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Rettungshund

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41

15.12.2014, 14:39

Ich würde lieber weitr dazu erziehen, erstmal immer vorsichtig zu sein und trotzdem (fast) überall hinzufahren. Noch sind wir nicht in Chicago oder Baltimore...


Das ist das wesentliche, dann sind die Sinne nämlich auch geschärft, wenn es in vermeintlich harmlosen Situationen plötzlich Gefährdungspotential gibt!

M1k3

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42

15.12.2014, 14:45

Mich frustriert einfach wie sehr man "Anti" gegen jede neue Idee seien kann. Statt zu sagen "das klingt interessant, ich sehe folgende Schwierigkeiten, wie wird das gelöst?"...
Ich bin überhaupt nicht gegen jede neue Idee, im Gegenteil. Ich versuche nur abzuwägen, für wie sinnvoll ich sie halte.
Und dabei neige ich auch dazu (und würde dafür werben), auch mal Lebens- und Berufserfahrung als Grundlage gelten zu lassen, anstatt immer nur Statistiken zu fordern.
Ich sehe das ja genauso, wenn es um mich geht.
Dieses Forum beinhaltet (zumindest unter den sehr aktiven) glaube ich nicht den typischen Disponenten, den typischen Rettungsdienstler. Wir fühlen uns sicherlich auch eingeschränkt durch SOPs, und ich kann mir gut vorstellen das ein sehr guter Disponent sich durch AMPDS eingeschränkt wird.

Ich glaube aber nicht, dass wir alle high Performer sind im RD. Weder die NA, noch das RFP, noch die Disponenten. Und eben darum können HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN (um mal von starren SOPs wegzukommen) versuchen die Ausreisser nach unten einzufangen. Und wenn jemand einen Arbeitsplatz am Rechner hat (wie Disponenten), kann man diese Empfehlungen digital (nicht mit dem Finger!) unterstützen. So wie es auch gemacht wird bei der Telefonrea.
Under pressure, you don't rise to the occasion. You sink to your level of training.

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Harris NRÜ (15.12.2014)

Alrik

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43

15.12.2014, 15:15

Und eben darum können HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN (um mal von starren SOPs wegzukommen) versuchen die Ausreisser nach unten einzufangen.
Richtig! Als Empfehlung oder Hilfestellung, nicht als starres Schema, von dem nicht abgewichen werden könnte. Gerade für anspruchsvolle Situationen kann so etwas (z.B. im Rahmen der Vorbereitung, einfach "schon mal gesehen haben") doch nur hilfreich sein.
Ob das Ding nachher SOP/SER oder sonstwie heißt, ist unter'm Strich egal, solange vernünftig damit "gelebt" wird.
Was ist, wenn das Ende nichts als ein böser Anfang ist...?

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M1k3 (15.12.2014)

red_cap

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15.12.2014, 15:38

Für einige stellen SOP leider unveränderbare Handlungsanweisungen dar und eine Abweichung muss nach deren Auffassung immer sanktioniert werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Anwendung einer anderen Verfahrensweise begründet werden kann.

Alrik

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45

15.12.2014, 16:07

Ersetze "sanktoniert werden" durch "begründbar sein" und alles ist gut.
Was ist, wenn das Ende nichts als ein böser Anfang ist...?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alrik« (15.12.2014, 21:53)


red_cap

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15.12.2014, 17:01

Die Wortwahl war schon bewusst gewählt. Leider.

Jörg Holzmann

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47

15.12.2014, 17:05

Mich frustriert einfach wie sehr man "Anti" gegen jede neue Idee seien kann. Statt zu sagen "das klingt interessant, ich sehe folgende Schwierigkeiten, wie wird das gelöst?"...
Ich bin überhaupt nicht gegen jede neue Idee, im Gegenteil. Ich versuche nur abzuwägen, für wie sinnvoll ich sie halte.
Und dabei neige ich auch dazu (und würde dafür werben), auch mal Lebens- und Berufserfahrung als Grundlage gelten zu lassen, anstatt immer nur Statistiken zu fordern.
Ich sehe das ja genauso, wenn es um mich geht.
Dieses Forum beinhaltet (zumindest unter den sehr aktiven) glaube ich nicht den typischen Disponenten, den typischen Rettungsdienstler. Wir fühlen uns sicherlich auch eingeschränkt durch SOPs, und ich kann mir gut vorstellen das ein sehr guter Disponent sich durch AMPDS eingeschränkt wird.

Ich glaube aber nicht, dass wir alle high Performer sind im RD. Weder die NA, noch das RFP, noch die Disponenten. Und eben darum können HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN (um mal von starren SOPs wegzukommen) versuchen die Ausreisser nach unten einzufangen. Und wenn jemand einen Arbeitsplatz am Rechner hat (wie Disponenten), kann man diese Empfehlungen digital (nicht mit dem Finger!) unterstützen. So wie es auch gemacht wird bei der Telefonrea.


Ich habe übrigens überhaupt nicht von SOP gesprochen oder diese in meinem Beitrag gemeint.

M1k3

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15.12.2014, 17:12

Nein, aber du forderst Lebens und Berufserfahrung. Es können die Leute 50 werden und trotzdem nicht kapieren das es gefährliche Gegenden gibt.
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Jörg Holzmann

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49

15.12.2014, 17:15

Nein, aber du forderst Lebens und Berufserfahrung. Es können die Leute 50 werden und trotzdem nicht kapieren das es gefährliche Gegenden gibt.


Wenn du mir immer das Wort im Mund verdrehst, macht das keinen Spaß. Nett gesagt.

M1k3

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15.12.2014, 17:23

Dann habe ich dich falsch oder missverstanden.
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