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Neoner

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1

25.04.2014, 15:05

65-Jähriger stirbt direkt vor Kliniktür - Arzt darf/muss nicht Helfen

Zitat


In Düsseldorf starb ein Mann direkt vor der Tür einer Klinik. Die Ärzte halfen nicht, weil sie angeblich nicht durften. Jetzt erklärte sich das Krankenhaus, wie es dazu kommen konnte.

Vor den Türen eines Düsseldorfer Krankenhauses ist laut einem Zeitungsbericht ein 65 Jahre alter Mann nachts zusammengebrochen und wenig später gestorben. Ärzte aus der Klinik hätten sich nicht um ihn gekümmert, berichtete der "Express". Ein Augenzeuge habe den Pförtner der Klinik alarmiert, doch der habe lediglich die Feuerwehr verständigt. Als zwei Ärzte an der Pforte nach dem Rechten schauen wollten, habe er abgewiegelt.


Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panora…kliniktuer.html

Daniel21

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2

25.04.2014, 15:14

Wenn-je nach Größe des Hauses- ein Arzt für ggf. kritisch kranke Patienten in der Ambulanz, die Stationen und ggf auch noch die Intensivstation zuständig ist, halte ich es für durchaus sinnvoll das dieser nicht noch vor der Tür "spazieren geht". Es kommt jetzt denke ich drauf an, wie weit das wirklich weg war, um das verhalten beurteilen zu können.

Stefan179

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3

25.04.2014, 15:19

Auch schon in unserem Rettungsdienstbereich erlebt. Da ist der Patient nicht gestorben, aber der RTW musste vor die Tür des Krankenhauses fahren, weil sich dort niemand zuständig fühlte oder nicht helfen durfte (Trotz einem mobilen Team innerhalb des Krankenhauses, das über Melder alarmiert werden kann, falls sich ein Notfall im Haus ereignet).

4

25.04.2014, 15:36

Im Fernsehen war das vielleicht 30 bis 50 m weit von der Eingangstür entfernt. Ich hätte es für eine Selbstverständlichkeit gehalten, dahin zu rennen und Erste Hilfe zu leisten. Wenn das in der Cafeteria passiert, bin ich genauso gebunden und es handelt sich um eine außergewöhnliche Situation. Oft reichen die Telefone auch bis dahin locker aus und der Pförtner hätte sowieso eine entsprechende Meldung bekommen. Was die weitere Rettungskette angeht muß natürlich der Rettungsdienst in so einem Fall ran.

Jörg Holzmann

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5

25.04.2014, 16:24

Das ist sicherlich unglücklich gelaufen.

Andererseits hängt sich vermutlich auch ein Großteil der öffentlichen Aufregung an dem naiven Glauben auf, dass ein Arzt per se diesem Patienten auf der Straße geholfen hätte - allein durch seine Anwesenheit. Die Menschen schauen halt zu viele Vorabendserien.

M1k3

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25.04.2014, 16:34

Ich hatte die naive Vorstellung das ein Arzt wenigstens interessiert daran wäre zu helfen.
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7

25.04.2014, 16:35

Zumal man ja auch hinterher immer schlauer ist. Wer weiß, welche Information der Pförtner hatte, als er sein Vorgehen beschloss. Ich gehe davon aus, daß jeder Arzt, der jemanden mit eigenen Augen 30 m von der Eingangstür liegen sieht, dorthin rennt und nach dem Rechten schaut. Alles weitere ist tatsächlich sinnvoller über den Rettungsdienst abzuwickeln. Erfahrungsgemäß ist der RTW schneller vor Ort, als ein Rea-Team in so einer Situation. Und der Transport muß eh durchgeführt werden.

Jörg Holzmann

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8

25.04.2014, 16:36

Ich hatte die naive Vorstellung das ein Arzt wenigstens interessiert daran wäre zu helfen.


Hättest du den Bericht gelesen, wüsstest du, dass ein Arzt gar nicht informiert wurde. Der Pförtner hat das so einschieden (Bei Scrubs wärs der Janitor gewesen).

:dance2:

Jörg Holzmann

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9

25.04.2014, 16:45

Ich drehe den Spieß jetzt mal rum:
Man stelle sich vor, der Pförtner hätte nicht die 112 gewählt und einen RTW angefordert, sondern hätte über Hauspieper einen Arzt informiert, der Arzt wäre von seiner Station im 2.OG mit dem Aufzug runtergefahren, wäre zum Krankenhaus raus über die Straße und 50 Meter zu dem Patienten hingegangen. Dort hätte er gemerkt, dass es dem Patienten schlecht geht und er in die Notaufnahme muss. Daraufhin hätte er wieder jemanden zum Krankenhaus geschickt um einen Pfleger mit einer Rolltrage zu holen. Der Passant wäre zum Krankenhaus gegangen und hätte dort jemanden gesucht, der ihm einen Pfleger mit einer Rolltrage organisiert. Endlich wäre dann also ein Pfleger mit dem Passanten und der Rolltrage wieder 50 Meter die Straße runter zu dem Patienten und dem Arzt zurückgekehrt (nachdem man mit der Krankenhaustrage zwei Bordsteinkanten und viert Treppenstufen überwunden hätte). Man hätte den Patienten da irgendwie draufbugsiert und ihn zurück in das Krankenhaus geschoben. Unterwegs hätte ihm der Arzt mit seinem Reflexhammer und seinem EKG-Lineal (beides griffbereit im Kittel!) das Leben gerettet.

Dann wäre die Sache für den Toten sicher besser ausgegangen. Und die Klatschpresse hätte was zu feiern gehabt.

Nicht.

J.

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M1k3

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10

25.04.2014, 17:03

Ich hatte die naive Vorstellung das ein Arzt wenigstens interessiert daran wäre zu helfen.
Hättest du den Bericht gelesen, wüsstest du, dass ein Arzt gar nicht informiert wurde. Der Pförtner hat das so einschieden (Bei Scrubs wärs der Janitor gewesen).

:dance2:

Zitat

Als zwei Ärzte an der Pforte nach dem Rechten schauen wollten, habe er abgewiegelt.
Ich habe das anders gelesen... Aber seid drum. Ich freue mich wenn es eine non-story ist.
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Daniel21

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25.04.2014, 18:16

Grade kam wohl in den Prosieben Nachrichten das Zeitprotokol der Vorkommnisse, demnach wurde ein Notarzt angefordert wegen Bewusstlosigkeit, zudem soll der Pförtner den Notruf wohl verzögert abgegeben haben. Was da jetzt wahr ist kann sich jeder selbst überlegen.

M1k3

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12

25.04.2014, 18:22

Grade kam wohl in den Prosieben Nachrichten das Zeitprotokol der Vorkommnisse, demnach wurde ein Notarzt angefordert wegen Bewusstlosigkeit, zudem soll der Pförtner den Notruf wohl verzögert abgegeben haben. Was da jetzt wahr ist kann sich jeder selbst überlegen.
Ein Oxymoron. :)
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25.04.2014, 18:23

Der Mörder ist immer der Pförtner. Das war schon bei Reinhard Mey so. Der sang zwar vom Gärtner, meinte aber eigentlich den Pförtner.

Daniel21

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25.04.2014, 18:33

Grade kam wohl in den Prosieben Nachrichten das Zeitprotokol der Vorkommnisse, demnach wurde ein Notarzt angefordert wegen Bewusstlosigkeit, zudem soll der Pförtner den Notruf wohl verzögert abgegeben haben. Was da jetzt wahr ist kann sich jeder selbst überlegen.
Ein Oxymoron. :)

Ich war vorm Fernseher eingeschlafen und beim Erwachen kam das grad :D

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26.04.2014, 01:04

Woher war eigentlich die politische Einstellung des Patienten bekannt? Vielleicht wollte deswegen niemand helfen? :blush:

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26.04.2014, 23:46

Mir sind Krankenhäuser bekannt, bei denen dem Personal ganz klar untersagt ist, "auf der Straße" zu helfen. Das heißt, die Zuständigkeit endet an der Eingangstür. Im "Außendienst" sind die Arbeitskräfte angeblich nicht versichert. Außerdem macht es u.U. vor allem bei sehr weitläufigen Klinikgeländen Sinn bei chirurgischen Sachen einen RTW dazukommen zu lassen. Die Reateams sind für internistische Notfälle sicher gut ausgerüstet, aber manchmal wär eine Schaufeltrage, HWS-Stützkragen oder Schienungsmaterial sehr sinnvoll einzusetzen.
...der in der stabilen Seitenlage schläft!

Ribosom

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27.04.2014, 00:09

Ich drehe den Spieß jetzt mal rum:
Man stelle sich vor, der Pförtner hätte nicht die 112 gewählt und einen RTW angefordert, sondern hätte über Hauspieper einen Arzt informiert, der Arzt wäre von seiner Station im 2.OG mit dem Aufzug runtergefahren, wäre zum Krankenhaus raus über die Straße und 50 Meter zu dem Patienten hingegangen. Dort hätte er gemerkt, dass es dem Patienten schlecht geht und er in die Notaufnahme muss. Daraufhin hätte er wieder jemanden zum Krankenhaus geschickt um einen Pfleger mit einer Rolltrage zu holen. Der Passant wäre zum Krankenhaus gegangen und hätte dort jemanden gesucht, der ihm einen Pfleger mit einer Rolltrage organisiert. Endlich wäre dann also ein Pfleger mit dem Passanten und der Rolltrage wieder 50 Meter die Straße runter zu dem Patienten und dem Arzt zurückgekehrt (nachdem man mit der Krankenhaustrage zwei Bordsteinkanten und viert Treppenstufen überwunden hätte). Man hätte den Patienten da irgendwie draufbugsiert und ihn zurück in das Krankenhaus geschoben. Unterwegs hätte ihm der Arzt mit seinem Reflexhammer und seinem EKG-Lineal (beides griffbereit im Kittel!) das Leben gerettet.

Dann wäre die Sache für den Toten sicher besser ausgegangen. Und die Klatschpresse hätte was zu feiern gehabt.

Nicht.

J.

:ironie:
Viele Kliniken halten speziell für solche Situationen Material vor, z.B. Schaufeltrage, Reservenotfallkoffer, Absaugpumpen, Defi etc. Letztlich sollte sich eine Klinik darüber vorher Gedanken machen, allein schon wegen der nachfolgenden Medienschelte. Zwischen all den "da bin ich aber nicht versichert" und "Das ist nicht meine Aufgabe" sollte man so eine Situation nicht zuletzt auch immer mit einer gewissen Distanz kritisch hinterfragen: Allein schon die Verhältnismäßigkeit gebietet jedem Arzt und Klinikmitarbeiter sich einen Überblick zu verschaffen. Ein Arzt hätte zumindest die Dringlichkeit der Situation sofort erkennen müssen.

Und was hast du gegen Reflexhammer?

Monschi

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27.04.2014, 00:16

Ich drehe den Spieß jetzt mal rum:
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Dann wäre die Sache für den Toten sicher besser ausgegangen. Und die Klatschpresse hätte was zu feiern gehabt.

Nicht.

J.

:ironie:

Aber einen Notfallfunk oder ein Rea-Team gibt´s bei euch in den Krankenhäusern schon, oder?

Hilope

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27.04.2014, 01:00

Wie weit würden die meisten hier den Einflussbereich des Krankenhauses sehen? 50 der 100 Meter oder noch weiter, nur auf der selben Straßenseite oder auch auf der gegenüberliegenden? Vielleicht auch noch bis in die Wohnungen der angrenzenden Häuser?

Monschi

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27.04.2014, 01:23

Das kann ich dir so pauschal nicht sagen und ist sicherlich eine Einzelfallentscheidung. Hier war es die gegenüberliegende Straßenseite. Es spricht ja auch nichts dagegen beides zu tun, den RD zu alarmieren und selbst tätig zu werden. Wenn mir das zu weit erscheint kann vielleicht auch nur ein Teil des Notfallteams in Form des Anästhesiepflegers mit Rucksack und Praktikanten die 200m in den benachbarten Wald / auf die gegenüberliegende Straßeneite / das Wohnhaus rein laufen und "Erstversorgen", was weiß ich. Da kann man ggf. auch improvisieren und eine starre Regel ist aus meiner Sicht nicht möglich.
Auf jeden Fall kann ich mich nicht einfach aus der Affäre ziehen indem ich Versicherungsproblematiken ins Feld führe.

Interessant wäre in diesem Zusammenhang vielleicht ob das dann tätig werdende KH-Personal rechtlich als "Ersthelfer" gilt und somit unter die Versicherung des Bundes fällt über die jeder Ersthelfer ebenfalls abgesichert ist (Hallo Juristen? :hallo: )

EDIT: Ergänzung und Rechtschreibung

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Monschi« (27.04.2014, 01:27)