren. Ständige Angst um Arbeitsplatzverlust durch Ausschreibungen, Verträge mit "freiwilligen" Lohnverzicht, Zwang zum Ehrenamt, extrem wenig Entgelt (1100-1200 Euro Netto) bei 48 oder 56 Stundenwoche (natürlich mit hohen Bereitschaftsanteil, so das nur 14 bzw. 16 Std. von 24 bezahlt wurden), usw. Daher war für viele, auch für die Kollegen die für die Leitstelle eigentlich nicht geeignet waren (und immer noch sind), die Leitstelle (Angestellter des Kreises) quasi eine Exit-Strategie. Neben den anderen Gründen ist das sicher auch noch ein Grund, wie man damals mit den Mitarbeitern bei HiOrgs umgegangen ist, warum wir heute so viele Probleme haben (Personalmangel).

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Maverick83 (15.07.2019)