Sie sind nicht angemeldet.

  • Facebook aktivieren

Harris NRÜ

Ehren-Mitglied

  • »Harris NRÜ« ist männlich
  • »Harris NRÜ« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 391

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: Sorgentelefon, Bürgerversteher, Pflasterkleber und Student

Danksagungen: 1922

  • Nachricht senden

1

09.07.2016, 23:34

[Ludwigsburg] DRK in Not: ASB leistet Erste Hilfe

Zitat

Im ersten Halbjahr 2016 haben mehr Mitarbeiter gekündigt als sonst – Spardruck erhöht Arbeitslast der Hauptamtlichen

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis verlor in den ersten sechs Monaten des Jahres fast zehn Prozent seiner rund 200 hauptamtlichen Mitarbeiter. Dadurch gerät der Verband in eine solche Bredouille, dass er zumindest zeitweise Personal vom kleineren Arbeitersamariterbund (ASB) ausleihen muss.

Der DRK-Kreisverband befinde sich in einer schwierigen Personalsituation, so sein Sprecher. „Wir mussten nach einer schonungslosen Analyse der derzeitigen Situation die Konsequenz ziehen, uns mit unserem Partner ASB in Verbindung zu setzen, um zumindest temporär Leistungen von diesem erbringen zu lassen.“ Es handle sich dabei um die Personalgestellung für die gemeinsam betriebenen Notarzteinsatzfahrzeuge der Wache 5a im Klinikum Ludwigsburg und das der Rettungswache 8 im Bottwartal sowie den Intensivtransportwagen (ITW). Vorläufig bis zum Jahresende 2016 würden diese Fahrzeuge ausschließlich vom ASB besetzt. Das Rote Kreuz hofft, dass dann seine personellen Engpässe beseitigt sind.

In den ersten sechs Monaten 2016 verließen 13 Mitarbeiter das DRK. „Da der Arbeitsmarkt für Rettungsdienstpersonal derzeit weitgehend leer gefegt ist, ist es schwierig, überhaupt geeignetes Personal zu finden“, heißt es in der Stellungnahme.
Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung / Stand: 09.07.2016

Thor

Gold-Mitglied

  • »Thor« ist männlich

Beiträge: 518

Qualifikation: Rettungssanitäter

Wohnort: Niedersachsen

Danksagungen: 192

  • Nachricht senden

2

10.07.2016, 06:48

Zitat

Im ersten Halbjahr 2016 haben mehr Mitarbeiter gekündigt als sonst
Kündigungen durch die Mitarbeiter sind also normal...

Harris NRÜ

Ehren-Mitglied

  • »Harris NRÜ« ist männlich
  • »Harris NRÜ« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 391

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: Sorgentelefon, Bürgerversteher, Pflasterkleber und Student

Danksagungen: 1922

  • Nachricht senden

3

10.07.2016, 07:41

Zitat

Im ersten Halbjahr 2016 haben mehr Mitarbeiter gekündigt als sonst
Kündigungen durch die Mitarbeiter sind also normal...
Mein Ex-Arbeitgeber kannte die Gründe auch, warum das Personal weg läuft. Ändern wollte er es trotzdem nicht. Dann darf man sich aber auch nicht wundern!

Rettungsmensch

Silber-Mitglied

Beiträge: 263

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

4

10.07.2016, 08:23

Kommt es eigentlich nur mir so vor, oder versteht es vor allem das DRK immer wieder auf`s Neue, Medienwirksam zu jammern, wie schlecht die Arbeitsmarktsituation ist und dass man keine Leute bekommt? Und natürlich, dass daran auch (oder vor allem?) das Notfallsanitätergesetz schuld ist? Die Arbeitsmarktsituation ist aktuell für alle Organisationen gleich. Nur höre ich offiziell und öffentlich nie so ein Jammern der anderen Organisationen.

Ach ja...............soll fast kein DRK Bashing sein. Nur meine aktuelle Wahrnehmung.

Grüße

Christian Betgen

unregistriert

5

10.07.2016, 09:41

Zitat

Im ersten Halbjahr 2016 haben mehr Mitarbeiter gekündigt als sonst
Kündigungen durch die Mitarbeiter sind also normal...

Jepp, eine gewisse Fluktuation besteht immer. Daran wird auch der allerbesete Arbeitgeber nix ändern können. Mitarbeiter ziehen um, werden schwanger, orientieren sich beruflich anderweitig oder suchen karrieremäßig andere Herausforderungen ... So was wird es immer geben.
Das "mehr" ist es, was man als Arbeitgeber beeinflussen kann.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

SeLa (11.07.2016)

Manne

VIP-Mitglied

  • »Manne« ist männlich

Beiträge: 1 538

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)

Wohnort: Baden-Württemberg

Danksagungen: 131

  • Nachricht senden

6

10.07.2016, 10:56

Bemerkenswer ist das es dort eine 42 Std. Woche gibt und nach dem TVÖD bezahlt wird und nicht DRK RTV. Das hilft also scheinbar auch nicht unbedingt wenn die Wohlfühlaspekte im Betrieb zu kurz kommen.
"...Was Sie brauchen haben Sie und was Sie nicht haben brauchen Sie auch nicht.."

Harris NRÜ

Ehren-Mitglied

  • »Harris NRÜ« ist männlich
  • »Harris NRÜ« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 391

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: Sorgentelefon, Bürgerversteher, Pflasterkleber und Student

Danksagungen: 1922

  • Nachricht senden

7

10.07.2016, 11:15

Kommt halt auch drauf an wie diese 42 Std-Woche im Dienstplan umgesetzt wird. Und ich darf erinnern, dass der TVöD nicht so toll ist, wenn als RS E3 und als RA E5 raus kommt. Da hilft auch der TVöD nicht. Die kommende P8 ist einzig allein wirklich interessant.

hpcpr

Silber-Mitglied

Beiträge: 182

Danksagungen: 400

  • Nachricht senden

8

10.07.2016, 12:59

Bemerkenswer ist das es dort eine 42 Std. Woche gibt und nach dem TVÖD bezahlt wird und nicht DRK RTV. Das hilft also scheinbar auch nicht unbedingt wenn die Wohlfühlaspekte im Betrieb zu kurz kommen.
Wenn ich mir so manche Mitarbeitendenbefragung betrachte, würde ich sogar behaupten, dass die "Umfeldfaktoren" eine dominierende Rolle einnehmen. Dies verwundert eigentlich auch nicht, da dies den Profilen der neuen Arbeitnehmergeneration(en) entspricht. Nichtsdestotrotz muss das Lohnniveau so angesiedelt sein, dass sich damit am jeweiligen Lebensmittelpunkt ein angstfreies Leben im Hinblick auf die finanzielle Situation führen lässt. Denn nur ohne Angst vor finanziellen Engpässen kann ein Arbeitnehmer eine entsprechende Performance liefern.
Views and opinions are my own.

“The electric light did not come from the continuous improvement of candles.” - Oren Harari

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Maverick83 (10.07.2016), Weltreisender (11.07.2016), paulaner (11.07.2016), Joke (11.07.2016), Sebastian Kraatz (12.07.2016)

Johannes D.

Ehren-Mitglied

  • »Johannes D.« ist männlich

Beiträge: 3 633

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)

Wohnort: Schleswig-Holstein

Beruf: Cand. med. / RFP / Dozent

Danksagungen: 1894

  • Nachricht senden

9

11.07.2016, 13:21

Bemerkenswer ist das es dort eine 42 Std. Woche gibt und nach dem TVÖD bezahlt wird und nicht DRK RTV. Das hilft also scheinbar auch nicht unbedingt wenn die Wohlfühlaspekte im Betrieb zu kurz kommen.


Auch muss man bei Hilfsorganisationen oft sehr genau hinschauen, ob wirklich die Arbeitsbedingungen des TVöD gelten, oder ob sie dem TVöD angeglichen sind. Und worin im Zweifel die Unterschiede bestehen.
Land zwischen den Meeren,
vor dem sich sogar die Bäume verneigen,
du bist der wahre Grund,
warum Kompassnadeln nach Norden zeigen!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Andrechen (11.07.2016)

DocJojo

Gold-Mitglied

  • »DocJojo« ist männlich

Beiträge: 551

Qualifikation: Notarzt

Wohnort: Rheinland-Pfalz

Beruf: Anästhesist

Danksagungen: 410

  • Nachricht senden

10

11.07.2016, 18:37

Das ist generell zu schauen. Im ärztlichen Bereich wird auch häufig an den Marburger Bund Tarif "angeglichen"... Der Teufel steckt im Detail

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Johannes D. (11.07.2016)