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red_cap

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03.10.2016, 13:49

Aachener Zeitung: Schulterschluss beim Rettungsdienst

Aachener Zeitung vom 27.09.2016:

Zitat

Schulterschluss beim Rettungsdienst

Bei der Vergabe des Rettungsdienstes könnten die Karten in naher Zukunft neu gemischt – und vor allem anders verteilt –werden.


In einer bis dato einmaligen Aktion üben die drei in der Städteregion tätigen Hilfsorganisationen – Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Malteser Hilfsdienst (MHD) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) – den Schulterschluss und haben jetzt ein gemeinsames Schreiben an Gregor Jansen und Marlies Cremer adressiert. In diesem unterbreiten sie dem verantwortlichen städteregionalen Dezernenten und der zuständigen Amtsleiterin den Vorschlag, die eigentlich bis Ende 2018 gültigen Verträge für den Rettungsdienst vorzeitig zu kündigen.
Die drei Hilfsorganisationen schlagen eine vorzeitige Kündigung der bis Ende 2018 gültigen Verträge mit dem DRK (fast alle Fahrzeuge im ehemaligen Kreisgebiet mit Ausnahme der FF mit HAW) und den Maltesern (1 Verlegungs-RTW) vor. Im Anschluss solle eine Vergabe nach Bereichsausnahme unter den Hilfsorganisationen stattfinden.

Persönlich habe ich den Eindruck, dass man einer möglichen Kommunalisierung zuvor kommen möchte (wie z.B. im nahen Kreis Heinsberg oder Kreis Düren).
Außerdem dachte ich, dass nach der Gründung der StädteRegion Aachen auch die Organisation des RD nicht mehr zwischen Stadt und Kreis getrennt wäre.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »red_cap« (03.10.2016, 13:55)


Dorsk

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03.10.2016, 16:52

Mutig.
Bin mal gespannt wie die Politik entscheiden wird; das wird sicherlich aufmerksam verfolgt.

Harris NRÜ

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03.10.2016, 17:03

Außerdem dachte ich, dass nach der Gründung der StädteRegion Aachen auch die Organisation des RD nicht mehr zwischen Stadt und Kreis getrennt wäre.
Das gibt es auch noch in anderen Gebieten nach einer Gebietsreform, z.B. die Region Hannover. Die Stadt Hannover wurde als 21. Stadt in den Kreis aufgenommen, hat aber zum größten Teil seine Eigenständigkeit behalten bezüglich von kreiseigenen Aufgaben. Während es beim Sozialpsychiatrischen Dienst, Gesundheitsamt, usw. zu Zusammenschlüssen gekommen ist, ist jedoch der Rettungsdienst in jeweiliger Zuständigkeit des Kreises bzw. der kreisfreien Stadt geblieben. Mit allen seinen Vor- und Nachteilen. Da war sicher vor allem politischer Druck im Spiel (z.B. seitens der Feuerwehren).

Gruß

Harris NRÜ

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03.10.2016, 17:04

Persönlich habe ich den Eindruck, dass man einer möglichen Kommunalisierung zuvor kommen möchte (wie z.B. im nahen Kreis Heinsberg oder Kreis Düren).
Ob die Mitarbeiter der HiOrg das genau so sehen und das gerne verhindern möchten?

red_cap

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03.10.2016, 17:21

Nach Hörensagen wird vom DRK wieder ein wenig mehr bezahlt aufgrund der schlechten Personalsituation in der Region, aber ob das wirklich stimmt weiß ich nicht.

Off-topic: Was ich wissen sollte: "zuvorkommen" zusammen schreiben

Andrechen

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03.10.2016, 22:26

Hoffentlich, geht der Schuss schön nach hinten los.

Dorsk

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04.10.2016, 10:37

Man hört, dass die Arbeitnehmer beim DRK sich nicht so drauf freuen Wachen abgeben zu dürfen ...

Andrechen

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04.10.2016, 10:56

Noch ist ja nicht ausgeschlossen, dass der Kreis das selber macht. Dann sollten die AN sich sehr wohl freuen.

Monschi

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04.10.2016, 11:11

Naja, so etwas macht der AG ja nicht aus Lust und Liebe, sondern aus rein unternehmerischen Interessen. Sei es um das zukünftige Überleben zu sichern, sei es weil ist defizitär fahren und dies sonst nicht lange halten würden, sei es weil Notfallsanitäter und die damit einhergehende Gehaltssteigerung es erst ab 2018 nicht mehr lukrativ machen. Ich glaube da irgendwie nicht an diesen "Schulterschluss".