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Arielle

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21

01.06.2015, 11:56

Naja, wie soll man denn Personalausfall nicht akzeptieren!?! Nein, du kommst mit Fieber trotzdem arbeiten?
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Christian Betgen

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22

02.06.2015, 17:15

Ja, kommunizieren kann man alles. Kommt ganz auf die Hierarchiestruktur der Klinik an.

Bei uns zum Beispiel würden die Springer nicht von den Stationen angefordert (zumindest nicht die stationsübergeordneten), sondern durch die diensthabende Pflegedienstleitung zeitnah verteilt. So kommt man zumindest dem System "Am Montag meld ich mal Bedarf fürs Wochenende an - wer zuerst kommt, malt zuerst" zuvor.

Natürlich gibt es ein solches System bei uns und wahrscheinlich auch in den meisten anderen Häusern nicht... Wie auch: Der Personalmangel ist so hoch, dass man es sich nicht leisten kann, Springer zu beschäftigen.

Man kann natürlich einen Ausfall nicht nicht akzeptieren - so meinte ich das gar nicht. Aber aus PDL-Sicht kann man sich entweder dem Problem annehmen oder es auf der Stationsleitungsebene belassen. Das meinte ich mit akzeptieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christian Betgen« (02.06.2015, 17:33)


bodo#3

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23

03.06.2015, 16:04

Hier gibts einen solchen Springerpool für die Intensivstationen. Der Sinn wird aber dadurch konterkariert, dass es auf allen Station offenen Stellen gibt, welche durch den Springerpool besetzt werden. Dadurch steht der Springerpool nicht mehr für kurzfristige Ausfälle zur Verfügung.

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24

04.06.2015, 08:20

Bei uns gibt es durchaus Poolsschwestern oder Springer, die am Wochenende, bzw Nachts von Station zu Station hopsen und dort zB durch einen Transport o.vgl. gebundenes Personal kurzfristig "ersetzen". Verbessert an der absolut desolaten Personalsituation allerdings gar nichts...


Das habe ich nicht gemeint, sondern Kollegen, die als Springer im Plan stehen, wenn jemand ausfällt. Also Kollege X hat Springerdienst, wird niemand krank hat er frei, ansonsten muss er einspringen.
Finde ich sinnvoll, da man sich wenn man Springerdienst hat, darauf vorbereiten kann (man kann sich ja was vornehmen, was man leicht absagen kann) und die anderen werden nicht dauernd angerufen, ob sie einspringen können.
Aber natürlich, das muss die Personaldecke natürlich erstmal hergeben...


Alles klar.. das kenne ich nur unter der Begrifflichkeit des Rufdienstes. Springer sind (nicht nur hier, war in NRW genau so, die o.g. Personen.
Wäre sicherlich sinnvoll, gab es bei uns im RD auch - wurde mit einer Überstunde vergütet, sofern man nicht angerufen wurde.