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M.Schwarzenberger

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18.01.2016, 14:44

Notfälle in Sachsen-Anhalt: Jeder vierte Rettungswagen im Land kommt zu spät

Zitat

Schlechte Zeiten für Unfallopfer und Notfallpatienten: In Sachsen-Anhalt kommt nahezu jeder vierte Rettungswagen (RTW) zu spät zum Einsatzort - das heißt, nicht in der gesetzlich vorgeschrieben Frist von zwölf Minuten. Dies geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben hervor.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »M.Schwarzenberger« (18.01.2016, 14:50)


krumel

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18.01.2016, 15:44

Wundert mich nicht im Ansatz. Ein Teil der LKs hat ja bereits reagiert - hier dürfte die Zukunft besser aussehen. Ein Großteil der LKs ignoriert das Problem lieber, man könnte ja mal was anders machen als bisher.

M1k3

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18.01.2016, 15:53

Wenn die "Notfälle" da so dringlich sind wie anderswo, dann kann der RTW auch 45 Minuten brauchen.
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18.01.2016, 16:02

Wenn die "Notfälle" da so dringlich sind wie anderswo, dann kann der RTW auch 45 Minuten brauchen.


Welch sinnvolle Argumentation... 8-o

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18.01.2016, 18:53

Mein Lieblingsspruch aus Hamburger Zeiten ist immernoch "Wenn es so schlimm wär', hätten sie früher angerufen." Wenn ich daran denke, wie oft es wahr war... :cray:
Land zwischen den Meeren,
vor dem sich sogar die Bäume verneigen,
du bist der wahre Grund,
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18.01.2016, 21:05

Zitat

Wenn die "Notfälle" da so dringlich sind wie anderswo, dann kann der RTW auch 45 Minuten brauchen.


Welch sinnvolle Argumentation... 8-o


Mein zynischer Spruch war wohl zu subtil. Statt mehr RTWs brauchen wir weniger Dispositionen.


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fakl

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18.01.2016, 21:11

Mist, und ich dachte es liegt an den eingesetzten Krankenwagen... :-D

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18.01.2016, 21:37

Zitat

Wenn die "Notfälle" da so dringlich sind wie anderswo, dann kann der RTW auch 45 Minuten brauchen.


Welch sinnvolle Argumentation... 8-o


Mein zynischer Spruch war wohl zu subtil. Statt mehr RTWs brauchen wir weniger Dispositionen.


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Ich stimme da zu. Aber dann brauchen wir auch einen Arbeitgeber/Träger/Behörde, die hinter den Entscheidungen der Leitstelle steht, wenn Hilfe verweigert wird oder an andere Dienste verwiesen/vermittelt wird. Und das haben wir in der Regel nicht. Daher fährt auch weiterhin ein GW-Tier zu einer Taube mit Hinkefuss, während 100 Meter weiter eine andere Abteilung der gleichen Stadtverwaltung gezielt die Viecher um die Ecke bringen will. Denn ansonsten muss man wieder seitenlange Stellungnahmen schreiben...

Gruß

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19.01.2016, 09:28

Ist es nicht auch irgendwie etwas schönes, wenn die Führungsebene die Folgen mangelnden Rückhalts so unausweichlich und direkt merkt? Stell Dir stattdessen mal vor, Du wärst Kölner Bundespolizist am Hauptbahnhof. Dann würden Dir jetzt die gleichen Leute erklären, was Du alles falsch machst, die Dir in den letzten paar Jahren das Personal zusammengestrichen haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »der_Tobi« (19.01.2016, 09:31)


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19.01.2016, 19:01

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Du wärst Kölner Bundespolizist am Hauptbahnhof


Auch wenn es OT ist, aber bis heute weiß ich gar nicht was in Köln überhaupt und tatsächlich in welchem Umfang stattgefunden hat. Ich will da gar nichts schön reden, verharmlosen oder sonst wie die Opfer verkennen oder verhöhnen. Allerdings würde ich mich nicht wunder wenn der Faktor "ich möchte dazu gehören" nicht unwesentlich ist. Kennt man ja auch aus den beliebten Schul- MANV Situationen wo noch Schüler aus dem übernächsten Gebäudeteil über Symptome klagen, wo doch die 10ml CS Gas Dose im 3. Männer Klo hinter der Dusche in der Sporthalle abgezogen wurde und man von 1.000.000.000 Kubikmeter Frischluft getreten waren.

Sorry für´s OT.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harun« (20.01.2016, 10:10)


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