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condorp4

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11.12.2012, 23:45

Notärzte fordern Kehrtwende bei Winterdienst Bauhof räumt einmalig – Vier Fraktionen wollen Einschränkung des Winterdienstes zurücknehmen

http://www.schwaebische.de/region/bodens…id,5362795.html

Zitat

LINDAU Der leitende Notarzt im Landkreis Lindau, Michael Brandt, hat in einem offenen Brief an Lindaus Oberbürgermeister Gerhard Ecker und die Stadträte die aktuelle Situation im Winterdienst als „unhaltbar“ bezeichnet.


Anscheinend war in Lindau im Herbst im Rahmen von Sparmaßnahmendie Entscheidung gefallen, den Winterdienst einzuschränken.
"We are the Pilgrims, master; we shall go
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Beyond that last blue mountain barred with snow,
Across that angry or that glimmering sea,

White on a throne or guarded in a cave
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Why men were born: but surely we are brave,
Who take the Golden Road to Samarkand."

James Elroy Flecker

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13.12.2012, 12:26

http://www.schwaebische.de/region/bodens…id,5362795.html

Zitat

LINDAU Der leitende Notarzt im Landkreis Lindau, Michael Brandt, hat in einem offenen Brief an Lindaus Oberbürgermeister Gerhard Ecker und die Stadträte die aktuelle Situation im Winterdienst als „unhaltbar“ bezeichnet.


Anscheinend war in Lindau im Herbst im Rahmen von Sparmaßnahmendie Entscheidung gefallen, den Winterdienst einzuschränken.

Also was in den Köpfen dieser Damen und Herren vor sich ging als sie das beschlossen haben? Viel kanns nicht gewesen sein! :rolleyes_1:
"...Was Sie brauchen haben Sie und was Sie nicht haben brauchen Sie auch nicht.."

Alrik

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13.12.2012, 12:31

Fällt ja auch eindeutig in die Zuständigkeit eines LNA, sich mit sowas zu befassen... :eyeroll:
In der Sache stimm ich natürlich zu.

condorp4

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13.12.2012, 15:08

Fällt ja auch eindeutig in die Zuständigkeit eines LNA, sich mit sowas zu befassen... :eyeroll:
In der Sache stimm ich natürlich zu.


Irgendjemand muss halt den Mund aufmachen....
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James Elroy Flecker

raphael-wiesbaden

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13.12.2012, 15:31

Ich stimme condorp4 zu.
Vorrangig geht es um (nicht vorhandene) Finanzen in den Kommunen.
An die Folgekosten, die ggf. durch "Einsparungen" entstehen, wird selten gedacht.
Selbst wenn, die Kosten für Unfälle werden ja nicht von der Gemeinde übernommen, sondern vom allgemeinen Steuer- bzw. Beitragszahler.
Für die Gemeinde reicht das Aufstellen von Schildern über den eingeschränkten Winterdienst aus :mauer:
raphael-wiesbaden

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(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Selig sind die geistig Armen - nur: kann der Himmel die ganzen Seligen auch wirklich aufnehmen ?

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13.12.2012, 16:58

Ich frage mich ob es tatsächlich notwendig ist den Winterdienst so konsequent zu fahren, wie das hier vielerorts notwendig ist. Natürlich kann ich die Siutuation vor Ort nicht bewerten und natürlich wird es immer Stellen geben, an denen etwas getan werden muss, aber wie machen das die Länder mit echtem Winter? Soweit ich weiß räumen/streuen die auch nicht ständig. Die stellen sich halt drauf ein und fahren auf geschlossener Schneedecke. Mit ein bißchen Umstellung bei der Fahrweise und weg vom ich muss imme rund überall >180 fahren können funktioniert das eigentlich ganz gut.
Warum muss das hier anders sein? Oder sind bei denen die Unfälle tatsächlich häufiger?

krumel

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13.12.2012, 17:16

Nein, aber die Autos anders. In einigen Alpenregionen und in Skandinavien werden im Winter u.a. Reifen mit Spikes aufgezogen, gerne auch Ketten dauerhaft.
Beides ist .de nicht möglich aufgrund der geltenden Rechtslage.

Außerdem reißt dir auch keiner den Hintern auf weil du die Eintreffzeiten in den letzten Weiler nicht einhälst.

Anekdote am Rande: Ich hab übrigens tatsächlich zwei Mal die Anfahrt zu einem Einsatzort abgebrochen (wohlgemerkt mit Ketten) weil kein durchkommen mehr war - und das war in der "Flachlandschweiz". Selbst der erfahrene -einheimische- Fahrer der sonst Busfahrer ist hat kein durchkommen mehr gesehen. In einem Fall wurden wir dann vom Sohn mit dem Traktor abgeholt, die Patientin ist dann von der Rega geholt worden, im anderen Fall haben wir es zwar noch zu Fuss versucht, uns ist aber etwas schummrig geworden da wir irgendwann nicht mehr sicher waren wo es weiter geht in der dunklen Nacht. Kam auch wieder die Rega.
Ich denke den Kollegen die in den "echten" Bergen arbeiten können da durchaus mehr solche Geschichten hervorbringen.

Dorsk

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8

13.12.2012, 17:27

Anekdote am Rande: Ich hab übrigens tatsächlich zwei Mal die Anfahrt zu einem Einsatzort abgebrochen (wohlgemerkt mit Ketten) weil kein durchkommen mehr war - und das war in der "Flachlandschweiz". Selbst der erfahrene -einheimische- Fahrer der sonst Busfahrer ist hat kein durchkommen mehr gesehen. In einem Fall wurden wir dann vom Sohn mit dem Traktor abgeholt, die Patientin ist dann von der Rega geholt worden, im anderen Fall haben wir es zwar noch zu Fuss versucht, uns ist aber etwas schummrig geworden da wir irgendwann nicht mehr sicher waren wo es weiter geht in der dunklen Nacht. Kam auch wieder die Rega.
Ich denke den Kollegen die in den "echten" Bergen arbeiten können da durchaus mehr solche Geschichten hervorbringen.


Keine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr?

Nils

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13.12.2012, 17:34

was genau sollte die in den verschneiten Serpentinen anrichten?

Dorsk

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13.12.2012, 17:42

Die kommt mit ihren Fahrzeugen oftmals noch besser durch Extremwetterlagen wie der RD.

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13.12.2012, 17:43

Was will da die Feuerwehr? Eher die Bergrettung oder halt per Luft, aber nur bei schönem Wetter... Ggf 24 Stunden warten (sowas gab's wohl auch mal in meinem ehemaligen Bereich).
Ich habe einen ganz einfachen Geschmack - ich bin stets mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 - 1900

Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.
Henry Ford 1863 - 1947

Dorsk

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13.12.2012, 17:48

Eher die Bergrettung


Oder so. :-)

krumel

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13.12.2012, 18:26

Was will da die Feuerwehr? Eher die Bergrettung oder halt per Luft, aber nur bei schönem Wetter... Ggf 24 Stunden warten (sowas gab's wohl auch mal in meinem ehemaligen Bereich).

Die kommt mit ihren Fahrzeugen oftmals noch besser durch Extremwetterlagen wie der RD.

Auch die Feuerwehr kommt in viele entsprechende Lagen mit den großen Fahrzeugen nicht.
Matthias beschreibt die reale Lage ganz trefflich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »krumel« (13.12.2012, 18:34)


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13.12.2012, 18:40

Ich frage mich ob es tatsächlich notwendig ist den Winterdienst so konsequent zu fahren, wie das hier vielerorts notwendig ist. Natürlich kann ich die Siutuation vor Ort nicht bewerten und natürlich wird es immer Stellen geben, an denen etwas getan werden muss, aber wie machen das die Länder mit echtem Winter? Soweit ich weiß räumen/streuen die auch nicht ständig. Die stellen sich halt drauf ein und fahren auf geschlossener Schneedecke. Mit ein bißchen Umstellung bei der Fahrweise und weg vom ich muss imme rund überall >180 fahren können funktioniert das eigentlich ganz gut.
Warum muss das hier anders sein? Oder sind bei denen die Unfälle tatsächlich häufiger?
In anderen Ländern, z.B. Skandinavien, ist es im Winter gleichmässig kalt und es liegt tatsächlich eine Schneedecke. Bei uns geht das nicht, da es des öfteren taut und dann wieder friert. Vor einigen Jahren wurde übrigens Dein Vorschlag schon mal diskutiert und genau deswegen wieder fallen gelassen.

Tragenträger

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13.12.2012, 18:40

http://www.express.de/duesseldorf/10-kil…58,5045022.html

Mal eine nette Story zum Thema Schnee aus 2010. Man muss sich eben irgendwie zu helfen wissen. Natürlich könnte man auch die 112 anrufen und mal gucken was passiert. Sollen sich die Jungs halt was einfallen lassen. =-)

raphael-wiesbaden

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13.12.2012, 20:10

Man muß sich nur zu helfen wissen:

http://www.youtube.com/watch?v=ST6xPsJu8w8
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13.12.2012, 22:00

Ich frage mich ob es tatsächlich notwendig ist den Winterdienst so konsequent zu fahren, wie das hier vielerorts notwendig ist. Natürlich kann ich die Siutuation vor Ort nicht bewerten und natürlich wird es immer Stellen geben, an denen etwas getan werden muss, aber wie machen das die Länder mit echtem Winter? Soweit ich weiß räumen/streuen die auch nicht ständig. Die stellen sich halt drauf ein und fahren auf geschlossener Schneedecke. Mit ein bißchen Umstellung bei der Fahrweise und weg vom ich muss imme rund überall >180 fahren können funktioniert das eigentlich ganz gut.
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Einerseits mag das daran liegen, dass es dort eben permanent "Winter" ist und es sich auf einer wirklich geschlossenen Schneedecke besser fährt als auf Eis bzw. bei sich permanent verändernden Strassenbedigungen- (Von Spikes und Schneeketten mal abgesehen. Zudem wird auch in Norwegen und Finnland "geräumt", aber eben nich gestreut.)
Andererseits ist der Bevölkerung in diesen Ländern auch klar, dass es im Winter eben länger dauert von A nach B zu kommen, als im Sommer und es ist akzeptiert, dasss es bis zum Eintreffen von Hilfe (Rettung) eben auch länger dauert. Eine Erkenntnis, an der es in D offensichtlich mangelt.

(Und dann werden dort auch entsprechend ausgestattete Fahrzeuge gefahren......)
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13.12.2012, 22:37

ich kann aus eigener erfahrung nur berichten, dass hier in ch der räumdienst auch nicht der ultimative burner ist, egal ob sg, tg, gr oder zürcher unterland, so wie jedes jahr, einfach nur suboptimal bzw. inadäquat.

wenn man hier zu `nem einsatz oben auf`m hügel alarmiert wird, dann kann man nur hoffen, dass es einen bauern gibt, der im besitz eines t3 allrad aus armeebeständen ist, da passt das notfall geraffel drauf und der pat. muss halt mal bergab diese unanehmlichkeit in kauf nehmen, was meistens auch kein problem ist, da der pat. sich seinen wohnsitz ja selbst gewählt hat.

VK-Retter

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13.12.2012, 22:39

Ok. Damit wurde meine Idee ausführlich entkräftet ;-)

Eddy

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13.12.2012, 22:39

Ich glaube, dass in D auch deshalb eine Art "Anspruchsdenken" vorherrscht, weil der Gesetzgeber diese Räumpflicht ja auch von seinen Bürgern ohne Wenn und Aber einfordert. Wenn während deiner Arbeitszeit vor deinem Haus jemand stürzt und du in deiner Abwesenheit nicht räumen konntest, wirst du ja auch belangt. Viele Bürger wollen dann einfach nicht einsehen, dass die Kommune sich selber dann aus der Verantwortung stiehlt.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass es im Winter auch mal kalt und glatt sein darf. Da geht man halt entsprechend aus dem Haus. Und auch der RD muss sich überlegen, wie er damit umgeht.


Eddy