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M.Schwarzenberger

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13.12.2016, 19:51

Neue RTW-Generation "RTW BY 2017" vorgestellt

Heute wurde in der Geschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in München die neue Generation "RTW BY 2017" vorgestellt.

Die wichtigsten Neuerungen wie z.B. das nun zusätzlich verbaute Kompressorsignal sind bereits aus den im letzten Quartal ausgelieferten "RTW BY 2016" bekannt. Neu ist allerdings, dass nun auch die Allrad-Varianten der RTW mit Automatikgetriebe ausgeliefert werden können. Dies war bisher ausschließlich den 4x2-Modellen vorbehalten.

Eine weitere Neuerung ist die Umsetzung des aus einem Studienfahrzeug bekannten Hochsichtbarkeitskonzepts, welches nun auf allen Rettungsdienstfahrzeugen in Bayern Anwendung finden soll. Zusätzlich gibt es ein Seitenkamera-System an der rechten Fahrzeugseite, um Abbiegevorgänge sicherer zu machen.

Weitere Neuheiten sind:

- ein zusätzliches Zentralbedienfeld für alle Aufbaufunktionen inkl. Heizung / Klimatisierung und Kommunikation an der linken Seitenwand
- eine Wechselsprechanlage zwischen Fahrer- und Patientenraum
- eine Schwenkarmhalterung für NIDA-Pad
- Deckenableitung EKG, SpO2, NIBP
- zusätzliche Fixiermöglichkeiten für externe Medizintechnik
- Wechselrichter 230 V / 1.800 W Sinus
- Fach für Thermodrucker im Patientenraum
- Innenbeleuchtung komplett in LED-Technik
- neue Umfeldbeleuchtung in LED-Technik
- Zusatzlautsprecher für Digitalfunk im Patientenraum mit Lautstärkeregelung

Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse werden bei den Fahrzeugen sogenannte "Checkpoint-Radmutter-Indikatoren" verbaut, um eine schnelle Kontrolle auf gelöste Radbolzen gewährleisten zu können.

Alle weiteren Informationen zum Fahrzeug findet ihr unter folgendem Link:

https://rettungsdienst.brk.de/technik/rtw/rtw_by_2017

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Harris NRÜ (13.12.2016), dens (13.12.2016)

henni

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13.12.2016, 20:37

Was versteht man unter einer Deckenableitung? Zusätzliche EKG-Kabel, NIBP-Manschette und PulsOxy Sensor oder werden die vom Gerät umgesteckt? Und wie kommen die Infos dann ins Gerät? Gibts da einen "universellen Anschluss", der dann alle Infos übertragen kann?

Aber an sich cooles Auto :D

dens

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13.12.2016, 20:53

@henni:

Buchsen- bzw Verbindungsmöglichkeiten für die entsprechenden Geräte (Pulsoxymetriesensor, EKG-Kabel, Bludruckmanschette) im Deckencenter über dem Patienten mit Kabeln bis zum Patientenmonitor um querverlegte Kabel vom Pat. zur Seitenwand wo der Monitor hängt zu vermeiden.


Und ich muss mal wieder sagen: Erneut ein deutlicher Sprung an Technik und Möglichkeiten!

olleHoop

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13.12.2016, 21:00

Warum genau soll der Betreuer jetzt maximal entfernt zu den Gerätschaften sitzen?

Das Bedienfeld und die Pad-Halterung finde ich ja sehr sinnvoll, aber wenn man unnötiges Abschnallen verhindern will, dann sollten die Geräte in Reichweite sein, und auch ein zusätzliches Staufach mit den häufig benötigten Materialien (Brechbeutel, Infusion, Diagnostikuntensilien, Ablagefläche für aufgezogene Medikamente) ebenfalls.

Ich bewundere die Bayern sehr für ihre einheitlichen RTW, an den stetig gefeilt wird, aber wirklich sinnvolle und spannende Innovationen sind leider die letzten 10 Jahre ausgeblieben, da sind andere Weiter.

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Blutverlust (14.12.2016)

M.Schwarzenberger

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13.12.2016, 21:03

Buchsen- bzw Verbindungsmöglichkeiten für die entsprechenden Geräte (Pulsoxymetriesensor, EKG-Kabel, Bludruckmanschette) im Deckencenter über dem Patienten mit Kabeln bis zum Patientenmonitor um querverlegte Kabel vom Pat. zur Seitenwand wo der Monitor hängt zu vermeiden.

Danke, da warst Du gerade 'nen Ticken schneller als ich.

Und ich muss mal wieder sagen: Erneut ein deutlicher Sprung an Technik und Möglichkeiten!

Ganz meine Meinung.

M.Schwarzenberger

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6

13.12.2016, 21:05

Ich bewundere die Bayern sehr für ihre einheitlichen RTW, an den stetig gefeilt wird, aber wirklich sinnvolle und spannende Innovationen sind leider die letzten 10 Jahre ausgeblieben, da sind andere Weiter.

Kann ich jetzt nicht zu 100 Prozent bestätigen. Allein die Abbiege-Kamera ist für mich eine deutliche Innovation, die ich so bisher noch an keinem anderen deutschen RTW gesehen habe.

Und auch die elektronische Patientendatenerfassung gibt es so noch in keinem weiteren Rettungsdienstbereich Deutschlands. Auch, wenn man die noch deutlich ausbauen kann und muss.

dens

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13.12.2016, 21:13

Und auch die elektronische Patientendatenerfassung gibt es so noch in keinem weiteren Rettungsdienstbereich Deutschlands. Auch, wenn man die noch deutlich ausbauen kann und muss.

Ich muss dich enttäuschen, aber (ich google das noch genauer) ein Bereich in Mitteldeutschland hat das medDV-System auch schon vor Bayern in seiner gesamten Anwendbarkeit eingeführt.
Das natürlich die flächendeckende gesamtbayerische Einführung in Präklinik und Klinik des Systems mit all seinen Nutzungsmöglichkeiten noch mal eine ganz andere Hausnummer ist, steht ausser Frage.

Und ich möchte vorausschicken, dass die Aufteilung von Geräten/Bedienelementen und bevorzugten Betreuersitzen auf Fahrzeugseiten und zuander eine Frage mit religiösem Charakter ist, die mit Sicherheit in einer endlosen ergebnislosen Diskussion enden wird.


Man muss aber auch sagen, dass die "Säule" am linken Betreuersitz mit den Bedienelementen, Funk, etc. keine Erfindung der bayerischen Planer ist, sondern von WAS als Teil des WAS 500-RTW schon so in Serie gefertigt wird.

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olleHoop

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13.12.2016, 21:20

Kann ich jetzt nicht zu 100 Prozent bestätigen. Allein die Abbiege-Kamera ist für mich eine deutliche Innovation, die ich so bisher noch an keinem anderen deutschen RTW gesehen habe.

Und auch die elektronische Patientendatenerfassung gibt es so noch in keinem weiteren Rettungsdienstbereich Deutschlands. Auch, wenn man die noch deutlich ausbauen kann und muss.


Ich bin schon einen RTW gefahren, der ständig mittels 4 Kameras in Echtzeit ein 360°-Blick in Vogelperspektive geboten hat. Auch der Innovations-RTW Region Hannover hatte dieses System, das war 2014.
Viel schwieriger als den toten Winkel finde ich das Abbiegen über Radwege hinweg, hier fände ich eine Kamera nach schräg hinten sinnvoll.

Mir ging es aber primär um den Innenausbau und das Ziel, während der Fahrt möglichst immer angeschnallt sein zu können. Davon ist man hier in meinen Augen sehr weit entfernt, und das Bedienen von Licht und Tragetisch habe ich im Sitzen noch nie vermisst.

M.Schwarzenberger

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13.12.2016, 21:31

Nun, ich denke, eine 100 % Möglichkeit immer und überall angeschnallt zu bleiben, wird es nicht geben. Fakt ist auch, dass der RTW einen Sprung zu den vorangegangenen Generationen darstellt und auch immer wieder Mitarbeiterbefragungen in die Fahrzeugkonzeption einfließen.

Es wird immer Leute geben, die für uns neue und innovative Einbauten schlecht reden können, werden und wollen. Dem Einen passt dies nicht, dem anderen das nicht und überhaupt ist WAS ja auch mies.

Fakt ist für mich aber, dass sich in dem Auto deutlich was getan hat und man auch in den letzten 10 Jahren nicht geschlafen hat. Sind wir einfach gespannt, was die Zukunft noch so bringt.

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olleHoop

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13.12.2016, 21:39

Nun, ich denke, eine 100 % Möglichkeit immer und überall angeschnallt zu bleiben, wird es nicht geben. Fakt ist auch, dass der RTW einen Sprung zu den vorangegangenen Generationen darstellt und auch immer wieder Mitarbeiterbefragungen in die Fahrzeugkonzeption einfließen.

Das behauptet auch niemand, aber gegenüber der Vorgänger-Generation hat man hier die Möglichkeit vielleicht um 1% erhöht. Die Bedienung von Licht und Tragetisch habe ich im Sitzen noch nie vermisst, dafür komme ich nichtmal an die Geräte. Von daher sehe ich hier absolut keine Innovation, auch wenn das im Begleittext so angepriesen wird.
Es wird immer Leute geben, die für uns neue und innovative Einbauten schlecht reden können, werden und wollen. Dem Einen passt dies nicht, dem anderen das nicht und überhaupt ist WAS ja auch mies.

Es gibt hier keine innovativen Einbauten, die ich schlechtreden könne. Abgesehen von Kleinigkeiten wie einem Kühlfach oder angeschrägten Tür des Medikamtenschranks ist der Innenausbau seit 2003 unverändert.
Fakt ist für mich aber, dass sich in dem Auto deutlich was getan hat und man auch in den letzten 10 Jahren nicht geschlafen hat. Sind wir einfach gespannt, was die Zukunft noch so bringt.

In meinen Augen hat man jedes Jahr nur Kleinigkeiten verändert und doch weitesgehend geschlafen. In der 8. Generation fällt einem jetzt auf, dass Pressluft und leuchtgelbe Folien die Sicherheit im Verkehr erhöhen? Sorry, das ist doch nicht innovativ.

Versteh mich nicht falsch, die Autos sind wirklich alles andere als schlecht und sehr solide Rettungswagen, aber innovativ ist was anders. Das gilt aber für fast alle Neuanschaffungen, und auch unser neuer RTW hat im Vergleich zum Vorgänger nur die elektrische Tage als bahnbrechende Neuerung.

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13.12.2016, 21:39

Ich beneide euch. Hier fahren wir nun im 9. Jahr den selben Strobelkoffer, vor 3 Jahren wurde das Fahrgestell gewechselt.


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paulaner

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13.12.2016, 21:48

Buchsen- bzw Verbindungsmöglichkeiten für die entsprechenden Geräte (Pulsoxymetriesensor, EKG-Kabel, Bludruckmanschette) im Deckencenter über dem Patienten mit Kabeln bis zum Patientenmonitor um querverlegte Kabel vom Pat. zur Seitenwand wo der Monitor hängt zu vermeiden.


Und ich muss mal wieder sagen: Erneut ein deutlicher Sprung an Technik und Möglichkeiten!
Geht mit nem Corpuls C3 deutlich einfacher und zeitgemäßer. Die Kabelvariante hatte Strobel schon vor über 10 Jahren im Angebot...
wir hätten es wissen müssen...

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13.12.2016, 21:55

Das Ziel der bayerischen Zentralbeschaffung ist es auch nicht, innovativ zu sein, sondern über inzwischen ein Jahrzehnt hinweg ein solides Basismodell (wenn man von den ersten beiden Generation absieht) stetig weiterzuentwickeln. Als Fahrzeugbeauftragter weiß ich das sehr zu schätzen: Der Schulungsaufwand ist gering, die Ersatzteilbeschaffung und Reparaturen schnell und unkompliziert, die Vertrautheit mit den technischen Aspekten des Fahrzeugs hoch.
Wenn ich an meinen alten Arbeitgeber in Baden-Württemberg zurückdenke: Neun RTW, jeder komplett anders: anderer Aufbauhersteller, anderer Fahrgestellhersteller - was eben gerade am billigsten in der Beschaffung war. Logistisch ein Alptraum. Da ist Bayern mit der Zentralbeschaffung neben Schleswig-Holstein ein absoluter Vorreiter - auch wenn es an manch anderen Dingen krankt.
Es gibt auch in Bayern immer wieder mal Erprobungsfahrzeuge die z.T. auch massiv vom Bayern-RTW abweichen und auch z.T. den Namen innovativ verdient haben, die sich aber aus guten Gründen nie durchsetzen konnten.
Das einzige, was mich in Bayern stört: Die Fahrgestelle sollen nun wohl 280.000km gefahren werden, was meiner Erfahrung nach nicht wirtschaftlich ist. Die ursprünglich geplante Nutzung des Kofferaufbau über zwei Fahrgestellgenerationen wurde leider nie umgesetzt. So fahren wir leider mit totreparierten Fahrgestellen und seht gut erhaltenen Kofferaufbauten durch die Gegend.

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13.12.2016, 21:58

Ich hatte sogar mal von einer Reperaturkostengrenze gehört - anstatt der Kilometerlaufleistung.

pillenhaendler

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13.12.2016, 22:21

Das wird meines Wissens nach noch mit den Kostenträgern verhandelt. Wobei bereits jetzt ab einer bestimmten Reparatursumme in Abhängigkeit von der bisherigen Laufleistung vorab ein Wirtschaftlichkeitsgutachten eingeholt werden muss. Das wird aber fast immer bewilligt, da es momentan noch einen Lieferengpass gibt, der sich wohl auch noch weit ins Jahr 2017 reinziehen wird. Unser Rekordhalter ist inzwischen bei 265000km, das zugesicherte Neufahrzeug wurde schon drei Mal umdisponiert, weil ein anderer Kreisverband vollendete Tatsachen, sprich Totalschaden, schaffte.

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13.12.2016, 22:37

Geht mit nem Corpuls C3 deutlich einfacher und zeitgemäßer. Die Kabelvariante hatte Strobel schon vor über 10 Jahren im Angebot...


Dazu: Als alle möglichen Patientenmonitore für das EKG BY verglichen wurden, war der C3 gegenüber dem letzendlich beschafften LP15 über die Lebensdauer (Anschaffung, Zubehör, Wartung) gesehen "signifikant teurer" (offizielle Aussage). (Man hörte Aussagen von etwa 15 bis 25% Mehrkosten, auch wenn der C3 technisch der Favorit der Beschaffungskommission war.)

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13.12.2016, 23:27

Die LP15 bekommste inzwischen zu Kampfpreisen.

Was mich wundert: Der rechte Begleitersitz ist doch eigentlich gar nicht nutzbar. Bei einem Unfall knutsche ich mit irgendeinem Körperteil ziemlich sicher den LP15. Oder täuschen die Bilder???

dens

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13.12.2016, 23:34

Täuscht vermutlich...
Zumindest bei den vorherigen Generationen haben die Taschen des LP15 ungefähr auf Höhe der Knieschiebe des Menschen begonnen der auf dem Sitz sitzt, also genügend Abstand.
Man musste/muss sich auch um die Tasten auf der linken Seite (zB EKG drucken) zu erreichen, deutlich nach vorne beugen wenn man normal auf dem Stuhl sass.

bodo#3

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14.12.2016, 01:57

Neu ist das ja nicht. Das alles haben wir in Feuerwehrland seit gut drei Jahren. Alles eine Frage des Geldes. Erfreulich aber, dass anscheinend nicht mehr nur auf "günstig", sondern vermehrt auf "sinnvoll" gesetzt wird.
An sich ein schönes Auto.

Andrechen

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14.12.2016, 13:43

Neu ist das ja nicht. Das alles haben wir in Feuerwehrland seit gut drei Jahren. Alles eine Frage des Geldes. Erfreulich aber, dass anscheinend nicht mehr nur auf "günstig", sondern vermehrt auf "sinnvoll" gesetzt wird.
An sich ein schönes Auto.

Wobei ich "hier" im Feuerwehrland immer wieder verärgert bin, wie groß die Unterschiede doch sind...