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Jörg Holzmann

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21

10.08.2013, 17:06

Standartantwort zu solchen themen, zoidberg...

Dies hört man immer wieder, um jegliche unangenehme diskussion im keim zu erdrücken.


Dann führe doch deine Meinung dazu mal etwas ausführlicher aus, damit sie vielleicht verständlicher wird!

J.

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Zoidberg

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22

10.08.2013, 17:22


Dies hört man immer wieder, um jegliche unangenehme diskussion im keim zu erdrücken.

Da möchte ich vehement widersprechen. Dies jedoch ist die Standardreaktion ("aber das darf man in Deutschland ja nicht sagen"), wenn dem Stammtisch die Argumente ausgehen.
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23

10.08.2013, 17:27

Bedrohung hatte ich nicht genannt, wäre auch nicht einschlägig, denn der Tatbestand greift nur bei Drohung mit einem Verbrechen. Körperverletzung ist ein so genanntes Vergehen (diese beiden Begriffe sind in § 12 StGB definiert). Schläge androhen ist allenfalls (ggf. versuchte) Nötigung.

Die Höchststrafe beträgt bereits für die "einfache" Körperverletzung (§223 StGB) 5 Jahre. Dann wäre es doch ein Verbrechen?


Nein, weil es auf die Mindeststrafe ankommt. Verbrechen ist alles, was mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe gibt.

Daniel Grein

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24

10.08.2013, 17:29

Ich denke dieser Einsatz ist ganz gut dafür geeignet, uns wieder etwas für die Unterschiede in den Kulturen zu sensibilisieren, mit welchen wir regelmäßig konfrontiert werden. Ein Aspekt, der meines Erachtens in der bisherigen Ausbildung viel zu kurz kommt, wenn das Thema denn überhaupt angesprochen wird.


Knüpfe dich nicht an Geringes, es zieht dich ab und hinab, fügt dir Geringeres zu.

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25

10.08.2013, 17:37

ein, weil es auf die Mindeststrafe ankommt. Verbrechen ist alles, was mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe gibt.


Ok!
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Dorsk

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26

10.08.2013, 17:49

Ich denke dieser Einsatz ist ganz gut dafür geeignet, uns wieder etwas für die Unterschiede in den Kulturen zu sensibilisieren, mit welchen wir regelmäßig konfrontiert werden.


Warum sollen wir eigentlich den Fehler immer nur auf unserer Seite suchen?
Toleranz und Respekt, nicht nur im Hinblick auf Mitmenschen, sondern auch auf unsere Gesellschaft, Kultur sowie unsere Gesetze, Exekutive und Jurisdiktion gibt es de facto in manchen Emigranten-Gruppen nicht. Und dann kann es nicht unsere Aufgabe sein, dass wir uns den Kopf zerbrechen im Sinne von "Oh Gott! Was haben -> wir <- falsch gemacht?"

Gerade der im Vergleich zu abendländischen Kulturkreisen liberale Umgang zwischen Männern und Frauen, mit entsprechenden Freiheiten (sowohl gesellschaftlich, rechtlich etc., wie aber auch im Alltag z.B. kleidungstechnisch!) für die Frauen, halte ich für ein hohes Gut unserer aufgeklärten Gesellschaft.

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27

10.08.2013, 18:00

Warum sollen wir eigentlich den Fehler immer nur auf unserer Seite suchen?

Sich für eine Sache zu sensibilisieren hat nichts damit zu tun, einen Fehler zu suchen.


Knüpfe dich nicht an Geringes, es zieht dich ab und hinab, fügt dir Geringeres zu.

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Jörg Holzmann

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28

10.08.2013, 18:04

Warum sollen wir eigentlich den Fehler immer nur auf unserer Seite suchen?


Von "nur" hat ja niemand was geschrieben. Aber vielleicht "auch"? Im konkreten Fall kann man aus der Ferne sowieso nichts Sinnvolles sagen, im Allgemeinen (und darauf, glaube ich, bezog sich Daniel) kann es nicht schaden, wenn man verschiedene (mögliche) Situationen reflektiert und auch für sein eigenes Verhalten Schlüsse daraus zieht.

Um ein anderes (vielleicht weniger pikantes) Feld zu bemühen: Wenn ein paar besoffene Jugendliche auf einer unübersichtlichen Party den Rettungsdienst verbal und vielleicht körperlich oder mit Gegenständen attackieren (Anpöbeln, Flaschen werfen, Schubsen), weil sie sich vom RD-Personal in irgendeiner Form provoziert fühlen, ist das selbstverständlich weder moralisch noch juristisch hinzunehmen. Dennoch kann sich das RD-Personal hinterher (oder allgemein in der Vorbereitung auf solche Situationen) damit auseinandersetzen, welches eigene Verhalten eine solche Eskalation ausgelöst haben könnte oder in Zukunft auslösen könnte.
Das hat nichts mit Schuldübernahme zu tun oder damit, das Fehlverhalten anderer zu rechtfertigen, sondern ist einfach eine Form strategischer Vorbereitung: Ich weiß und berücksichtige, dass betrunkene Jugendliche möglicherweise aggressiv und unangemessen heftig auf bestimmte Reize reagieren, die sie selbst als Provokation empfinden. Deshalb versuche ich, bestimmte Verhaltensweisen in meinem eigenen Auftreten zu vermeiden.

J.

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29

11.08.2013, 09:30

Ich denke dieser Einsatz ist ganz gut dafür geeignet, uns wieder etwas für die Unterschiede in den Kulturen zu sensibilisieren, mit welchen wir regelmäßig konfrontiert werden. Ein Aspekt, der meines Erachtens in der bisherigen Ausbildung viel zu kurz kommt, wenn das Thema denn überhaupt angesprochen wird.

Ich würde eher sagen, dass geringe Teile des Klientel in diesem Schwimmbad sich nur schwer benehmen kann. Sicherheitsdienst im Schwimmbad und in der folgenden Doku über die örtlich zuständige Feuerwache wird gezeigt, dass da z.B. bei Schlägereien die Feuerwehr mit dem Löschfahrzeug als Eigensicherung mitfährt.
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11.08.2013, 11:24

Sicherheitsdienst gibt's in vielen Freibädern in Berlin, Erfahrungsgemäß kann der auch mehr Probleme verursachen als lösen...

Ich war beim Einsatz nicht dabei, und werde nix unterstellen, ABER es ist ja auch denkbar das sich das Personal nicht adäquat Verhalten hat. Ganz unabhängig von der Nationalität oder dem Glauben der Retter.
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11.08.2013, 18:25

Zitat


Im anderen Fall (Schweiz) wird eine komplette Gruppe (Asylbewerber) pauschal öffentlich diskriminiert (zumindest potenziell).


Es ging im besagten Falle um eine Gemeinde, die sich bereit erklärt hatte, Asylbewerber unter zu bringen (das kann die Gemeinde selber entscheiden, bis jetzt gibt es hier kein Weisungsrecht). Letztlich wurde hier ein Zitat des Gemeindspräsidenten genommen, der nicht wollte (frei wiedergegeben), dass die Asylbewerber im Schwimmbad, auf Spielplätzen oder Schulhöfen ihre Zeit verbringen (im Sinne von herumlungern).
Dies wurde längst relativiert, dass Familien mit Kindern selbstverständlich die Spielplätze aufsuchen dürfen.

Ein ähnliches Thema wird sicherlich in unserer Gemeinde bei der Vollversammlung besprochen werden. 50 jenische Familien erhielten die Erlaubnis, eine Woche auf einer öffentlichen Wiese zu campieren. Am 2. Tag wurden im Freibad Gäste angepöbelt und vertrieben, da der ganze Clan bei einander liegen wollte. Als der Bademeister darauf hinwies, dass das Baden in Jeans untersagt ist, wurde er bedroht, bis die Polizei eingreifen musste.
Also wird sich die Gemeinde die Frage stellen, entweder kein Camp mehr zuzulassen oder aber das Bad zu sperren.
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32

11.08.2013, 20:16

Also wird sich die Gemeinde die Frage stellen, entweder kein Camp mehr zuzulassen oder aber das Bad zu sperren.


Wenn das Frau Roth erfährt! :-O

securo

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11.08.2013, 20:21

Wer ist das denn ;-)
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Jörg Holzmann

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34

11.08.2013, 21:02

Wenn das Frau Roth erfährt! :-O

Wer ist das denn ;-)


Das ist doch die, die morgens im Hotel immer den Vorhang klaut und als Schal trägt?!

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securo

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11.08.2013, 21:04

Ach so, du meintest die Managerin mässig erfolgreicher Bands, wie "ton, Steine, Scherben" ! Was macht die Frau denn heute ?
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12.08.2013, 10:04

Warum sollen wir uns noch mehr sensibilisieren? Sind wir nicht schon genug sensibilisiert, was Bürger mit Migrationshintergrund betrifft?
Kommen wir ihnen nicht schon genug entgegen, dass sie zB. Bankangestellte in ihrer Muttersprache bedienen, dass theoretische Führerscheinprüfungen in deren Muttersprache absolviert werden kann? Dass es immer wieder heisst, dass man die Eigenarten der Kulturen hinnehmen muss? Ich bin der Meinung, dass wir uns ganz schön veräppeln lassen und unsere eigenen Sitten, Gebräuche und so zu sehr hintenanstellen, nur um besonders "politisch korrekt" zu handeln.

Das Beispiel Neukölln ist nur ein Beispiel, dass etwas falsch läuft. Undzwar gewaltig. Leider ist man hierzulande zu sehr vernagelt, die Probleme offen anzusprechen, weil es immer gleich Leute gibt, die einem Stammtischpolemik vorwerfen und mit der Nazikeule schwingen.
Fakt ist, dass es definitiv Probleme gibt, dass sie da sind. Der Fall im Schwimmbad ist nur einer von vielen, die es in die Schlagzeilen geschafft haben.
Es gibt genug Bürger mit Migrationshintergrund, die ihre Ehre als Alibi und Berechtigungsgrund nehmen für ihre Handlungen.
Oder sie stellen ihren Glauben als Berechtigung hin.

Ein gewisser Herr hat vor einiger Zeit einen Bambi für Integration bekommen. Hinterher kam raus, dass er sich einem Mafiaclan verkauft hat. Einzelne Mitglieder sind äußerst Polizeibekannt und haben dem Herren auch schon geholfen aus gewissen Verträgen raus zukommen....
Auch hier wird nicht Nägel mit Köpfen gemacht und der Herr auf Grund seiner Prominenz nicht als Mitglied einer kriminellen Vereinigung verhaftet.
Bei den Hells Angels geht sowas schnell....komisch komisch.

Aber zurück zu dem Fall. Ich finde dennoch, dass dies ein Beispiel von fehlgeleiteter Integration ist.
Sicher kommt sowas auch mit einheimischen Bürgern vor, keine Frage. Diese werden aber auch eher schwer geahndet als die Fälle wie der , um den es hier geht.

Was ich hier schreibe, hat NICHTS mit Rechtsradikalismus, -populismus, extremismus zu tun, auch wenn mir das garantiert unterstellt wird.
Ich bin auch kein Stammtischbesucher oder Polemiker.
Aber jeder, der meint, ein bisschen Grips zu haben, sollte zugeben, dass es durchaus Menschen gibt, die zwar gern das Geld nehmen, was man ihnen gibt, aber sie sich einen Dreck um unsere herrschenden Gesetze und Sitten scheren, sie uns als unliebsames Anhängsel betrachten, und sich ihre eigenen Regeln mitbringen.
Da ich selbst in einem sozialen Brennpunkt, wie das neue politisch korrekte Wort für Ghetto ist, wohne und den Wahnsinn täglich selbst vor der Tür habe, kann ich durchaus so reden.
Und ich rede in diesem Fall nicht vom netten türkischen Gemüseverkäufer an der Ecke, wo ich gern einkaufe und auch gern ein Pläuschen halte, sondern von den Fällen, derer sich selbst dieser verkäufer schämt.
Wenn ich in die Hölle komme, räumt der Teufel den Thron und sagt:
"Ich habe Euch erwartet, Meister!!!"

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37

12.08.2013, 10:18

Warum sollen wir uns noch mehr sensibilisieren? Sind wir nicht schon genug sensibilisiert, was Bürger mit Migrationshintergrund betrifft?
Kommen wir ihnen nicht schon genug entgegen, dass sie zB. Bankangestellte in ihrer Muttersprache bedienen, dass theoretische Führerscheinprüfungen in deren Muttersprache absolviert werden kann? Dass es immer wieder heisst, dass man die Eigenarten der Kulturen hinnehmen muss? Ich bin der Meinung, dass wir uns ganz schön veräppeln lassen und unsere eigenen Sitten, Gebräuche und so zu sehr hintenanstellen, nur um besonders "politisch korrekt" zu handeln.

Warum wir uns noch mehr sensibilisieren sollten? Weil es unser Job ist... Wir sind hier nun mal in einem Einwandererland und nur weil andere Einwandererländer (z.B. die USA) es mit der Anpassung an Einwanderer möglicherweise anders handhaben, heißt das ja noch lange nicht das wir uns zurücklehnen können.
Sicher finde ich auch nicht alles richtig und notwendig, aber deswegen versuche ich mich in meinem täglichen Leben doch so "multikulturell" wie möglich zu verhalten.
Fahre ich also mit meinem Rettungstaxi in ein Sinti-Viertel (und davon haben wir hier genug) benehme ich mich entsprechend, fahre ich bei den Türken vorbei dann halt "türkisch".
Hab ich kein Problem mit.

Das Beispiel Neukölln ist nur ein Beispiel, dass etwas falsch läuft. Undzwar gewaltig. Leider ist man hierzulande zu sehr vernagelt, die Probleme offen anzusprechen, weil es immer gleich Leute gibt, die einem Stammtischpolemik vorwerfen und mit der Nazikeule schwingen.
Fakt ist, dass es definitiv Probleme gibt, dass sie da sind. Der Fall im Schwimmbad ist nur einer von vielen, die es in die Schlagzeilen geschafft haben.
Es gibt genug Bürger mit Migrationshintergrund, die ihre Ehre als Alibi und Berechtigungsgrund nehmen für ihre Handlungen.
Oder sie stellen ihren Glauben als Berechtigung hin.

Solche Problemviertel gibt es wohl in jeder großen Stadt und in jedem Land. Dafür braucht man noch nicht mal Einwanderer...

Ein gewisser Herr hat vor einiger Zeit einen Bambi für Integration bekommen. Hinterher kam raus, dass er sich einem Mafiaclan verkauft hat. Einzelne Mitglieder sind äußerst Polizeibekannt und haben dem Herren auch schon geholfen aus gewissen Verträgen raus zukommen....
Auch hier wird nicht Nägel mit Köpfen gemacht und der Herr auf Grund seiner Prominenz nicht als Mitglied einer kriminellen Vereinigung verhaftet.
Bei den Hells Angels geht sowas schnell....komisch komisch.

Ist denn bewiesen das er da Mitglied ist? Oder hat er vielleicht "nur" enge Kontakte?

Aber zurück zu dem Fall. Ich finde dennoch, dass dies ein Beispiel von fehlgeleiteter Integration ist.
Sicher kommt sowas auch mit einheimischen Bürgern vor, keine Frage. Diese werden aber auch eher schwer geahndet als die Fälle wie der , um den es hier geht.

Ist das so?

Was ich hier schreibe, hat NICHTS mit Rechtsradikalismus, -populismus, extremismus zu tun, auch wenn mir das garantiert unterstellt wird.
Ich bin auch kein Stammtischbesucher oder Polemiker.
Aber jeder, der meint, ein bisschen Grips zu haben, sollte zugeben, dass es durchaus Menschen gibt, die zwar gern das Geld nehmen, was man ihnen gibt, aber sie sich einen Dreck um unsere herrschenden Gesetze und Sitten scheren, sie uns als unliebsames Anhängsel betrachten, und sich ihre eigenen Regeln mitbringen.
Da ich selbst in einem sozialen Brennpunkt, wie das neue politisch korrekte Wort für Ghetto ist, wohne und den Wahnsinn täglich selbst vor der Tür habe, kann ich durchaus so reden.
Und ich rede in diesem Fall nicht vom netten türkischen Gemüseverkäufer an der Ecke, wo ich gern einkaufe und auch gern ein Pläuschen halte, sondern von den Fällen, derer sich selbst dieser verkäufer schämt.

Ich würde dir keinen Rechtsradikalismus etc. unterstellen wollen. Eher typisches Stammtischgeschwafel. Wenn du noch kein Besucher eines solchen bist solltest du dir einen suchen, inhaltlich arbeitest du bereits auf dem richtigen Niveau.

Was ist denn bitte mit den ganzen Deutschen die irgendwo auf der Welt negativ auffallen weil sie sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht an die dort geltenden Sitten, Gesetze oder Moralvorstellungen halten? Das fängt beim Mallorca-Urlaub an und hört beim "halbnackten" Besuchen von Moscheen (oder anderen Glaubenshäusern) auf.
Ich würde mal behaupten das es kein Volk (bzw. Angehörige eines solchen) gibt, welches in ein fremdes Land einfällt und sich dort sofort korrekt und ohne anzuecken benimmt.
Sei es aus Fahrlässigkeit, Mutwillen oder Dummheit - siehe z.B. die Diskussion um Deutsche in der Schweiz. Man isoliert sich in deutschen Grüppchen weil man sich nicht aufgenommen fühlt und fällt deswegen negativ auf. Obwohl der Deutsche für sich befindet alles richtig gemacht zu haben.
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12.08.2013, 10:22

Ich hab n Kumpel, der ist Ausländer, also kann ich gar nicht Ausländerfeindlich sein.

Und ich mag ja Türken, aaaaaaber....
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12.08.2013, 10:26

Fahre ich also mit meinem Rettungstaxi in ein Sinti-Viertel (und davon haben wir hier genug) benehme ich mich entsprechend, fahre ich bei den Türken vorbei dann halt "türkisch".
Hab ich kein Problem mit.


Ziehst Du z.B. Deine Sicherheitsstiefel in Wohnungen aus, wenn das von Dir verlangt wird?

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12.08.2013, 10:29

Fahre ich also mit meinem Rettungstaxi in ein Sinti-Viertel (und davon haben wir hier genug) benehme ich mich entsprechend, fahre ich bei den Türken vorbei dann halt "türkisch".
Hab ich kein Problem mit.


Ziehst Du z.B. Deine Sicherheitsstiefel in Wohnungen aus, wenn das von Dir verlangt wird?

Nein. Aber was ich schon gemacht habe ist mir die blauen Tüten übergestülpt. War auch bislang nie ein Problem wenn ich entsprechend argumentiert habe und mit der Tütenlösung konnte jeder leben...
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