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condorp4

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04.08.2017, 10:19

Young mum suffering fatal reaction to painkillers was accused of 'faking it' by paramedics

http://www.manchestereveningnews.co.uk/n…action-13407847

Zitat

Beatrice Lovane was told by paramedics to ‘behave’, ‘stop humiliating' herself, and was refused a wheelchair as she lay dying in a stairwell
"We are the Pilgrims, master; we shall go
Always a little further: it may be
Beyond that last blue mountain barred with snow,
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White on a throne or guarded in a cave
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Why men were born: but surely we are brave,
Who take the Golden Road to Samarkand."

James Elroy Flecker

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04.08.2017, 13:58

?-( Ich komme grad nicht auf die Intention des Beitrages, also außer Arschlöcher gibt es überall.

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04.08.2017, 16:11

Es sollte wahrscheinlich dahingehend sensibilisieren das eigene Tun kritisch zu hinterfragen um Fixierungsfehler soweit es geht zu vermeiden. Stichwort "Peter und der Wolf".
Das es überall Solche und Solche gibt stimmt natürlich, aber ich finde es für meine eigene Entwicklung zielführender nicht einfach zu verurteilen (erst recht nicht nach dem Lesen eines Zeitungsartikels o.ä.). Stattdessen versuche ich mir Strategien zu überlegen, die mein eigenes Risiko in eine solche Misere zu geraten minimieren.

M1k3

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04.08.2017, 16:38

Ich weiß nicht was die Intention war, aber aus dem artikel gehen ein paar Punkte hervor, die ich erwähnenswert finde.

Inquest:
Es wird eine Art Verfahren eröffnet, um die Todesursache, und mögliche Beteiligungen zu klären. Dabei werden rechtsmedizinische Befunde, Zeugenaussagen, und andere Beweismittel genutzt. Dabei geht es primär darum zu klären, ob eine Straftat begangen wurde. Es ist aber kein Strafverfahren. (Das würde dann ggf. Folgen).
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Inquest


Ob aus dem besagten Fall nun strafrechtlich ermittelt wird, weis ich nicht. Mit Sicherheit aber, wird der Paramedic ein "Fitness to practice hearing" haben. Dort wird festgestellt, oder der Paramedic als solches noch geeignet ist, wenn ja unter welchen Umständen, und ob eine disziplinarische Strafe nötig ist. Auch für den Student Paramedic könnte es Konsequenzen haben (nach Abschluss ihres Trainings keine Erlaubnis zum arbeiten als Paramedic).

http://www.hcpc-uk.org/search-results/se…tart=1&ID=40198


https://www.hcpts-uk.org/hearings/upcoming?page=1


Darüber, dass die Namen frei einsehbar sind, kann man sicher kritisch nachdenken. Das es allerdings eine Kontrollinstanz gibt, und eine Qualitätssicherung finde ich sehr gut. Man könnte ja mal überlegen wie dieser Fall in De. aufgearbeitet werden könnte.
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04.08.2017, 16:42

Darüber, dass die Namen frei einsehbar sind, kann man sicher kritisch nachdenken. Das es allerdings eine Kontrollinstanz gibt, und eine Qualitätssicherung finde ich sehr gut. Man könnte ja mal überlegen wie dieser Fall in De. aufgearbeitet werden könnte.


Na, so wie immer. Ein schreiender Pöbel fordert über die sozialen Medien nach den Köpfen der Sanis und zwar so lange, bis sie entweder etwas anderes zum sich-empören gefunden haben oder die zwei tatsächlich ihren Job verlieren. Natürlich, nach dem Wunsch des Volkes, ohne jemals wieder eine Arbeitserlaubnis erhalten zu dürfen.
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thh

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04.08.2017, 19:40

Inquest:
Es wird eine Art Verfahren eröffnet, um die Todesursache, und mögliche Beteiligungen zu klären. Dabei werden rechtsmedizinische Befunde, Zeugenaussagen, und andere Beweismittel genutzt. Dabei geht es primär darum zu klären, ob eine Straftat begangen wurde. Es ist aber kein Strafverfahren. (Das würde dann ggf. Folgen).
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Inquest


Wir kennen das in D dann als Todesermittlungsverfahren (oder auch Leichensache), § 159 StPO.

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04.08.2017, 19:42



Ein Kombipräparat mit Paracetamol ist bei einem Leberschaden nachvollziehbar eine schlechte Idee, ja - allerdings war der Leberschaden offenbar nicht bekannt?

Matthias Wenzel

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05.08.2017, 13:36

Sind ja viele Social Worker bei den "Hearings".
In den Zeitungsartikeln haben auch tausende gesagt man solle die sofort an den nächsten Baum hängen...
Na ja.... Sommerloch.
Aber den Umgang seitens des NHS finde ich gut, Mike gibt es da noch mehr Infos zu bekommen bei solchen Vorfällen oder wie so etwas aufgearbeitet wird?


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05.08.2017, 14:12

Punitiv sind die Gerichte verantwortlich.

Das HCPC ist für die Sicherheit der Patienten verantwortlich. Deren Maßnahmen dürfen niemals nur punitiv sein.

Der AG, eine NHS Trust wird vermutlich ebenfalls eingreifen.

Sollte der Paramedic von der HCPC überprüft werden, wird zumindest der Vorwurf und der Ausgang online zu lesen sein.


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05.08.2017, 16:22

@elliot und M1k3
Ihr kennt aber schon den begrifflichen Unterschied zwischen einem Foren-Beitrag und einem Onlineportalartikel ;-)

Hätte Ich wissen wollen, warum die Manchester Evening News das veröffentlicht haben, wäre es bestimmt siniger gewesen selbige zu fragen.

Also jetzt deutlicher
@condorp4
Welchen Zweck hat das einstellen dieses Beitrages ?

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05.08.2017, 16:26

@elliot und M1k3
Ihr kennt aber schon den begrifflichen Unterschied zwischen einem Foren-Beitrag und einem Onlineportalartikel ;-)

Hätte Ich wissen wollen, warum die Manchester Evening News das veröffentlicht haben, wäre es bestimmt siniger gewesen selbige zu fragen.

Also jetzt deutlicher
@condorp4
Welchen Zweck hat das einstellen dieses Beitrages ?


Jetzt mal ganz deutlich:

Manchmal frage ich mich, wofür du dich hältst.

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condorp4 (05.08.2017)

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05.08.2017, 17:25

Inquest:
Es wird eine Art Verfahren eröffnet, um die Todesursache, und mögliche Beteiligungen zu klären. Dabei werden rechtsmedizinische Befunde, Zeugenaussagen, und andere Beweismittel genutzt. Dabei geht es primär darum zu klären, ob eine Straftat begangen wurde. Es ist aber kein Strafverfahren. (Das würde dann ggf. Folgen).
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Inquest


Wir kennen das in D dann als Todesermittlungsverfahren (oder auch Leichensache), § 159 StPO.
Wobei die StA ja i.d.R. nach Aktenlage (Pol. Bericht, rechtsmedizinisches Gutachten) entscheidet, und häufig keinen Anfangsverdacht feststellt oder?

So wäre denkbar, dass ein solcher Fall in Deutschland konsequenzlos für den Rettungsdienst bleibt. Oder seh ich das falsch?
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condorp4

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05.08.2017, 17:29

@elliot und M1k3
Ihr kennt aber schon den begrifflichen Unterschied zwischen einem Foren-Beitrag und einem Onlineportalartikel ;-)

Hätte Ich wissen wollen, warum die Manchester Evening News das veröffentlicht haben, wäre es bestimmt siniger gewesen selbige zu fragen.

Also jetzt deutlicher
@condorp4
Welchen Zweck hat das einstellen dieses Beitrages ?


Nachricht aus dem Rettungswesen. Nicht mehr, nicht weniger.
Vielleicht auch eine Erinnerung daran, wie Verhalten, welches Cappu hier ( http://rettungsfachpersonal.de/index.php…&threadID=18962) schildert, im Extremfall enden kann.

Nun aber die Frage an Dich: Was stört Dich an diesem Fall bzw. Daran, dass ich ihn hier gepostet habe?
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06.08.2017, 19:37

@Jörg
Produktiver wäre es wenn du mich einfach konkret fragen würdest, so suggerierst du eher wieder mal einen Pinkelwettbewerb anfangen zu wollen.

@condorp
cappu's Beitrag kann Ich nicht lesen, da Ich nicht für den Blog-Bereich freigeschaltet bin. Wäre nett wenn du den Bezug kurz weidergeben/zusammenfassen könntest.

Ich mutmaße mal das du min. einen Punkt zur Diskussion stellen möchtest, nur welchen Ist mir nicht klar. Laut der Schilderung des Artikels scheint es sich um persönlichkeitsbezogenes Problem zu handeln, Ich habe das salopper mit Arschlöcher tituliert.

thh

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07.08.2017, 14:21

Inquest:
Es wird eine Art Verfahren eröffnet, um die Todesursache, und mögliche Beteiligungen zu klären. Dabei werden rechtsmedizinische Befunde, Zeugenaussagen, und andere Beweismittel genutzt. Dabei geht es primär darum zu klären, ob eine Straftat begangen wurde. Es ist aber kein Strafverfahren. (Das würde dann ggf. Folgen).
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Inquest


Wir kennen das in D dann als Todesermittlungsverfahren (oder auch Leichensache), § 159 StPO.
Wobei die StA ja i.d.R. nach Aktenlage (Pol. Bericht, rechtsmedizinisches Gutachten) entscheidet, und häufig keinen Anfangsverdacht feststellt oder?

Das Verfahren ist ein anderes, weil wir ein anderes (Straf-)Rechtssystem und ein anderes System der Leichenschau haben, ja, aber es erfüllt denselben Zweck:
  • Bei jedem Todesfall hat ein Arzt u.a. die Todesart (natürlich, nicht-natürlich, ungeklärt) festzustellen, wobei natürlich ein Tod nur dann ist, wenn er als Folge einer konkreten Erkrankung erklärbar ist. Nicht-natürlich sind mithin alle Unfälle (auch Stürze), alle Suizide und alle Tode infolge strafbarer Handlungen, ungeklärt auch die Todesfälle, bei denen die (innere) Todesursache nicht feststellbar ist.

  • Bei nicht-natürlichen und ungeklärten Todesfällen ist die Polizei zu verständigen, die (durch die Schutzpolizei) den Geschehensort sichert, den Leichnam beschlagnahmt und dann (durch die Kriminalpolizei, entweder das Fachdezernat für Tötungsdelikte oder regelmäßig den Kriminaldauerdienst) die Ermittlungen aufnimmt und zeitnah der Staatsanwaltschaft vorlegt.

  • Die Staatsanwaltschaft prüft dann, ob weitere Ermittlungen - bspw. eine Leichenöffnung oder andere rechtsmedizinische Untersuchungen oder die Einsichtnahme in Behandlungsunterlagen usw. - erforderlich sind. Sobald der Leichnam nicht mehr für Untersuchungen benötigt wird, d.h. nach der Leichenöffnung oder wenn eine solche nicht stattfindet, gibt die Staatsanwaltschaft ihn zur Bestattung frei.

  • Danach - oft: zugleich damit, manchmal aber auch Monate später - endet das Todesermittlungsverfahren entweder mit dem Befund, dass keine (durchgreifenden) Anhaltspunkte für ein strafrechtliches Verschulden Dritter gegeben sind, es also an einem Anfangsverdacht fehlt, oder mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. (Organisatorisch wird teilweise Todesermittlungsverfahren dann als Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt fortgeführt.)
Daneben ist es den Angehörigen unbenommen, selbst - und auf eigene Kosten - die Todesursache, bspw. durch eine Sektion, klären zu lassen und/oder zivilrechtlich gegen Verantwortliche vorzugehen.

Auch der Aufsichtsbehörde für den Rettungsdienst wäre es unbenommen, tätig zu werden. Das kommt allerdings eher nicht vor, so mein Eindruck.

So wäre denkbar, dass ein solcher Fall in Deutschland konsequenzlos für den Rettungsdienst bleibt. Oder seh ich das falsch?

Das kommt darauf an, welche Todesart festgestellt wird und/oder welche Informationen im Verlauf der Ermittlungen erhalten werden.

Auch ein nicht-natürlicher / ungeklärter Todesfall kann ohne Kenntnis der näheren Umstände zur Verfahrenseinstellung führen, und auch bei einem natürlichen Tod kann der Eingang einer Strafanzeige zur Aufnahme von Ermittlungen führen (die in der Regel dann aber nur zielführend sind, wenn und so lange der Leichnam noch nicht feuerbestattet wurde - ausgraben geht, aber mit Asche fängt man nicht mehr viel an).

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