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News Anchorman

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07.12.2012, 22:08

Tochtergesellschaften des DRK KV Hersfeld e.V. melden Insolvenz an | DRK Rettungsdienst Hersfeld gGmbH ebenfalls betroffen

Drei Tochtergesellschaften des Deutschen Roten Kreuzes in Hersfeld haben am 5. Dezember beim Amtsgericht in Bad Hersfeld Insolvenz angemeldet, die DRK Rettungsdienst Hersfeld gGmbH, die DRK Soziale Dienste Hersfeld GmbH und die DRK Dienstleistungs- und Immobiliengesellschaft Hersfeld GmbH. Bei internen Prüfungen haben sich Befürchtungen über eine schwerwiegende finanzielle Schieflage der drei Tochtergesellschaften bestätigt. „Schon im Interesse von Rettungsdienst und Seniorenzentrum in Friedewald müssen wir diesen Schritt gehen“, so Gunter Müller, Vorsitzender des DRK Kreisverbandes Hersfeld. Ziel ist es, durch ein frühzeitiges Insolvenzverfahren Rettungsdienst und Seniorenzentrum finanziell zu sanieren und zukunftsfähig zu machen.

„Unsere bisherigen Überprüfungen durch einen externen, DRK-erfahrenen Berater haben ergeben, dass der Rettungsdienst und das Seniorenzentrum wirtschaftlich geführt werden können.“ Müller versichert, dass die Entscheidung keinerlei Auswirkungen auf das Tagesgeschäft im Rettungsdienst und in der Altenpflege hat. „Die rettungsdienstliche und altenpflegerische Versorgung der Patienten und Heimbewohner wird in gewohnt hoher Qualität weiter geführt“, so Müller. Mit Blick auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus beiden Bereichen betont Müller, dass es nach jetzigem Kenntnisstand keine Veranlassung für insolvenzbedingte Kündigungen gibt.

Die weiteren Schritte obliegen nun dem Insolvenzverwalter, der vom Amtsgericht Hersfeld bestellt wird. Unterstützung kommt außerdem vom DRK Landesverband Hessen: „Selbstverständlich kann sich der Kreisverband Hersfeld in dieser schwierigen Situation unserer tätigen Mithilfe sicher sein“, so Thomas Klemp, DRK Landesgeschäftsführer in Hessen.

Ursächlich für die Situation sei "ein fehlerhaftes Management, das Jahre zurückreicht".


Quellen:
Pressemeldung DRK KV Hersfeld e.V.
http://www.fr-online.de/rhein-main/drei-…6,21041728.html

Alrik

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08.12.2012, 22:54

Da macht es sich "bezahlt", einen Rettungsdienst in eine (g)GmbH augegliedert zu haben. Geht die Abteilung RD baden, reißt es nicht den kompletten Verband in den Ruin.

Maverick83

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10.12.2012, 12:14

Bezahlt hätte es sich gemacht, wenn man richtige Führungskräfte eingesetzt hätte und die keine schwerwiegenden "Managementfehler" gemacht hätten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Maverick83« (10.12.2012, 15:30)


Alrik

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10.12.2012, 13:45

Das eine schließt das andere ja nicht aus. :)

Taubenzüchter

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10.12.2012, 16:08

Na wer will den hier mit Traditionen brechen?

Bisher wurde beim DRK eben immer der Dienstälteste RDL, egal ob gelernter Elektriker, Altenpfleger oder KFZler.

Alrik

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11.12.2012, 09:23

Zum Glück gibt's mittlerweile Landesgesetze, die diese Praxis unterbinden.

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11.12.2012, 14:28

Zum Glück gibt's mittlerweile Landesgesetze, die diese Praxis unterbinden.



Landesgesetze? Welches?

:scratch_one-s_head:
"...Was Sie brauchen haben Sie und was Sie nicht haben brauchen Sie auch nicht.."

Alrik

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12.12.2012, 09:44

Durchführungsverordnung zum HRDG:

Zitat

Dritter Teil
Betrieb des Rettungsdienstes
§ 24
Eignung der Leistungserbringer
(1) Der Betrieb des Leistungserbringers
muss von einer Person geführt werden,
die über
1.
a) den erfolgreichen Abschluss
aa) einer kaufmännischen Ausbildung
oder
bb) eines Studiums mit wirtschaftlichem
Schwerpunkt und
b) eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 des
Rettungsassistentengesetzes vom
10. Juli 1989 (BGBl. I S. 1384), zuletzt
geändert durch Gesetz vom
2. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2686),
verfügt oder ...[Bestandschutz]

Taubenzüchter

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12.12.2012, 22:28

Na dann nehmen wir eben den dienstältesten gelernten Einzelhandelskaufmann.
Obs das besser macht?

In BaWü ist mir so eine Regelung nicht bekannt.