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News Anchorman

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13.03.2014, 10:42

Bei Notfallversorgung in Baden-Württemberg besteht noch Verbesserungspotenzial

Trotz eines hohen Versorgungsstandards im Rettungsdienst in Baden-Württemberg besteht in einigen Teilbereichen der Notfallversorgung noch Verbesserungspotenzial. Dies wurde am Mittwoch, 12. März 2014, im Innenausschuss anlässlich der Beratung eines entsprechenden Antrags der SPD-Fraktion deutlich, wie der Vorsitzende des Gremiums, der SPD-Abgeordnete Walter Heiler, mitteilte. Der Ausschuss habe in diesem Zusammenhang auch über die Frage gesprochen, ob Ausgaben einer Krankenkasse für den Rettungsdienst Rückschlüsse auf die Qualität der Notfallversorgung zulassen.

Nach Angaben Heilers wurden bereits einige Maßnahmen eingeleitet, um die Rahmenbedingungen für den Rettungsdienst im Südwesten zu verbessern. Dazu zählten die Einrichtung einer trägerübergreifenden Qualitätssicherungsstelle für ein umfassendes Qualitätsmanagement in der Notfallversorgung und die flächendeckende Einführung eines GPS-gestützten Flottenmanagements. Weiterhin gehörten die Verankerung von Intensivtransporten an den Standorten Stuttgart, Freiburg, Mannheim und Ulm und die bevorstehende Schaffung eines flächendeckenden Netzes zum Transport adipöser Patienten dazu. Auch im Bereich der Luftrettung bei Nacht werde Verbesserungspotenzial gesehen. So solle etwa einer der drei Hubschrauber für Intensivtransporte künftig 24 Stunden pro Tag einsatzbereit sein. Bei der Leitstellenstruktur im Land gebe es mittelfristig ebenfalls Potenzial für Optimierungen.

Hintergrund des Antrags war Heiler zufolge ein bundesweiter Vergleich der Ausgaben der AOK pro Versichertem für Rettungswagen und Notarzt im Jahr 2012. Die Spanne der finanziellen Aufwendungen reiche von 29,92 Euro in Baden-Württemberg bis zu 70,77 Euro in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Der Mittelwert liege bei 42 Euro. Das baden-württembergische Innenministerium habe erklärt, ein Vergleich nur anhand der Ausgaben lasse keine Rückschlüsse auf die Qualität des Rettungsdienstes eines Landes zu, sagte der Ausschussvorsitzende. Denn Indikatoren für die Qualität der Notfallversorgung seien in erster Linie Eintreff-, Warte- und Versorgungszeiten im Notfall sowie Ausrück- oder Alarmierungszeiten.

Laut Heiler spiegeln sich in der unterschiedlichen Höhe der AOK-Ausgaben versicherungsspezifische Unterschiede wie die Altersstruktur der Krankenkassenmitglieder genauso wider wie Unterschiede beispielsweise bei den Angebots- und Leistungsstrukturen der Rettungsdienste in den Ländern. Von Bedeutung seien zudem je nach Land variierende Vergütungs- und Finanzierungssysteme. Als weiterer zentraler Faktor für die Pro-Kopf-Ausgaben im Rettungsdienst spielten auch die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Ländern eine Rolle.

Wie der Ausschussvorsitzende ausführte, lassen die veröffentlichten Zahlen zu den Ausgaben der AOK im Bundesvergleich die Annahme zu, dass für Optimierungen in der Notfallversorgung noch ein finanzieller Spielraum bei den Kostenträgern vorhanden zu sein scheine.


Quelle: Pressemitteilung des Landtags Baden-Württemberg

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Gnille

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13.03.2014, 11:22

Irgendwie frustrierend nur an den Zeiten gemessen zu werden. Da fühl ich mich wie ein Kurierfahrer... :-(
Wenn du morgens zum Fenster hinaus schaust und dir "Gelb" in den Sinn kommt, solltest du wissen, wo dein Handtuch ist.

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13.03.2014, 12:06

Irgendwie frustrierend nur an den Zeiten gemessen zu werden. Da fühl ich mich wie ein Kurierfahrer... :-(


Wenn die Zeiten dann wenigstens gut wären in Baden-Württemberg, könnte man das Argument ja gelten lassen. Aber weder die geforderte Hilfsfrist an sich noch deren Einhaltung erscheinen derzeit besonders geeignet, um sie als Qualitätsmerkmal vorzubringen...

:drinks:

Maverick83

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13.03.2014, 14:52

Vor allem wenn z.B. der 1. Landesbeamte des Landkreises Sigmaringen in der Zeitungzur Hilfsfrist des Notarztes sagt

Zitat

„Im ländlichen Bereich werden wir die 95 Prozent nie erreichen können“,
wundert das niemanden. Theoretisch müsste man ihn eigentlich wegen vorsätzlicher Unterlassung (o.ä.) anzeigen :)

Manne

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13.03.2014, 15:05

Zitat



Irgendwie frustrierend nur an den Zeiten gemessen zu werden. Da fühl ich mich wie ein Kurierfahrer... :-(


So ist es auch ungefähr. Medizin macht bei uns im Ländle immer noch der Dr. Brinkmann in der Schwarzwaldklinik und das wird auch noch lange so bleiben, leider :negativ:

"Ganz vereinfacht reicht es den meisten wenn möglichst schnell nach dem Anruf ein weißes Auto mit Blaulicht und tatütata kommt. Wenn es dann noch im Winter beheizt und im Sommer gekühlt ist, ist es perfekt." So die sinngemäße Aussage einer Führungskraft auf "höherer Ebene" einer Hi Org im Südwesten. Und wenn die Politiker aus so "fachkundigem Mund" eine solche Aussage bekommen dann reicht denen dass natürlich auch.
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13.03.2014, 15:17

Habe mal versucht an unserer Wache als Teil unseres QMs vorzuschlagen, das unsere Zeiten vor Ort beim Schlaganfall (also von 4 bis 7) zu sammeln. Einfach um zu gucken wo wir überhaupt stehen, ob es Verbesserungsbedarf gibt. Mir wurde erklärt dafür bestehe kein Bedarf, es steht nirgendwo das wir uns beeilen müssen vor Ort. Andere Leistungserbringer im Kreis machen das auch nicht, und bald ist wieder Ausschreibung (in 5 Jahren).
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Andrechen

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16.03.2014, 01:40

Vor allem wenn z.B. der 1. Landesbeamte des Landkreises Sigmaringen in der Zeitungzur Hilfsfrist des Notarztes sagt

Zitat

„Im ländlichen Bereich werden wir die 95 Prozent nie erreichen können“,
wundert das niemanden. Theoretisch müsste man ihn eigentlich wegen vorsätzlicher Unterlassung (o.ä.) anzeigen :)


Allerdings hat er nicht unrecht. Es gibt einfach gerade im Schwarzwald Orte, da wartet man lange.
Außerdem spezialisieren sich die Kliniken immer mehr.
Wir haben im Kreis 2 Coro Labore, beide in der gleichen Stadt... Macht total viel Sinn, denn so sind manche Rettungsmittel beim ACS locker für 90Min gebunden + Rückfahrt 40-50km.
Dazu kommt, dass die Intensivbetten subjektiv immer voll sind, dadurch müssen gerade Nachts Pat. weiter Verlegt werden, manche Häuser haben Nachts keine Aufnahme.

Zum Intensivtransport sag ich jetzt mal nix...

Madmexx

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16.03.2014, 16:41

Allerdings hat er nicht unrecht. Es gibt einfach gerade im Schwarzwald Orte, da wartet man lange.

Dann muss man halt neue Standorte schaffen, entsprechende Einsatzzahlen vorausgesetzt.
Die Rede ist ja nicht davon, dass ich nachts, im Winter und irgendwo im Wald nach 15 min einen RTW haben muss, sondern dass 95% der Einsätze in 15min erreichbar sein müssen.
Ich kenne zwar keine Statistik, gehe aber davon aus, dass sich >95% der Einsätze in besiedeltem Gebiet abspielen.

Wenn ich lange Fahrtzeiten habe, muss eben zweites Fahrzeug bereitstehen.

Entsprechender Wille vorausgesetzt könnte man die 95% schon einhalten, aber vermutlich liegt da der Knackpunkt. :mauer:

Andrechen

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16.03.2014, 17:02

Das ist einfach nicht finanzierbar! Dann hätte man bei uns Wachen die alle zwei-drei Wochen mal nen Einsatz fahren.

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16.03.2014, 18:24

Dann macht man Rufbereitschaft drauß....

Oder.... Kann das Ehrenamt da nicht helfen?


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Manne

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16.03.2014, 18:54

Habe gerade erfahren dass im Lkr. Schwäbisch Hall zwei weitere Retter seit 01.03.2014 im Probebetrieb sind. Ein dritter RTW in Crailsheim und ein zweiter RTW vom ASB an der Re.Wa. in Gaildorf jeweils Mo.-Fr. 07.00-19.00 Uhr.

Also hin und wieder tut sich doch auch mal was im Ländle. Zumindest da wo es ganz arg klemmt. :rolleyes2:
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16.03.2014, 18:56

Dann macht man Rufbereitschaft drauß....

Oder.... Kann das Ehrenamt da nicht helfen?


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Habe ich keine Worte für.

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16.03.2014, 21:55

Dann macht man Rufbereitschaft drauß....

Oder.... Kann das Ehrenamt da nicht helfen?


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Ich hoffe nicht, dass das ernst gemeint ist.

Madmexx

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16.03.2014, 21:56

Wenn die Wachen dann nur alle 2-3 Wochen einen Einsatz haben, dann sind das aber die nicht die Gebiete, die über 5% der Einsätze ausmachen.

condorp4

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16.03.2014, 22:05

Es würde schon mal ein Anfang sein, wenn der ist-Zustand genau analysiert würde, damit man wüsste, wo man anfangen muss.

Und manchmal würde es nicht mal neue Fahrzeuge brauchen, es müssten nur die Vorhandenen besser (räumlich und an das Einsatzaufkommen angepasst) positioniert werden. Und wenn man dann noch sicherstellen könnte, dass wirklich das Fahrzeug, welches den Einsatzort am schnellsten erreichen kann disponiert würde, wäre man auch schon ein Stück weiter.
Und wenn dann noch die Fahrzeuge nicht statisch sondern flexibel positioniert werden würden….

Hilfreich wäre hier auch eine deutlich großräumigere Organisation des RD als die aktuelle.
"We are the Pilgrims, master; we shall go
Always a little further: it may be
Beyond that last blue mountain barred with snow,
Across that angry or that glimmering sea,

White on a throne or guarded in a cave
There lives a prophet who can understand
Why men were born: but surely we are brave,
Who take the Golden Road to Samarkand."

James Elroy Flecker

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Maverick83 (17.03.2014)

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16.03.2014, 22:15

Ohje da sprichst du aber etwas an :D

Gerade in BaWü gibt es noch viele kleine Leitstellen. Ich denke, dass das nicht unbedingt von Vorteil ist. Gerade an den Randgebieten werden ehr die "eigenen RM" Alarmiert,obowohl das Fahrzeug aus dem Nachbarstandort schneller wäre.
Wenn man allerdings dann die Zeit gegenrechnet (Sprich erneute weitergabe usw.) dann rechnet sich das ab und zu gar nicht mehr.
Flexibele positionen ist oftmals kritisch zu sehen, das kommt ganz darauf an was dann mit dem "eigenen" Wachbereich passiert bzw wieiviele RM dort zur verfügung stehen. Es wäre schön, wenn man zu den "festen" Rtws noch 1-2 flexibele hätte :D

Andrechen

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16.03.2014, 22:21

Wenn die Wachen dann nur alle 2-3 Wochen einen Einsatz haben, dann sind das aber die nicht die Gebiete, die über 5% der Einsätze ausmachen.


Zum teil schon. Das sind nämlich auch die Gebiete die es meistens besonders weit zu Krankenhäusern haben. Somit ist, wenn dort ein Einsatz ist das RM für längere Zeit geblockt. Natürlich könnte man jetzt sagen, dann bedarf es mehr RM´s, was ja auch vom prinzip nicht falsch ist, allerdings muss man diese richtig positionieren, damit auch die Auslastung gegeben ist und das RM´s im bedarf in anderen Wachbegieten schnell aushelfen kann.

WIr haben bsp Wachgebiete die primär vom RTH/ITH versorgt werden, in meinen Augen ist das falsch.

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16.03.2014, 22:24

Wenn die Wachen dann nur alle 2-3 Wochen einen Einsatz haben, dann sind das aber die nicht die Gebiete, die über 5% der Einsätze ausmachen.


Zum teil schon. Das sind nämlich auch die Gebiete die es meistens besonders weit zu Krankenhäusern haben. Somit ist, wenn dort ein Einsatz ist das RM für längere Zeit geblockt. Natürlich könnte man jetzt sagen, dann bedarf es mehr RM´s, was ja auch vom prinzip nicht falsch ist, allerdings muss man diese richtig positionieren, damit auch die Auslastung gegeben ist und das RM´s im bedarf in anderen Wachbegieten schnell aushelfen kann.

WIr haben bsp Wachgebiete die primär vom RTH/ITH versorgt werden, in meinen Augen ist das falsch.


Du widersprichst dir ein Stück weit selbst.
Entweder brauche ich Rettungsmittel, um die Hilfsfrist zu halten, oder nicht. Die Auslastung dieser Rettungsmittel ist für diese Frage nicht relevant. Die Auslastung ist ein rein ökonomisches Problem. Es steht aber nirgendwo, dass die Hilfsfrist nur gehalten werden muss, wenn das auch wirtschaftlich ist.

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Harris NRÜ (17.03.2014)

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16.03.2014, 22:38

Im RD-Gesetz Ba-Wü steht:

"Auf Antrag eines Leistungs- oder Kostenträgers ist die Durchführung des
Rettungsdienstes in einem Rettungsdienstbereich durch Sachverständige
auf Bedarfsgerechtigkeit, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit zu
überprüfen, sofern der Bereichsausschuss oder alle Vertreter der
Kostenträger oder alle Vertreter der Leistungsträger zugestimmt haben."

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16.03.2014, 22:41

Ohje da sprichst du aber etwas an :D

Gerade in BaWü gibt es noch viele kleine Leitstellen. Ich denke, dass das nicht unbedingt von Vorteil ist. Gerade an den Randgebieten werden ehr die "eigenen RM" Alarmiert,obowohl das Fahrzeug aus dem Nachbarstandort schneller wäre.
Wenn man allerdings dann die Zeit gegenrechnet (Sprich erneute weitergabe usw.) dann rechnet sich das ab und zu gar nicht mehr.
Flexibele positionen ist oftmals kritisch zu sehen, das kommt ganz darauf an was dann mit dem "eigenen" Wachbereich passiert bzw wieiviele RM dort zur verfügung stehen. Es wäre schön, wenn man zu den "festen" Rtws noch 1-2 flexibele hätte :D
Na dann frag mal Deinen Chef, wieso es keine Direktverbindung/rotes Telefon, etc. nach Mittelerde gibt.
Wie oft höre ich dort: Bei der ILS Ortenau geht keiner ans Telefon......
Nach 5 mal klingeln geben die auf, man kann ja nicht ewig warten um zu erfahren, ob der 10er oder die 12er zu Hause sind.

Vielleicht bringt das Rescue Track ja Besserung.

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Manne (16.03.2014)