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Hauke

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15.08.2016, 07:55

Details dazu im Blog? :-)
“When I was a boy and I would see scary things in the news, my mother would say to me, "Look for the helpers. You will always find people who are helping.”

• Fred Rogers

Matthias Wenzel

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42

15.08.2016, 13:29

Auch schon der Unterschied CH/D (Ruhrpott) ist spannend


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"Ich führe ein sehr erfolgreiches, kleines Familienunternehmen"

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hpcpr

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43

15.08.2016, 13:56

Falls jemand mit dem Gedanken spielt mit der Björn-Steiger-Stiftung nach China zu gehen, der soll bitte im Auge behalten, dass nicht nur der Schritt ins Ausland kniffelig ist, sondern auch das "Nach Hause kommen" in die BRD kniffelig sein kann.

Stichwort reversed Cultureshock

Ein guter Artikel hierzu:
http://www.thenational.ae/arts-life/film…e-after-the-uae

Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, dass das Heimkommen nach längerer Auslandaufenthalten mit Schwirigkeiten verbunden sein kann und es auch in manchen Bereichen eine Herausforderung darstellt wieder zuhause Fuß zu fassen.
Ging mir 2x bis jetzt so.

Grüße aus PNG
Wie wahr.
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Weltreisender

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44

16.08.2016, 09:58

Ernst&Young hat 2013 weltweit eine Studie mit deutschen ExPats die nach Hause zurück kehren durchgeführt.
Da wurde dann dargelegt, das 60% dieser Expats Schwierigkeiten hatten und unzufrieden in der BRD waren.

Bei vielen Unternehmen, die Arbeitnehmer ins Ausland entsenden ist ein Plan für das Zurückkommen/Wiedereingliedern ein Fremdwort.
Viele Unternehmen verlieren innerhalb des Ersten Jahres nach der Rückkehr ihrer Expats bis zu 40% der ehemals entsendeten Mitarbeiter.

Allerdings muss man auch sagen, dass deutsche Unternehmen bei dieser Problematik auch schon früh dann wieder Vorreiter waren um diesen Problemen präventiv zu begegnen: hier haben sich sich Anfang der 80igernschon Bosch und BME hervorgetan.

Da die Bjön-Steiger-Stiftung ja in der BRD nicht wirklich Arbeitsplätze hat und bis jetzt auch keine Aussagen zu dieser Probelmatik für die von Ihnen nach China entsendet ExPats getroffen hat, hat das ganze für mich einen sehr faaden Beigeschmack bis jetzt....

War schon jemand bei einem Vorstellungsgespräch dort oder hat Erfahrungen mim Bewerbungsverfahren?

Grüße aus PNG
...mit Legenden ist das so eine Sache...
...manche sind wahr... 8)

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Blutverlust (17.08.2016)

Hauke

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16.08.2016, 11:53

Was genau ist denn das Problem? Also ist es die Gewöhnung an Gepflogenheiten der anderen Kultur, und im Beispiel Deutschlands, dann die Strenge und Ernsthaftigkeit dieser Gesellschaft?
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securo

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16.08.2016, 13:20

Bei Expats spielt die Gewöhnung an eine andere Kultur nicht ganz so diese Rolle, wie bei Auswanderern. Die meistens Expats sind 3 Jahre an einem Ort "in der Fremde", vielleicht auch mehrmals nacheinander in verschiedenen Ländern.
Meist haben die Partner keine Arbeitsgenehmigung, was dementsprechend sowohl im Ausland, als auch bei der Rückkehr Probleme mit sich bringt (zu lange aus dem Job draussen). Kinder gehen meist auf internationale Schulen, nach der Rückkehr sind sie mit dem Lehrstoff und der Art der Wissensvermittlung zunächst überfordert. Ganz abgesehen von den Unterschieden einer "exklusiven" internationalen Schule gegenüber einer staatlichen Schule.
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16.08.2016, 19:32

Hi!
Oder was viel simpleres...
wenn man zum Beispiel aus persönlichen/privaten Gründen zurückkommt und die angenehmen Dinge des Auslandsjobs/ des Landes vermisst.
Grüße Dani
Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen...
Genau so ist es übrigens wenn man doof ist...

madde

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16.08.2016, 22:48

Mit VPN sicher lösbar ;)

Nicht unbedingt - Das Golden Shield Projekt besteht aus deutlich mehr als bloß einfachen Blockaden von Servern. Dass viele VPN Angebote in großen Teilen Chinas verfügbar sind, ist eher Zeichen von "laschen Umgang" der Behörden in der Gegend, die diese Anegbote tollerieren - so merkwürdig das in dem Kontext klingen mag.

Rein "adressseitig": In manchen Regionen soll man sogar mit TOR enorme Schwierigkeiten haben - um dort freies Internet zu ermöglichen wurden wohl TOR Entry Node Adressen, die man benötigt um überhaupt einen Kontakt nach aussen Aufbauen zu können über den dann Daten geschickt werden - regelmäßig auf USB Sticks ausgetauscht. Jetzt kommt der Haken - inzwischen reicht das wohl nicht mehr.

Golden Shield besteht wohl zu einem großen Teil auch aus Mustererkennung von verschiedenen Verhaltensweisen (Protokolltypen, Zusammensetzung,...) die entweder komplett geblockt oder deren Verwendung sanktioniert werden. Daran wird man sich wohl selbst mit TOR, Freenet clients etc. die Zähne ausbeissen.
Da gibt es recht spannende Berichte über den Aufbau von Golden Shield.

Also in den meisten Teilen des Landes hilft wohl ein VPN (https verschlüsselt, um deep packet inspection zu umgehen) oder TOR um zumindest auf Facebook und Wikipedia zuzugreifen. Verlassen würde ich mich für einen längeren Auslandsaufenthalt aber nicht drauf, je nach Region muss man wohl auch einfach darauf verzichten um nicht selbst großen Ärger zu bekommen.

Wer da technische Details zu haben will - auf dem 32c3 gab es nen recht guten Vortrag, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Unter media.ccc.de müsste man den noch finden.

ciao,

madde

TL/DR: Die "Große Firewall" ist sehr anpassbar und reicht von: "Uns egal - nutz Whatsapp, Skype, Facebook wie du willst - glaub aber nicht, dass wir das nicht protokollieren" in Touristengebieten bis hin zu "Hier gibt es nichts zu sehen - vergiss TOR, VPN, Freenet" in für die Kommunistische Partei gefährlichen Regionen.
"You won't like me when I'm angry.

Because I always back up my rage with facts and documented sources."


The Credible Hulk.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »madde« (16.08.2016, 22:58)


ROC21

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14.08.2018, 07:27

Gibts was Neues zu diesem Thema?
Ist ja schon ein Weilchen her und ich frage mich ob in China bereits die ersten Fachkräfte zu Werke sind?
Hab auf die Schnelle nix gefunden im WWW...
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Weltreisender

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14.08.2018, 08:47

Gibts was Neues zu diesem Thema?
Ist ja schon ein Weilchen her und ich frage mich ob in China bereits die ersten Fachkräfte zu Werke sind?
Hab auf die Schnelle nix gefunden im WWW...


Nein, das Ganze ist komplett on-hold.
Hauptsächlicher Grund ist, dass in China nicht-ärztliches Personal keine Diagnosen stellen darf und deswegen auch keine
Behandlung (mehr als erste hilfe-also was beabsichtigt ist auf NFS-Niveau) anfangen darf bis der „Notarzt“ eintrifft.
Die beabsichtigte Kopie des „deutschen“ Systems hat also erstmal nicht geklappt...wann und wie es weiter geht steht nach meinen Infromationen also völlig in den Sternen.
Diese Information hab ich allerdings auch nur von Bewerbern bei der BSS-CAVE!

Ebenso wie es sehr sehr schwer sein dürfte für die BSS in dieser Masse beabsichtigtes entsprechendes Deutsches nicht-ärztliches RFP zu finden, da BSS beabsichtigt grade mal deutsche Gehälter zu zahlen und sich ja die Konditionen in der BRD nun immer besser werden.


Grüße aus PNG
...mit Legenden ist das so eine Sache...
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ROC21

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14.08.2018, 09:12

Interessant!
Man könnte ja fast annehmen, dass solche grundlegende Sachen bereits im Vorfeld , also vor der Unterzeichnung, abgeklärt werden...
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krumel

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14.08.2018, 09:48

So einfach ist das nicht - in der chinesischen Regierung hat in den vergangen 2 Jahren ein massiver Umbau stattgefunden den man seit Jahrzehnten nicht mehr so kannte.
Dabei sind grade im notorisch korruptionsbelasteten wie auch prestigeträchtigen Gesundheitssektor viele Würdenträger entlassen worden bzw. schlicht verschwunden.
Dazu kommt, dass zunehmend die Zentralregierung in das Thema eingreift (z.B. im Rahmen des Telemedizingesetzes) und die tlw. stark autonomen Provinzen an die Leine genommen hat.
Hierdurch sind sehr viele Projekte im Gesundheitswesen absolut "on hold" bzw. einfach mit einem unklaren Status, da die Verantwortlichen entweder nicht mehr in gleicher Position sind oder nichts mehr sagen können.

Was die Präklinik angeht dürfte aber in den nächsten Jahren deutlich Bewegung rein kommen. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Ärzten für die NAWs, oftmals sind diese dann nur noch sehr zweifelhaft qualifiziert oder anderweitig ungeeignet.
Es findet sich schlichtweg keiner der den Job machen will zu den gebotenen Arbeitsbedingungen und zum gebotenen Gehalt. (Kommt bekannt vor, wa?)
Da man nicht davon ausgeht mehr Ärzte zu finden spielt Telemedizin eine immer größere Rolle (mehrere Kameras in den NAW sind in einigen RDs schon lange üblich), hierzu zählt auch ein eigentlich landesweite Gesetz das alle internistischen Notfälle binnen 10 Minuten ein 12K-EKG übertragen müssen. (Einige Provinzen setzen es nur noch nicht um)

Für ausländische Unternehmen bleibt der chinesische Markt trotzdem schwierig - denn die Zentralregierung setzt verstärkt darauf inner-chinesische Lösungen zu bevorzugen, auch beim "Knowledge-Transfer". Es wird eine Musterregion (im RD meist der RD Shanghai) aufgebaut und dann kopiert.

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ROC21 (14.08.2018), securo (14.08.2018), Sargnagel (14.08.2018), Matthias Wenzel (14.08.2018), DocJojo (14.08.2018)

Alrik

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14.08.2018, 22:04

Wie hab ich mir denn innerchinesischen "Knowledge"-Transfer vorzustellen wenn die Musterregion erstmal gebastelt werden muss?

krumel

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15.08.2018, 09:12

Nicht anders als hier. Es wird ein Modellversuch gebastelt und dieser optimiert bis man meint man hat einen halbwegs rund und vorstellungsgemäß laufenden Bereich. Der wird dann übertragen auf andere Bereiche.

In Shanghai ist man was Leitstellentechnik angeht z.B. durchaus auf deutschem Niveau (bzw. tlw. darüber hinaus), ebenso was Telemedizin angeht. Was Fahrzeuge und Besatzungen angeht besteht noch Ausholbedarf (wobei man nie RTWs auf europäischer Größe haben wird - das ist Absicht).
Im Endeffekt muss klar sein: China braucht eigentlich sehr wenig Input was das angeht - man ist durchaus in der Lage hier selber was auf die Beine zu stellen und es zunehmend gewillt es zu tun. Bestes Beispiel ist die Flugzeugindustrie mit der Comac C919

Andrechen

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15.08.2018, 09:55

Woraus leitest du her, dass das Leitstellenniveau besser ist?

krumel

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15.08.2018, 10:50

Ist natürlich immer Ansichtssache, aber: Komplett GPS gestützt (in Deutschland leider noch nicht mal ansatzweise flächendeckend), Digitalfunk, Algorithmen zur Abfrage, Integration von Ärzten und Telemedizin auf Leitstellenbasis, etc...

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Harris NRÜ (15.08.2018), DocJojo (15.08.2018)